The National Times - Inflation in Großbritannien erreicht im Januar 5,5 Prozent

Inflation in Großbritannien erreicht im Januar 5,5 Prozent


Inflation in Großbritannien erreicht im Januar 5,5 Prozent
Inflation in Großbritannien erreicht im Januar 5,5 Prozent

Die Inflation in Großbritannien hat im Januar den höchsten Stand seit fast 30 Jahren erreicht. Die Verbraucherpreise im Vereinigten Königreich stiegen um 5,5 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das britische Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Vor allem Energie und Nahrungsmittel wurden teurer.

Textgröße ändern:

Die Inflationsrate von 5,5 Prozent ist die höchste seit März 1992, wie das Statistikamt mitteilte. Die britischen Zentralbank rechnet mit weiter steigenden Verbraucherpreisen in diesem Jahr; sie schätzt die Rate im April auf 7,25 Prozent.

Finanzminister Rishi Sunak sagte, die Regierung "versteht den Druck, den die Menschen angesichts der Lebenshaltungskosten spüren". Die hohe Inflation sei eine "weltweite Herausforderung", fügte er hinzu. Sunak hatte kürzlich ein Hilfspaket in Höhe von umgerechnet 10,7 Milliarden Euro für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen angekündigt. Am Samstag protestierten in der Hauptstadt London und in anderen Städten des Landes mehrere hundert Menschen gegen die hohen Preise und forderten die Regierung zum Handeln auf.

Die Bank of England hat angesichts der hohen Preissteigerungen bereits zweimal die Leitzinsen erhöht. Der Zinssatz liegt jetzt bei 0,5 Prozent.

G.Morris--TNT

Empfohlen

SPD-Chefin Bas fordert wegen hoher Spritpreise Übergewinnsteuer

SPD-Chefin Bärbel Bas hat sich angesichts der anhaltend hohen Spritpreise für eine Übergewinnsteuer ausgesprochen. "Aus meiner Sicht wäre auch eine Übergewinnsteuer eine denkbare Option, wenn die Ölkonzerne die Krise für übermäßige Gewinne ausnutzen", sagte die Bundesarbeitsministerin der "Leipziger Volkszeitung" und der "Sächsischen Zeitung" (Mittwochsausgaben). "Da zocken die Konzerne gerade in der Krise und machen erhebliche Zusatzgewinne."

EU-Kommission legt Pläne für EU-weit einheitliche Unternehmensform vor

Die EU-Kommission legt am Mittwoch ihre Pläne für eine neue, EU-weit einheitliche Unternehmensform vor. Vor allem Startups sollen sich künftig innerhalb von 48 Stunden in allen 27 EU-Staaten eintragen lassen können. Die EU will Unternehmern damit das Gründen und Wachsen einfacher machen. Die Vorschläge der Kommission gehen anschließend in die Verhandlungen im Europaparlament und im Rat der Mitgliedsländern.

Verdi-Warnstreik legt Flughafen BER am Mittwoch lahm

Wegen eines Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi steht der Flughafen BER am Mittwoch nahezu still. Infolge der Arbeitsniederlegungen sind nach Angaben der Betreibergesellschaft FBB "keine regulären Flüge am BER möglich". Passagiere sollen sich demnach "zu Umbuchungen und alternativen Reisemöglichkeiten" informieren.

DB-Chefin Palla wirbt bei Fahrgästen um Geduld bei Streckensanierungen

Bahn-Chefin Evelyn Palla hat bei den Fahrgästen mit Blick auf die Sanierung von Streckenabschnitten um Geduld geworben. "Es stimmt, dass wir die Störungen bislang nur um etwa 50 Prozent reduzieren konnten", sagte sie dem Magazin "Spiegel" laut einer am Dienstag veröffentlichten Meldung. "Vielleicht waren wir in der Vergangenheit auch etwas zu optimistisch."

Textgröße ändern: