The National Times - Union lehnt Idee von „Wärmeinseln“ in Turnhallen ab

Union lehnt Idee von „Wärmeinseln“ in Turnhallen ab


Union lehnt Idee von „Wärmeinseln“ in Turnhallen ab
Union lehnt Idee von „Wärmeinseln“ in Turnhallen ab / Foto: © AFP

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Julia Klöckner (CDU), hat die Idee von "Wärmeinseln" für Menschen zurückgewiesen, die im Winter wegen hoher Kosten ihre Wohnung nicht mehr heizen können. "Wärmeinseln für Ärmere bereitzustellen, das kann sicher nicht die Lösung sein", sagte Klöckner der "Rheinischen Post" vom Montag. "So weit sollten wir es in Deutschland nicht kommen lassen. Keiner sollte in seinen vier Wänden frieren müssen."

Textgröße ändern:

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hatte angesichts der Gaskrise vorausschauende Maßnahmen für den Winter angemahnt. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg regte an, "Wärmeinseln" oder Wärmeräume insbesondere für ältere Menschen vorzusehen.

Das Krisenmanagement von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kritisierte Klöckner scharf. "Permanente Panikmache hilft uns allen nicht weiter. Und es mangelt auch nicht an der Beschreibung der Lage, jetzt geht es ums Handeln", sagte sie. "Wir warten immer noch darauf, dass die Bundesregierung uns ihren Plan vorlegt, sollte das Gas von Russland aus nicht mehr fließen."

"Es bedarf einer klaren Faktenlage, welche Wirtschaftsbereiche unverzichtbar sind, die etwa für die Medizinbranche oder Lebensmittelbranche Lebenswichtiges herstellen", sagte Klöckner. Im Übrigen warte das Land seit Wochen auf das von Habeck angekündigte Zuschussprogramm für energieintensive Unternehmen sowie auf die Gasauktion, bei der Unternehmen freiwillig nach eigener Kalkulation auf Gas verzichten.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

"Bild": Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen 5400 Bahnhöfen in Deutschland

Die Deutsche Bahn plant nach "Bild"-Informationen ein Alkoholverbot an allen rund 5400 Bahnhöfen in Deutschland. Die flächendeckende Umsetzung der neuen Maßnahme solle bis zum 15. Oktober abgeschlossen sein, berichtete die Zeitung am Dienstag. Zugleich zitierte sie Bahnchefin Evelyn Palla mit der Aussage: "Es reicht. Genug ist genug. Wir greifen jetzt noch härter durch."

Bundeskanzler Merz empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfängt am Dienstag den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew im Kanzleramt. Nach einer Begrüßung mit militärischen Ehren (12.00 Uhr) ist ein Vier-Augen-Gespräch geplant, bei dem es nach Angaben der Bundesregierung um Energie- und Rohstofffragen und den Friedensprozess mit Armenien gehen soll. Anschließend ist die Unterzeichnung eines Vertrags geplant, dessen Inhalt erst am Dienstag präsentiert werden soll.

Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus Kanada an

US-Präsident Donald Trump hat Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus dem Nachbarland Kanada verfügt. Trump habe eine entsprechende Anordnung unterzeichnet, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Grund für die Maßnahme sei eine "diskriminierende Behandlung" von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung. Kanada wies diese Vorwürfe umgehend zurück.

Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft

Die Bundesbürger sind gespalten bei der Frage, ob Leihmutterschaften in Deutschland verboten bleiben oder erlaubt werden sollen. In einer Umfrage für die "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe) erklärten 41 Prozent, dass sie es für falsch halten, dass Leihmutterschaften in Deutschland verboten sind. 39 Prozent finden das Verbot richtig, 20 Prozent legten sich nicht fest.

Textgröße ändern: