Vor US-Kongresswahlen: Wahllokale in Texas für vorzeitige Stimmabgabe geöffnet
Bundesregierung erwartet zahlreiche Unternehmenschefs bei Investitionsgipfel
Steinmeier empfängt mongolischen Staatspräsidenten Khurelsukh
Konstituierende Sitzung von neuem Landtag in Mecklenburg-Vorpommern
Technik
Festveranstaltung zu 65 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
In Berlin findet am Dienstagnachmittag eine Festveranstaltung zum 65. Jahrestag des Abschlusses des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens statt (16.00 Uhr). Neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wird dort unter anderem auch der türkische Botschafter Gökhan Turan sprechen. Die Bundesregierung hatte am 30. Oktober 1961 mit der Türkei eine Vereinbarung zur Entsendung von Arbeitnehmern geschlossen. Grund war der hohe Bedarf an Arbeitskräften der stark wachsenden deutschen Wirtschaft.
Boulevard
Australische Abgeordnete nach mutmaßlichem Angriff weiter in kritischem Zustand
Die bei einem mutmaßlichen Angriff lebensgefährlich verletzte australische Abgeordnete Helen Haines befindet sich nach Regierungsangaben weiter in einem kritischen Zustand. Die 65-Jährige sei operiert worden und sei weiterhin im Krankenhaus, sagte Premierminister Anthony Albanese am Dienstag im Fernsehen. Er habe mit ihrem Mann Phil gesprochen. Die Gedanken "aller Australier" seien bei der Familie und den Freunden der parteilosen Abgeordneten, fügte er hinzu.
Letzte Nachrichten
Regierung fordert Bestrafung der Verantwortlichen von Stadionkatastrophe
Nach dem Tod von mehr als 120 Menschen bei gewaltsamen Ausschreitungen und einer Massenpanik in einem Fußballstadion in Indonesien hat die Regierung die Polizei aufgefordert, die Verantwortlichen zu ermitteln und zu bestrafen. Die Regierung hoffe, dass die Polizei ihre Sicherheitsverfahren überprüfen wird, sagte Indonesiens Sicherheitsminister Mahfud MD am Montag. Er kündigte zudem an, dass eine Task Force für die Ermittlungen gebildet worden sei.
Frankreichs Justizminister soll sich wegen Amtsmissbrauchs vor Gericht verantworten
Frankreichs Justizminister Eric Dupond-Moretti soll sich wegen Verdachts auf Amtsvergehen vor Gericht verantworten. Der für Regierungsmitglieder zuständige Gerichtshof habe die Eröffnung eines Gerichtsverfahrens beschlossen, teilten die Anwälte des Ministers am Montag mit. Sie legten nach eigenen Angaben Berufung gegen die Entscheidung ein.
Britische Regierung macht Rückzieher bei geplanter Steuersenkung
Nach heftiger Kritik an den Wirtschaftsplänen der Regierung hat der britische Finanzminister bei der geplanten Steuersenkung eine Kehrtwende angekündigt. Kwasi Kwarteng erklärte am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter, den Spitzensteuersatz von 45 Prozent für Topverdiener nun doch nicht senken zu wollen. "Wir haben verstanden, wir haben zugehört", schrieb Kwarteng auf Twitter.
Tischtennis-WM: DTTB-Teams erreichen Achtelfinale
Die deutschen Tischtennis-Männer haben sich bei der Mannschafts-WM in Chengdu/China nach ihrer Niederlage gegen Commonwealth-Champion Indien wieder gefangen und vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Einzel-Europameister Dang Qiu mit zwei Erfolgen und der 19-jährige Kay Stumper (beide Düsseldorf) in seinem ersten WM-Einsatz sorgten für das 3:1 gegen Frankreich. Die deutschen Frauen hingegen gewannen auch ihr drittes Gruppenspiel gegen Tschechien mit 3:0.
Arema-Präsident bittet um Entschuldigung
Unter Tränen hat der Präsident des indonesischen Fußball-Klubs Arema FC nach der Stadionkatastrophe in Malang, bei der am vergangenen Wochenende mindestens 125 Menschen starben, um Entschuldigung für die tragischen Ereignisse gebeten. "Als Präsident möchte ich mich zutiefst bei allen Opfern, deren Angehörigen, allen Indonesiern und der Liga entschuldigen", sagte Gilang Widya Pramana vor laufenden TV-Kameras.
Scholz und Steinmeier für Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Erfurt
In Erfurt haben die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit begonnen. Bei einem ökumenischen Gottesdienst im Dom der thüringischen Hauptstadt waren am Montagvormittag unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Bundestagspräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) zugegen. Die Hauptrede auf dem anschließenden Festakt sollte Bas halten.
Dreyer mahnt vor Bund-Länder-Spitzengespräch "faire Lastenverteilung" an
Vor dem Bund-Länder-Spitzengespräch am Dienstag zu den von der Bundesregierung geplanten weiteren Entlastungsmaßnahmen hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erneut eine faire Aufteilung der dadurch entstehenden Kosten angemahnt. "Meine Erwartung an die MPK am Dienstag ist ganz klar: eine konstruktive Diskussion um eine faire Lastenverteilung", sagte Dreyer der "Rheinischen Post" vom Montag.
Nürnberg entlässt Trainer Klauß
Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat auf die anhaltende Ergebniskrise reagiert und sich von Trainer Robert Klauß getrennt. Der 37-Jährige wurde laut einer Mitteilung der Franken "am späten Sonntagabend von seinen Aufgaben entbunden".
Nach Vorhofflimmern und Herz-"Neustart": Watt spielt in der NFL
Footballstar J.J. Watt ist nur drei Tage nach einem "Neustart" seines Herzens wegen Vorhofflimmerns in der US-Profiliga NFL aufgelaufen. Der Defensive End der Arizona Cardinals spielte beim 26:16 gegen die Carolina Panthers und kam auf drei Tackles.
Tischtennis-WM: DTTB-Frauen als Gruppenerste weiter
Die deutschen Tischtennis-Frauen haben bei der Mannschafts-WM in Chengdu/China auch ihr drittes Gruppenspiel für sich entschieden und stehen ungeschlagen im Achtelfinale. Das Team um Vize-Europameisterin Nina Mittelham (Willich/Kyushu) besiegte am Montag Tschechien souverän mit 3:0.
Österreicher Straka verpasst Turniersieg erst im Stechen
Der österreichische Profigolfer Sepp Straka hat seinen zweiten Triumph auf der US-Tour hauchdünn verpasst. Der 29-Jährige musste sich beim mit 7,9 Millionen Dollar dotierten Turnier in Jackson/Mississippi erst im Stechen am zweiten Extraloch dem Kanadier Mackenzie Hughes geschlagen geben.
Indonesien: Task Force soll Stadionkatastrophe untersuchen
Nach der Stadionkatastrophe in Indonesien mit mindestens 125 Todesopfern hat die Regierung des südostasiatischen Landes die Polizei beauftragt, die Verantwortlichen für die Massenpanik zu ermitteln und zu bestrafen. Dies sagte Indonesiens Sicherheitsminister Mohammad Mahfud Mahmodin am Montag in einer Rundfunkansprache. Darüber hinaus kündigte er die Bildung einer Task Force für die Ermittlungen an.
NFL: Mahomes besiegt Brady
Im Duell der Star-Quarterbacks hat sich Patrick Mahomes bei Tom Brady für die Niederlage im Super Bowl LV revanchiert. Die Kansas City Chiefs gewannen am 4. Spieltag der amerikanischen Football-Profiliga NFL bei den Tampa Bay Buccaneers mit 41:31. Mahomes (27) und der 18 Jahre ältere Brady kamen auf je drei Touchdown-Pässe.
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis des SID: Singapur
MAX VERSTAPPEN: Hurra, er ist ein Mensch! Das hätte man ja beinahe vergessen können in den vergangenen Monaten. Max Verstappen hatte 11 von 16 Rennen gewonnen, zuletzt fünf in Serie. Egal auf welcher Strecke und auch egal, ob er in der Startaufstellung weit hinten stand. In Singapur aber versagte am Samstag zunächst sein Red-Bull-Team, am Sonntag dann auch der Weltmeister selbst. Ein schwacher Start, ein harter Verbremser, so ging es von Rang acht nicht mehr weit nach vorn. Und drumherum zeigte Verstappen, dass ihm das alles noch ziemlich nah geht. Trotz eines WM-Vorsprungs, bei dem man schon mal abstumpfen könnte.
Verluste für Nationalisten bei Wahlen in Bosnien und Herzegowina
Im Rennen um die dreiköpfige Präsidentschaft bei den Wahlen in Bosnien und Herzegowina haben nationalistische Parteien erstmals offenbar herbe Verluste hinnehmen müssen. So setzte sich nach Angaben der Wahlbehörde bei den muslimischen Vertretern der als pro-europäisch geltende Denis Becirovic mit 56 Prozent der Stimmen gegen Bakir Izetbegovic durch, den langjährigen Chef der größten bosnischen Partei SDA. Im Rennen um den kroatischen Sitz sicherte sich den Teilergebnissen zufolge der Reformer Zeljko Komsic eine vierte Amtszeit.
Woidke: Energiekrise schürt Angst vor Verlust des mühsam Aufgebauten
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) führt die Sorgen vieler Menschen in Ostdeutschland angesichts der gegenwärtigen Energiekrise auch auf die Strukturbrüche nach der deutschen Wiedervereinigung zurück. Viele hätten Angst, "dass ihnen alles wegbricht, was sie in drei Jahrzehnten mühsam aufgebaut haben", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Viele Ostdeutsche hätten "die großen Strukturbrüche mit Massenarbeitslosigkeit in den 1990er Jahren noch sehr genau vor Augen", sagte Woidke.
Junta-Chef Damiba nach Putsch in Burkina Faso offenbar nach Togo geflohen
Der nach dem Putsch im westafrikanischen Burkina Faso abgesetzte Chef der Militärjunta, Paul-Henri Sandaogo Damiba, ist Diplomatenkreisen zufolge ins Nachbarland Togo geflohen. Zuvor habe "Damiba selbst seinen Rücktritt angeboten, um Konfrontationen mit schwerwiegenden (...) Folgen zu vermeiden", erklärten führende Religions- und Kommunenvertreter des Landes am Sonntagabend. Der neue selbsternannte Machthaber Ibrahim Traoré gab am Sonntagabend bekannt, er habe die Unterstützung der Armeechefs erhalten, um den Kampf gegen die Dschihadisten "neu zu beleben".
Nobelpreis-Reigen beginnt mit Bekanntgabe der Preisträger in Medizin
Mit der Bekanntgabe der Preisträger in der Kategorie Medizin (11.30 Uhr) beginnt am Montag in Stockholm die Verkündung der diesjährigen Nobelpreise. Am Dienstag und Mittwoch folgen die Preisträger für Physik und Chemie, am Donnerstag für Literatur und am Freitag für den Friedensnobelpreis. Am darauffolgenden Montag bildet die Bekanntgabe des Preisträgers für Wirtschaftswissenschaften den Abschluss. Überschattet wird die Bekanntgabe der Preisträger in diesem Jahr vom Ukraine-Krieg.
Baerbock reist am Tag der deutschen Einheit nach Polen
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) reist am Montag nach Warschau, wo sie am Abend an Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit teilnimmt. Die Außenministerin wird in der deutschen Botschaft eine Rede halten (18.45 Uhr).
Scholz empfängt Macron am Tag der deutschen Einheit in Berlin
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfängt den französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Montag um 19.00 Uhr zu einem Arbeitsessen im Kanzleramt. Bei dem Gespräch wird es um die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich in den Bereichen Verteidigung, Raumfahrt, Energie und Industrie gehen. Auch die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sowie die Zukunft der EU - insbesondere mögliche institutionelle Änderungen zur Vorbereitung auf künftige Erweiterungen - stehen auf der Agenda.
Offizielle Feierlichkeiten zu Tag der deutschen Einheit in Erfurt
In Erfurt finden am Montag die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit statt. Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) in der thüringischen Landeshauptstadt erwartet. Nach einem ökumenischen Gottesdienst im Dom (10.00 Uhr) folgt der Festakt im Theater (12.00 Uhr). Dort sprechen Bas und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke), Musikerinnen und Musiker gestalten das Programm. Steinmeier nimmt später an einem Bürgerempfang teil.
Lula gewinnt ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl in Brasilien
Mit einem knappen Sieg hat der linke Spitzenkandidat Luiz Inácio Lula da Silva die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Brasilien für sich entschieden. Wie das Oberste Wahlgericht (TSE) am Sonntagabend (Ortszeit) nach der Auszählung von rund 97 Prozent der Stimmen auf seiner Webseite bekanntgab, gewann Lula 47,97 Prozent, während Amtsinhaber Jair Bolsonaro 43,6 Prozent für sich verbuchen konnte. Damit treten die beiden Kandidaten am 30. Oktober in einer Stichwahl gegeneinander an.
Lula knapp vor Bolsonaro nach weiterer Stimmauszählung - Stichwahl wahrscheinlich
Der linke Präsidentschaftskandidat Luiz Inácio Lula da Silva ist nach Auszählung von 70 Prozent der Stimmen bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien mit knappem Vorsprung an Amtsinhaber Jair Bolsonaro vorbeigezogen. Nach offiziellen Angaben des Obersten Wahlgerichts (TSE) kam Lula bisher auf 45,74 Prozent der Stimmen, während Bolsonaro nach der Teilauszählung 45,51 Prozent erhielt. Eine Stichwahl ist somit wahrscheinlich.
Partei von Borissow stärkste Kraft bei Parlamentswahl in Bulgarien
Die konservative Partei des bulgarischen Ex-Regierungschefs Bojko Borissow liegt nach der Parlamentswahl in Bulgarien in Führung. Laut am Sonntagabend veröffentlichten Teilergebnissen kommt Borissows Partei Gerb auf 23 bis 25 Prozent der Stimmen. Die neu gegründete Partei "Wir setzen den Wandel fort" (PP) des im Juni gestürzten liberalen Ministerpräsidenten Kiril Petkow erhält demnach 19 bis 20 Prozent. Petkow räumte am Abend seine Niederlage ein.
Proteste in vielen Ländern nach dem Tod der Kurdin Mahsa Amini im Iran
Nach dem gewaltsamen Vorgehen des Iran gegen die Proteste nach dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini sind am Sonntag in mehreren Ländern erneut tausende Menschen auf die Straße gegangen. Im Zentrum der französischen Hauptstadt Paris zogen Demonstrierende von der Place de la République zur Place de la Nation und riefen dabei "Tod der Islamischen Republik" und "Tod dem Diktator".
EU kündigt nach Ausweisung von Botschafterin aus Nicaragua Konsequenzen an
Die EU hat die Ausweisung ihrer Botschafterin Bettina Muscheidt aus Nicaragua sowie den Abbruch der diplomatischen Beziehungen Managuas zu den Niederlanden scharf verurteilt. Die EU werde "entschlossen und angemessen" reagieren, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Sonntag. Managua hatte am Freitag die EU-Botschafterin, die Deutsche Bettina Muscheidt, zur unerwünschten Person erklärt und die Beziehungen zu den Niederlanden abgebrochen.
Staatspräsidium und Parlament bei Wahlen in Bosnien und Herzegowina neu bestimmt
Vor dem Hintergrund wachsender ethnischer Konflikte haben am Sonntag in Bosnien und Herzegowina Wahlen stattgefunden. Die Abstimmung war so komplex wie das Land selbst. Auf der Ebene der gesamtstaatlichen Institutionen bestimmten die Wählerinnen und Wähler die zwei Kammern des zentralen Parlaments sowie die dreiköpfige Präsidentschaft. Die ersten vorläufigen Ergebnisse werden erst mehrere Stunden nach der Schließung der Wahllokale erwartet.
Junta-Chef Damiba nach Putsch in Burkina Faso zum Rücktritt bereit
Nach dem Putsch im westafrikanischen Burkina Faso hat sich der abgesetzte Chef der Militärjunta, Paul-Henri Sandaogo Damiba, zum Rücktritt bereiterklärt. Nach Vermittlungen zwischen Damiba und dem neuen selbsternannten Machthaber Ibrahim Traoré habe "Damiba selbst seinen Rücktritt angeboten, um Konfrontationen mit schwerwiegenden (...) Folgen zu vermeiden", erklärten führende Religions- und Kommunenvertreter des Landes am Sonntagabend.
Großer Kampf, kein Ertrag: Zweite Heimpleite für Schalke
Erst eiskalt ausgekontert, dann nach Aufholjagd trotz Überzahl doch noch verloren: Rückkehrer Schalke 04 steckt nach seiner zweiten Heimpleite schon tief im Abstiegskampf. Beim 2:3 (1:2) im richtungweisenden Spiel gegen den Bayern-Bezwinger FC Augsburg blieben die Königsblauen ihre Bundesliga-Tauglichkeit über weite Strecken schuldig - und sie verloren zum ersten Mal nach ihrem Wiederaufstieg zwei Partien in Folge.
Nachwahlbefragungen: Partei von Borissow bei Parlamentswahl in Bulgarien vorne
Die konservative Partei des bulgarischen Ex-Regierungschefs Bojko Borissow liegt nach der Parlamentswahl in Bulgarien in Führung. Laut am Sonntagabend veröffentlichten Nachwahlbefragungen erhielt Borissows Partei Gerb etwa 25 Prozent der Stimmen. Die neu gegründete Partei "Wir setzen den Wandel fort" (PP) des im Juni gestürzten liberalen Ministerpräsidenten Kiril Petkow kam auf etwa 19 Prozent. Sollte die Gerb-Partei tatsächlich stärkste Kraft werden, dürfte die Suche nach Bündnispartnern für Borissow schwierig werden.
Perez siegt in Singapur - Verstappen Siebter
Max Verstappen muss mindestens noch eine Woche auf seinen zweiten WM-Titel in der Formel 1 warten. Der Niederländer erreichte beim Großen Preis von Singapur auch wegen eines groben Fahrfehlers nur den siebten Rang. Den Sieg in einem von fünf Safety-Car-Phasen geprägten Rennen sicherte sich Verstappens Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez (Mexiko) vor den beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc (Monaco) und Carlos Sainz (Spanien).
Wütende Demonstranten in Burkina Faso greifen französische Botschaft an
Nach dem Putsch im westafrikanischen Burkina Faso sind französische Einrichtungen Ziel teils gewalttätiger Proteste geworden. Mehrere Dutzend Unterstützer des neuen Junta-Chefs bewarfen am Sonntag die französische Botschaft in der Hauptstadt Ouagadougou mit Steinen und steckten Barrieren vor dem Gebäude in Brand, wie ein AFP-Reporter berichtete.