The National Times - Londoner Flughafen Gatwick muss wegen Personalmangels Zahl der Flüge verringern

Londoner Flughafen Gatwick muss wegen Personalmangels Zahl der Flüge verringern


Londoner Flughafen Gatwick muss wegen Personalmangels Zahl der Flüge verringern
Londoner Flughafen Gatwick muss wegen Personalmangels Zahl der Flüge verringern / Foto: © AFP

Wegen Personalmangels verringert der britische Flughafen Gatwick nahe London im Sommer die Zahl der Flüge. Im Juli werde es - statt wie in Zeiten vor der Pandemie rund 900 tägliche Flüge - nur maximal 825 und im August 850 Flüge pro Tag geben, erklärte der Flughafen am Freitag. Passagieren solle so ein "zuverlässigerer und besserer Servicestandard" geboten werden.

Textgröße ändern:

Zuletzt hatte es auch in Gatwick teils Chaos und lange Wartezeiten für Fluggäste gegeben. Grund für die Verringerung des Angebots seien begrenzte Personalressourcen, erklärte der Flughafen.

Am Donnerstag hatte bereits der Flughafen Amsterdam-Schiphol mitgeteilt, dass im Sommer die Zahl der Flüge und Passagiere reduziert werde, um lange Warteschlangen von Reisenden zu vermeiden. Grund sei ein Personalmangel bei den Sicherheitskontrollen.

Zur Situation in Deutschland hatte das Bundesinnenministerium zuletzt darauf verwiesen, dass insbesondere der Flughafen Düsseldorf von Personalmangel betroffen sei, wie das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtet hatte. Derzeit komme es "punktuell zu Wartezeiten an Luftsicherheitskontrollen"; neben Düsseldorf gebe es in geringerer Ausprägung auch an den Standorten Hannover, Frankfurt, Köln und dem Flughafen BER eine Wartezeit von über 30 Minuten.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Iran-Krieg: Trump verlängert Lockerung der Schifffahrtsregeln in den USA

Angesichts der weiter hohen Ölpreise wegen des Iran-Kriegs hat US-Präsident Donald Trump eine eigentlich in den kommenden Tagen auslaufende Lockerung der Schifffahrtsregeln in seinem Land verlängert. Die Vorschrift, dass Frachtgut zwischen US-Häfen nur von reinen US-Schiffen transportiert werden darf, bleibe für weitere 90 Tage ausgesetzt, teilte das Weiße Haus in Washington am Montag mit.

Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - Absage an Bundeswehr-Einsatz

Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen baut die Bundesregierung die Abwehrkapazitäten aus. Die Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei soll von 130 auf 300 Einsatzkräfte vergrößert werden, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin bestätigte. Das Verteidigungsministerium wies unterdessen aber Forderungen zurück, auch die Bundeswehr an Flughäfen einzusetzen und verwies auf fehlende Kapazitäten.

Präsident von Ceuta will Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren

Nach dem Massenandrang von Migranten in die spanische Exklave Ceuta will der örtliche Präsident Juan Jesús Vivas die verbliebenen Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren. In einer Art "Abschiebezentrum für Ausländer" sollten "diese Menschen untergebracht und eingesperrt bleiben", sagte Vivas am Montag bei einer Pressekonferenz. Die Lage vor Ort sei "unhaltbar" und "inakzeptabel".

"Bild": Konkrete DNA-Spur im Fall von Leipziger Drohnen-Attacke ermittelt

Im Fall der Leipziger Drohnen-Attacke gibt es laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung eine konkrete DNA-Spur. Diese ist demnach identisch mit einer Spur, die bereits in Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf das DHL-Logistikzentrum in Leipzig vom 20. Juli 2024 registriert worden war. Für die damalige Serie von Paket-Brandsätzen sehen europäische Ermittler eine Verbindung zum russischen Militärgeheimdienst GRU.

Textgröße ändern: