The National Times - Junta-Chef Damiba nach Putsch in Burkina Faso zum Rücktritt bereit

Junta-Chef Damiba nach Putsch in Burkina Faso zum Rücktritt bereit


Junta-Chef Damiba nach Putsch in Burkina Faso zum Rücktritt bereit
Junta-Chef Damiba nach Putsch in Burkina Faso zum Rücktritt bereit / Foto: © AFP

Nach dem Putsch im westafrikanischen Burkina Faso hat sich der abgesetzte Chef der Militärjunta, Paul-Henri Sandaogo Damiba, zum Rücktritt bereiterklärt. Nach Vermittlungen zwischen Damiba und dem neuen selbsternannten Machthaber Ibrahim Traoré habe "Damiba selbst seinen Rücktritt angeboten, um Konfrontationen mit schwerwiegenden (...) Folgen zu vermeiden", erklärten führende Religions- und Kommunenvertreter des Landes am Sonntagabend.

Textgröße ändern:

Demnach stellte Damiba "sieben Bedingungen" für seinen Rückzug, darunter eine Sicherheitsgarantie für seine Verbündeten im Militär sowie eine Garantie für seine eigene Sicherheit und seine Rechte. Zudem müssten die neuen Machthaber die Verpflichtungen einhalten, die er der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (Ecowas) gegenüber eingegangen sei.

Die in Burkina Faso sehr einflussreichen Religions- und Kommunenführer erklärten, Traoré habe die Bedingungen "akzeptiert". Sie riefen die Bevölkerung "zur Ruhe, Zurückhaltung und zum Gebet" auf.

Nachdem eine Gruppe von Militärs unter der Führung von Traoré am Freitagabend die Absetzung von Damiba - der selbst im Januar durch einen Putsch an die Macht gekommen war - verkündet hatte, kam es in Burkina Faso zu Spannungen und Protesten gegen französische Einrichtungen. Die Putschisten warfen Damiba vor, "eine Gegenoffensive" von einer französischen Militärbasis aus zu planen.

Der Gestürzte hatte trotz der gegen ihn gerichteten Demonstrationen zunächst erklärt, dass er sich nicht zurückziehen wolle. Als Begründung für den Putsch nannten die Rebellen "die kontinuierliche Verschlechterung der Sicherheitslage" im Land.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Newsom: Trumps Präsidentschaft nach den Kongresswahlen in bisheriger Form vorbei

Nach Ansicht des Gouverneurs des US-Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, wird die Präsidentschaft von Donald Trump nach den Kongresswahlen im November in ihrer bisherigen Form vorbei sein. "Wir holen uns das Repräsentantenhaus zurück", sagte der Hoffnungsträger der oppositionellen Demokraten der Nachrichtenagentur AFP und zwei anderen Medien nach einem UN-Klimagipfel in New York. "Trumps Präsidentschaft, so wie wir sie kennen, endet im November".

Nach Berlin-Wahl: Evers zu neuem CDU-Fraktionschef gewählt

Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat sich die CDU-Fraktion neu aufgestellt und ihren Spitzenkandidaten Stefan Evers zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der 46-Jährige trat am Donnerstag ohne Gegenkandidaten an und erhielt knapp 94 Prozent der Stimmen, wie ein Fraktionssprecher mitteilte. Evers löste den bisherigen CDU-Fraktionschef Dirk Stettner ab.

Xi bei Trump im Weißen Haus: Gipfel im Zeichen von "Superintelligenz" und Iran-Krieg

Roter Teppich und militärischer Pomp: US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping am Donnerstag mit besonderen Ehren im Weißen Haus empfangen. Bei dem Staatsbesuch ging es um Konfliktthemen wie den Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI), den Handel und den Iran-Krieg sowie Ukraine-Krieg. Trump erklärte, es sei "auch Chinas Position", KI ungeachtet von Sicherheitswarnungen der Branche nicht staatlich zu regulieren.

SPERRFRIST FREITAG 00.01 UHR: Sachsens Innenminister stellt Grundrecht auf Asyl in Frage

Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat dafür plädiert, das Grundrecht auf Asyl aus dem Grundgesetz zu streichen. Das geht nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" und der "Sächsischen Zeitung" (Freitagsausgaben) aus einem Vier-Punkte-Plan zur Verschärfung des Asylrechts hervor. "Die Aufnahmekapazität in Städten und Gemeinden muss der Maßstab sein für den Umfang, in dem Deutschland künftig Asyl gewährt", sagte Schuster den Zeitungen.

Textgröße ändern: