The National Times - Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt

Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt


Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt
Ifo: Geschäftsklima für Kleinstfirmen und Soloselbständige abgestürzt

Das Geschäftsklima für Kleinstunternehmen und Soloselbständige ist wegen des Ukraine-Kriegs abgestürzt. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts vom Donnerstag fiel der entsprechende Index im März auf minus zehn Punkte - nach plus 2,6 Zählern im Februar. "Die aufkeimende Hoffnung vom Februar ist aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine in sich zusammengefallen", fasste das Forschungsinstitut die Lage zusammen.

Textgröße ändern:

Die "Unsicherheit" angesichts des russischen Angriffskriegs greife um sich, fuhr das Ifo fort. Demnach liegt der deutliche Rückgang des Geschäftsklimas vor allem an den geringen Erwartungen. Die aktuelle Lage beurteilten die Firmen hingegen zuletzt etwas besser.

Jedes zweite Unternehmen berichtete laut Ifo zudem von Plänen, die Preise zu erhöhen. Damit folgen die Kleinstfirmen und Soloselbständigen einem allgemeinen Trend.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Grönland-Krise: Kurse fallen - Preise für Gold und Silber steigen

Angesichts der neuen Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland sind die Aktienkurse vielerorts in Europa gefallen. Die Preise für Gold und Silber dagegen stiegen auf neue Rekordhöhen. Die Edelmetalle gelten vielen Anlegern als sicherer Hafen in Krisenzeiten.

Mieten zum Jahresende stark gestiegen - Wohnungsinserate zurückgegangen

Die Mieten in Deutschland sind zum Ende des vergangenen Jahres schneller angestiegen als die allgemeine Teuerung. Im vierten Quartal legten sie im bundesweiten Durchschnitt um 4,5 Prozent im Jahresvergleich zu, wie der vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) ermittelte Mietpreisindex (Greix) ergab. Gleichzeitig ging die Zahl der Wohnungsinserate deutlich zurück, der Anteil befristeter und möblierter Angebote erreichte ein Rekordniveau.

Startups aus Deutschland sammelten 2025 knapp 8,4 Milliarden Euro von Investoren ein

Startups aus Deutschland haben im vergangenen Jahr knapp 8,4 Milliarden Euro Risikokapital von Investoren eingesammelt. Die Investitionssumme stieg damit im Vorjahresvergleich um 19 Prozent, das war der dritthöchste Wert in der Startup-Geschichte, wie das Beratungsunternehmen EY am Montag mitteilte. Am meisten Geld bekamen demnach Jungunternehmen in Bayern. Die drei größten Investitionssummen gingen an Technologieunternehmen.

Klingbeil zu Trumps Zolldrohung: "Wir lassen uns nicht erpressen"

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump als Erpressung kritisiert und eine harte Reaktion der EU angekündigt. Bei einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Roland Lescure am Montag in Berlin sagte der Vizekanzler: "Deutschland und Frankreich sind sich einig: Wir lassen uns nicht erpressen." Es werde eine "geschlossene und deutliche Antwort Europas geben", falls Trump seine Zolldrohungen aufrecht erhalte. Diese Antwort werde bereits vorbereitet.

Textgröße ändern: