The National Times - Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket


Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket
Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket / Foto: © picture-alliance/SID

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

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Stürmer Dzenan Pejcinovic vom VfB Stuttgart sorgte mit seinem Doppelpack (10./69.) unter den Augen der DFB-Granden Rudi Völler, Andreas Rettig, Hannes Wolf und Per Mertesacker für die Treffer der deutschen Auswahl, die damit den Umweg über die Playoffs vermeidet. Die Griechen nämlich gewannen parallel in Nordirland mit 1:0 (1:0).

Damit ist auch klar, dass Sturmjuwel Nicolò Tresoldi (16 Tore) Ex-Weltmeister Pierre Littbarski (18) als besten U21-Torschützen (18) vorerst nicht ablöst. Chancen, den Torrekord einzustellen oder zu pulverisieren, hat der 22-Jährige aber wohl noch zur Genüge: Erst kürzlich hatte Tresoldi bekundet, die U21-EM im Sommer (16. Juni bis 3. Juli), bei der auch die Olympia-Tickets für Los Angeles 2028 vergeben werden, "auf jeden Fall" spielen zu wollen.

Bereits vor der Partie wusste die deutsche Auswahl, dass sie ihr Schicksal in der eigenen Hand haben würde. Einzig das punktgleiche Griechenland hätte Deutschland den Gruppensieg noch streitig machen können. Da Deutschland den entscheidenden direkten Vergleich allerdings für sich entscheiden konnte (2:3, 2:0), ließ ein Sieg den Blick auf die Griechen obsolet werden.

In Abwesenheit von Tom Bischof führte Tresoldi die U21 nach seinem Dreierpack beim 4:1 auf Malta abermals als Kapitän aufs Feld. Zeitweise mit Laola-Wellen und Wechselgesängen unterstützten die Zuschauer auf der Bielefelder Alm die Di-Salvo-Auswahl beinahe frenetisch. 20.049 verkaufte Karten meldete der DFB - und damit so viele wie seit über 20 Jahren nicht mehr.

Der Elversberger Noah Darvich profitierte von einem einfachen Ballverlust im georgischen Spielaufbau, bei seinem von Pejcinovic entscheidend abgefälschtem Schuss aus 18 Metern streckte sich Torhüter Papuna Beruaschwili vergebens. Deutschland agierte fortan immer dominanter und schnürte Georgien in der eigenen Hälfte ein, bis zur Pause verflachte das Spiel jedoch - und wurde dann mit Wiederbeginn wild.

Zunächst wurde Joshua Quarshies vermeintliches 2:0 per Kopf wegen eines Foulspiels zurückgenommen (48.), ehe Diego Deisadse nach einem Fehler im deutschen Aufbau nur knapp den Ausgleich verpasste (49.). Erlösung brachte dann erneut Pejcinovic, der den Ball nach einer Tresoldi-Ablage ins Tor bugsierte.

A.Robinson--TNT

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