US-Präsident Trump äußert sich zurückhaltend zu möglicher Patriot-Lizenz für die Ukraine
Trump spricht von "Invasion" in Ceuta und ruft zur Wahl der Republikaner auf
Spanisches Innenministerium: Mehr als 37.500 Migranten aus Ceuta nach Marokko zurückgekehrt
USA und Deutschland warnen vor IT-Experten aus Nordkorea
Politik
Trump: Bilder aus Ceuta "schrecklich" und Warnung für USA vor Kongresswahlen
US-Präsident Donald Trump hat die Bilder marokkanischer Migranten in der spanischen Exklave Ceuta "schrecklich" genannt. Sie seien eine Warnung für die USA vor den Kongresswahlen am 3. November, sagte Trump seinem Haus-Sender Fox News in einem Telefoninterview. "Wenn die Demokraten an die Macht kommen, werden Sie kein sehr gutes Leben führen", fügte er hinzu.
Politik
Palästinenser bei Marsch israelischer Siedler durchs Westjordanland angeschossen
Am Rande eines Marsches israelischer Siedler durch mehrere palästinensische Ortschaften im besetzten Westjordanland ist ein Palästinenser angeschossen worden. "Unsere Mediziner in Nablus behandeln einen jungen Mann, der während eines Übergriffs der israelischen Armee und von Siedlern im Stadtteil al-Dschunaid durch scharfe Munition im Bauch verletzt wurde", teilte der Palästinensische Rote Halbmond am Freitag mit.
Letzte Nachrichten
Union wirft Bundesregierung Verschleierung bei erwarteter Flüchtlingszahl vor
Die Union hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Bevölkerung über die absehbare Zahl von ankommenden Flüchtlingen aus der Ukraine im Unklaren zu lassen. Die bisher genannte Zahl von einer Million Flüchtlingen aus der Ukraine, die nach Deutschland kommen könnten, sei "völlig unrealistisch" und zu niedrig, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johann Wadephul (CDU), der "Bild" vom Montag. "Ich erwarte ein Vielfaches dessen für Deutschland", sagte er.
Japan drängt Vereinigte Arabische Emirate zur Steigerung der Ölproduktion
Bei einem Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Sonntag hat der japanische Außenminister Yoshimasa Hayashi die Regierung in Abu Dhabi aufgefordert, die Ölproduktion zu erhöhen. Hayashi habe das Land gebeten, als führendes Mitglied der Opec+ "zur Stabilisierung des internationalen Ölmarktes beizutragen", sagte ein Sprecher Hayashis. Die Emirate liefern rund ein Drittel der japanischen Ölimporte. Am Montag ist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) in Abu Dhabi.
Hongkong lockert strenge Corona-Beschränkungen
Hongkong lockert seine strengen Corona-Beschränkungen. Am Flughafen der chinesischen Sonderverwaltungszone dürfen ab dem 1. April wieder Flugzeuge aus den USA, Großbritannien und sieben weiteren Ländern landen, wie die Regierung am Montag ankündigte. In vier Wochen soll es in Hongkongs Schulen zudem wieder Präsenzunterricht geben. Auch auf einen angekündigten Massentest aller 7,4 Millionen Einwohner will die Regierung vorerst verzichten.
NBA: Pleite für Schröder, Siege für die Wagners und Theis
Trotz einer guten Leistung von Nationalspieler Dennis Schröder haben die Houston Rockets in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die fünfte Niederlage in Serie einstecken müssen. Die Texaner unterlagen den Memphis Grizzlies mit 98:122 und bleiben das schlechteste Team der Liga. Schröder war mit 17 Punkten bester Schütze seiner Mannschaft.
Mindestens sechs Tote bei Angriff auf Einkaufszentrum in Kiew
Bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum in der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Vor dem Einkaufszentrum Retroville im Nordwesten Kiews lagen am Montagmorgen sechs Leichen, wie ein AFP-Journalist berichtete. Bürgermeister Vitali Klitschko hatte in der Nacht zunächst einen Toten gemeldet.
Fritz besiegt Nadal im Finale von Indian Wells
Trotz einer Knöchelverletzung hat Taylor Fritz aus den USA dem spanischen Grand-Slam-Rekordchampion Rafael Nadal überraschend die erste Niederlage des Jahres beigebracht. Im Finale des ATP-Turniers in Indian Wells besiegte der 20. der Weltrangliste den Favoriten mit 6:3, 7:6 (7:5) und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere.
Lindner warnt vor hohen Erwartungen an Staatshilfen in Ukraine-Krise
Vor einem Treffen der Koalitionsspitzen hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vor übertriebenen Erwartungen an Wirtschaftshilfen des Staates in der Ukraine-Krise gewarnt. Einen "allgemeinen Verlust an Wohlstand, der sich aus steigenden Weltmarktpreisen für Energieimporte ergibt", könne der Staat ebenso wenig ausgleichen "wie das individuelle unternehmerische Risiko", sagte Lindner der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag.
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis des SID: Sakhir
CHARLES LECLERC: Im Jahr 2019, da flogen Charles Leclerc in Maranello schon einmal die Herzen zu. Der Monegasse war gerade erst zum Ferrari-Fahrer aufgestiegen und fuhr gleich zweimal zum Sieg, zehnmal aufs Podest - besonders sein Erfolg in Monza ließ Italien schwärmen. Alles schien möglich mit diesem Toptalent, Sebastian Vettel im zweiten Ferrari wirkte daneben schon wie ein Auslaufmodell. Für den Titel genügte der Ferrari damals nicht, in den folgenden zwei Jahren wurde es aber noch viel schlimmer, und um Leclerc wurde es ruhig. Zwischenzeitlich sah es gar so aus, als wäre Carlos Sainz der bessere Ferrari-Pilot - in Bahrain allerdings erinnerte Leclerc daran, was man anfangs in ihm sah. Fehlerfrei, schnell und auch hart im Zweikampf war er gegen den Weltmeister. Und vielleicht hat er dieses Jahr endlich ein Auto, mit dem er Titelträume erfüllen kann.
Lauterbach: Durch Corona-Lockerungen "Maskenpflicht gerettet"
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die ab Sonntag gültigen Lockerungen der Corona-Maßnahmen erneut verteidigt. "Da sich die Menschen in der Omikron-Welle durch Masken und inzwischen auch durch Impfungen selber schützen können, darf man die Freiheit anderer nicht mehr so stark einschränken wie zuvor", sagte Lauterbach dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe).
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt leicht auf 1714,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1714,2. Am Samstag hatte er 1708,7 betragen, vor einer Woche 1543,0. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Selenskyj bezeichnet Jerusalem als "richtigen Ort für Frieden" im Ukraine-Krieg
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Jerusalem als den "richtigen Ort, um Frieden zu finden", bezeichnet. In einem am Sonntagabend auf dem Internetdienst Telegram veröffentlichten Video verwies der Staatschef auf die Vermittlerrolle Israels im Krieg mit Russland. Selenskyj verwies in dem Video auch auf seinen Auftritt vor dem israelischen Parlament früher am Tag. Dieser mache den "russischen Propagandisten" ihre Arbeit "schwer".
US-Präsident Biden reist Freitag wegen Ukraine-Krieg nach Polen
US-Präsident Joe Biden will am Freitag nach Warschau reisen, um mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda über den Einmarsch Russlands in der Ukraine zu sprechen. "Der Präsident wird erörtern, wie die Vereinigten Staaten an der Seite unserer Verbündeten und Partner auf die humanitäre und menschenrechtliche Krise reagieren, die Russlands ungerechtfertigter und unprovozierter Krieg gegen die Ukraine ausgelöst hat", teilte das Weiße Haus am Sonntagabend (Ortszeit) mit.
Ukrainische Regierung lehnt Kapitulation in Mariupol ab
Die Ukraine hat ein Ultimatum zur Übergabe der belagerten Hafenstadt Mariupol an die russischen Streitkräfte abgelehnt. "Es kann keine Rede davon sein, Waffen abzugeben. Wir haben die russische Seite bereits darüber informiert", sagte Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk der Zeitung "Ukrainska Pravda" in der Nacht zum Montag. Russland hatte den ukrainischen Streitkräften in der belagerten Hafenstadt am Sonntagabend bis Montag 4.00 Uhr MEZ Zeit gegeben, sich zu ergeben.
Bürgermeister: Mindestens ein Toter bei Angriff auf Einkaufszentrum in Kiew
Bei einem Angriff auf ein Einkaufszentrum in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist mindestens ein Mensch getötet worden. "Ein Toter bis jetzt", erklärte Bürgermeister Vitali Klitschko am Sonntagabend im Internetdienst Telegram. Die Rettungsdienste erklärten auf Facebook, dass "feindlicher Beschuss" mehrere Stockwerke des Einkaufszentrums im Nordwesten der Stadt in Brand gesetzt habe. AFP-Journalisten berichteten von einer gewaltigen Explosion und Feuer.
GKV hält geplante allgemeine Impfpflicht für nicht umsetzbar - aus Papiermangel
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) hält die geplante allgemeine Impfpflicht für nicht umsetzbar - unter anderem aus Papiermangel. Derzeit herrsche "in Europa ein akuter Papiermangel und somit fehlt Material für die rund 120 Millionen Schreiben", die zur Information der Versicherten vorgesehen sind, hieß es in Stellungnahmen der GKV zu zwei Gesetzesentwürfen für die Impfpflicht anlässlich einer Sitzung des Gesundheitsausschusses des Bundestags am Montag.
Irans geistliches Oberhaupt will wirtschaftliche Probleme lindern
Das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat anlässlich des persischen Neujahrsfestes Nouruz eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage angekündigt. "Diese wirtschaftlichen Probleme sind heilbar und wir hoffen, dass einige von ihnen in diesem Jahr verschwinden werden", sagte Chamenei am Sonntag in seiner im Fernsehen übertragenen Rede. Die Probleme "werden nicht alle auf einmal verschwinden, sondern schrittweise", sagte er weiter.
Brasiliens Oberstes Gericht nimmt Entscheidung zu Telegram-Sperrung zurück
Der Oberste Gerichtshof in Brasilien hat die Anordnung zur landesweiten Sperrung von Telegram zurückgenommen. Der Messengerdienst habe die vom Gericht verhängten Auflagen "in vollem Umfang" erfüllt, erklärte der Richter Alexandre de Moraes am Sonntag. Daher widerrufe er die Entscheidung, "den Betrieb von Telegram in Brasilien vollständig auszusetzen".
Massengrab mit dutzenden Leichen von IS-Kämpfern im irakischen Mossul ausgehoben
Im Irak haben die Behörden ein Massengrab mit den sterblichen Überresten von dutzenden Kämpfern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und deren Angehörigen ausgehoben. Leichenteile von 85 Menschen seien in der Grabstätte in der Stadt Mossul entdeckt worden, sagte der Behördenvertreter Hassan Watik al-Ansi am Sonntag. Die IS-Mitglieder seien bei Kämpfen um die Rückeroberung von Mossul in den Jahren 2016 und 2017 getötet worden.
Ukraine: Russland greift Schule in Mariupol an - Selenskyj will mit Putin verhandeln
Russland hat die Belagerung ukrainischer Städte weiter intensiviert und offenbar in der umkämpften Hafenstadt Mariupol auch eine Schule angegriffen. Streitkräfte hätten das Schulgebäude beschossen, in dem mehrere hundert Menschen Zuflucht gefunden hatten, erklärte die Stadtverwaltung am Sonntag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Attacke, zeigte sich aber weiterhin bereit zu Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, die russische Armee habe erneut ihre hochmodernen Hyperschallraketen eingesetzt.
Dortmund patzt im Titelrennen: Nur Unentschieden in Köln
Beim Startelf-Comeback von Erling Haaland hat Borussia Dortmund im Titelrennen einen empfindlichen Dämpfer erlitten. Der BVB kam am Sonntagabend zum Abschluss des 27. Spieltags beim 1. FC Köln nur zu einem ernüchternden 1:1 (1:1) und liegt nun sechs Punkte hinter Bayern München auf Platz zwei.
Stabhochspringer Duplantis verbessert eigenen Weltrekord
Stabhochsprung-Olympiasieger Armand Duplantis hat seinen eigenen Weltrekord verbessert. Der 22 Jahre alte Schwede sprang bei der Hallen-WM in Belgrad im dritten Versuch über 6,20 m und damit einen Zentimeter höher als seine bisherige Bestmarke, die er erst am 7. März ebenfalls in der serbischen Hauptstadt aufgestellt hatte.
Doppelpacker Paulinho rettet Bayer spät: Wichtiger Sieg im Kampf um die Champions-League in Wolfsburg
Wichtiger Sieg für die Königsklasse: Nach einer zuvor miserablen Woche hat Bayer Leverkusen auch ohne das verletzte Supertalent Florian Wirtz im Kampf um die Champions League doch noch drei Punkte geholt. Dank eines späten Doppelpacks des eingewechselten Paulinho (86./90.+2) gewann die Werkself etwas glücklich mit 2:0 (0:0) beim VfL Wolfsburg und leistete damit Wiedergutmachung für die Derby-Pleite und das frühe Aus in der Europa League.
Handballer feiern Sieg gegen Ungarn
Die deutschen Handballer haben den Länderspiel-Doppelpack gegen Ungarn mit einem Erfolgserlebnis abgeschlossen. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte den WM-Fünften in Kassel mit 30:29 (17:13) und feierte damit eine gelungene Generalprobe für die entscheidenden Play-off-Spiele der WM-Qualifikation gegen die Färöer im April.
Selenskyj fordert Rückendeckung Israels in Konflikt mit Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Israel angesichts des russischen Einmarschs aufgefordert, sich eindeutig gegen Moskau zu positionieren. In einer Rede per Videoschalte vor dem israelischen Parlament, in der er Russlands Invasion mehrfach mit dem Holocaust verglich, sagte Selenskyj, dass "die Ukraine vor 80 Jahren die Entscheidung getroffen hat, Juden zu retten". Jetzt sei es an der Zeit, "dass Israel seine Wahl trifft".
Leclerc gewinnt Formel-1-Auftakt - Verstappen scheidet aus
Charles Leclerc hat den Formel-1-Saisonauftakt in Bahrain gewonnen und Ferrari den ersten Sieg seit September 2019 beschert. Der 24-jährige Monegasse, der sich bereits die Pole Position gesichert hatte, triumphierte bei seinem dritten Grand-Prix-Erfolg vor seinem spanischen Teamkollegen Carlos Sainz und Rekordweltmeister Lewis Hamilton (England/Mercedes).
Peking leistet Russland nach eigenen Angaben keine militärische Unterstützung
China stellt Moskau nach eigenen Angaben keine militärische Unterstützung für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine bereit. "Es gibt Falschinformationen, dass China Russland militärische Hilfe leistet. Wir weisen sie zurück", sagte der chinesische Botschafter in den USA, Qin Gang, am Sonntag dem Fernsehsender CBS. "China schickt Lebensmittel, Medikamente, Schlafsäcke und Milchpulver - keine Waffen oder Munition an die Konflikt-Parteien."
Leipzig verpasst Big Points für die Königsklasse
RB Leipzig hat im Rennen um die Champions-League-Plätze einen ganz wichtigen Sieg fahrlässig liegen lassen. Gegen Eintracht Frankfurt holte der Bundesliga-Vizemeister am Sonntag trotz bester Torchancen nur ein 0:0. Mit nun 45 Punkten sprangen die Sachsen zwar wieder auf einen Königsklassenrang, das Team von Trainer Domenico Tedesco hätte sich aber mit einem Dreier noch deutlicher absetzen können.
"SZ": ICE-Messerattacke bei Regensburg im November war islamistisch motiviert
Im Fall der Messerattacke eines Syrers auf Passagiere eines ICE zwischen Nürnberg und Regensburg am 6. November hat sich einem Bericht zufolge eine Wendung ergeben. Zunächst war der Täter, ein 27 Jahre alter Syrer, als psychisch gestört bezeichnet und in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden. Inzwischen gingen die Ermittler aber von einer islamistisch motivierten Tat aus, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (SZ, Montagsausgabe).
Russische TV-Journalistin ruft Landsleute zu Protest gegen Ukraine-Krieg auf
Nach ihrer Aufsehen erregenden Protestaktion im russischen Fernsehen hat die Journalistin Marina Owsjannikowa ihre Landsleute aufgerufen, ebenfalls gegen die Ukraine-Invasion Stellung zu beziehen. "Die Zeiten sind sehr finster und sehr schwierig und jeder, der eine staatsbürgerliche Haltung hat und der will, dass diese Haltung zur Kenntnis genommen wird, muss seiner Stimme Gehör verschaffen", sagte Owsjannikowa am Sonntag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC. "Das ist sehr wichtig."
Südafrikanisches Gericht stoppt Bau von Amazons Afrika-Zentrale in Kapstadt
Ein südafrikanisches Gericht hat den Bau der Afrika-Zentrale des US-Onlineriesen Amazon in Kapstadt vorerst gestoppt. Die Richter gaben damit indigenen Gemeinschaften Recht, für die der Baugrund heilig ist, wie es in der am Sonntag veröffentlichten Gerichtsentscheidung hieß. Mit den indigenen Gruppen Khoi und San hätten keine angemessenen Konsultation stattgefunden.
Tausende Menschen bei Friedenskonzert am Brandenburger Tor in Berlin
Tausende Menschen haben sich am Sonntag in Berlin zu einem Friedenskonzert für die Ukraine versammelt. Nach Polizeiangaben kamen bereits am Nachmittag rund 8000 Menschen zu der Solidaritätskundgebung "Sound of Peace" am Brandenburger Tor, die bis zum späten Abend dauern sollte. Wegen des starken Andrangs sperrte die Polizei einen der Zugänge zu dem Veranstaltungsgelände.
Bangladesch subventioniert Lebensmittel nach massiven Preissteigerungen
Nach heftigen Protesten gegen die gestiegenen Lebensmittelpreise hat die Regierung in Bangladesch ein Subventionsprogramm gestartet. Bis zum Ende des Fastenmonats Ramadan in sechs Wochen würden etwa zehn Millionen der 170 Millionen Einwohner des südasiatischen Landes eine Reihe von Grundnahrungsmitteln zu vergünstigten Preisen erhalten, teilte der Staatssekretär im Handelsministerium, Tapan Kanti Ghosh, am Sonntag mit.