The National Times - Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt

Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt


Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt
Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt

Das Geschäftsklima für Kleinstunternehmen und Soloselbständige ist wegen des Ukraine-Kriegs abgestürzt. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts vom Donnerstag fiel der entsprechende Index im März auf minus zehn Punkte - nach plus 2,6 Zählern im Februar. "Die aufkeimende Hoffnung vom Februar ist aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine in sich zusammengefallen", fasste das Forschungsinstitut die Lage zusammen.

Textgröße ändern:

Die "Unsicherheit" angesichts des russischen Angriffskriegs greife um sich, fuhr das Ifo fort. Demnach liegt der deutliche Rückgang des Geschäftsklimas vor allem an den geringen Erwartungen. Die aktuelle Lage beurteilten die Firmen hingegen zuletzt etwas besser.

Jedes zweite Unternehmen berichtete laut Ifo zudem von Plänen, die Preise zu erhöhen. Damit folgen die Kleinstfirmen und Soloselbständigen einem allgemeinen Trend.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten zusätzlichen Einfuhrzölle auf Autos und Lkw aus der EU treffen Deutschland Experten zufolge besonders hart. Die geplante Erhöhung auf 25 Prozent lasse sich als "Beginn eines Wirtschaftskriegs gegen Deutschland" interpretieren, erklärte Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer am Samstag. Der deutsche Automobilindustrie-Verband VDA bezeichnete Trumps Ankündigung als "erneute und schwerwiegende Belastung der transatlantischen Beziehungen" und rief zur "Deeskalation" auf. Trump begründete die Zollerhöhung mit einer Verletzung des bestehenden Handelsabkommens durch die EU-Staaten - ohne dies jedoch näher zu begründen.

Tagesrekord: Bahn in China befördert am 1. Mai 24,8 Millionen Fahrgäste

Die Bahn in China hat am 1. Mai einen neuen Fahrgastrekord aufgestellt: Mit 24,8 Millionen Passagieren wurden so viele Menschen wie noch nie an einem Tag befördert. Für Samstag wurden weitere 19,7 Millionen Fahrten erwartet, erklärte der Betreiber des chinesischen Eisenbahnnetzes im Onlinedienst WeChat. Über offizielle Buchungskanäle wurden für die Maifeiertage, die bis zum Dienstag dauern, bislang 117 Millionen Fahrkarten verkauft.

Kartellamt: Kraftstoffpreise zum 1. Mai um knapp 13 Cent gefallen

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind laut Berechnungen des Bundeskartellamts nach Inkrafttreten des sogenannten Tankrabatts zum 1. Mai um durchschnittlich knapp 13 Cent gefallen - also in einem deutlich geringeren Umfang als die in Kraft getretene Steuersenkung um fast 17 Cent. Wie die Behörde am Samstag in Bonn mitteilte, gab es allerdings teils große Unterschiede sowohl regional als auch zwischen verschiedenen Tankstellenbetreibern.

Teurer Sprit wegen Iran-Kriegs: US-Billig-Airline Spirit stellt Flugbetrieb ein

Angesichts der durch den Iran-Krieg deutlich gestiegenen Treibstoffpreise stellt die US-Billigfluggesellschaft Spirit Airlines ihren Betrieb ein. Wie der Mutterkonzern Spirit Aviation Holdings am Samstag mitteilte, wurden alle Spirit-Airlines-Flüge gestrichen. Die Airline habe mit sofortiger Wirkung "eine geordnete Abwicklung ihrer Aktivitäten begonnen". Auf der Website der Fluggesellschaft hieß es, der Kundendienst sei nicht mehr verfügbar, die Rückzahlung bereits bezahlter Tickets sei eingeleitet worden.

Textgröße ändern: