The National Times - Arbeitsminister Heil fordert zu Equal Pay Day mehr Lohngerechtigkeit für Frauen

Arbeitsminister Heil fordert zu Equal Pay Day mehr Lohngerechtigkeit für Frauen


Arbeitsminister Heil fordert zu Equal Pay Day mehr Lohngerechtigkeit für Frauen
Arbeitsminister Heil fordert zu Equal Pay Day mehr Lohngerechtigkeit für Frauen

Anlässlich des Equal Pay Days am Montag hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) mehr Lohngerechtigkeit für Frauen angemahnt. "Die Corona-Krise hat uns noch einmal vor Augen geführt, dass gerade Frauen unser Land am Laufen halten", erklärte Heil am Sonntag. "Nur in der Bezahlung drückt sich das nicht aus", fügte er hinzu. Das dürfe nicht so bleiben.

Textgröße ändern:

Heil erklärte, er kämpfe für mehr Lohngerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt. "Dazu gehören bessere Löhne in der Pflege und die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro, wovon vor allem Frauen profitieren." Der gesetzliche Mindestlohn soll zum Oktober dieses Jahres auf zwölf Euro pro Stunde steigen; im Februar hatte das Bundeskabinett dazu einen Gesetzentwurf Heils beschlossen.

Heil hob am Sonntag zudem "auch das Eintreten für eine höhere Tarifbindung" hervor. Denn der sogenannte Gender Pay Gap - also die Lohnlücke der durchschnittlichen Verdienste von Männern und Frauen - werde durch Tarifverträge deutlich verringert, erklärte er.

Heil sprach sich zudem für "konkrete Entlastung im Alltag" für Frauen aus. "Dafür bauen wir weiter die Ganztagsbetreuung aus. Und dafür wollen wir ein Gutschein-System für Alltagshelfer schaffen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern."

Die Ungleichheit des Verdienstes habe "viele Ursachen", erklärte Heil. "Wir müssen sie alle angehen - nur dann kann echte Gleichstellung gelingen."

Der Equal Pay Day fällt in diesem Jahr auf den 7. März. Bis zu diesem Tag arbeiten Frauen in Deutschland rechnerisch für umsonst, während Männer seit dem 1. Januar Geld verdienen. Oder anders ausgedrückt: Bis zu diesem Tag müssen Frauen theoretisch arbeiten, um das Gehalt zu bekommen, das Männer bereits zum Jahresende des Vorjahres hatten.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder

Eltern in Deutschland interessieren sich laut einer Umfrage des Kinderhilfswerks oft nicht angemessen für die digitalen Spiele ihrer Kinder. Nur etwas mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hätten den Eindruck, dass sich ihre Eltern oder andere Erwachsene in angemessenem Maße für die von ihnen gespielten digitalen Spiele interessieren, erklärte das Kinderhilfswerk am Mittwoch. Die in seinem Auftrag geführte Forsa-Umfrage wurde im Vorfeld des Weltspieltages am Donnerstag erstellt.

Bericht: Zahl der Rentner in Deutschland erreicht neuen Rekordwert

Die Zahl der Rentner in Deutschland hat einem Bericht zufolge einen neuen Rekordwert erreicht. "Insgesamt wurden Ende 2025 rund 19,1 Millionen Altersrenten gezahlt. Dies ist ein neuer Höchststand", heißt es nach Angaben der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) in einem Bericht der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Die Ausgaben für die Renten beliefen sich demnach auf rund 301 Milliarden Euro.

Von Retrofit bis KI: Akkodis stärkt digitale Innovation durch industrielle Luftfahrt-anwendung auf der ILA Berlin 2026

Auf der ILA Berlin 2026 präsentiert Akkodis konkrete Anwendungen aus digitalem Engineering, KI-gestützter Analyse und industrieller Umsetzung entlang des Aeros-pace-Lebenszyklus – vom ersten digitalen Design bis zur realen Luftfahrtanwendung.  

Bundesregierung sucht nach Scheitern von FCAS Kampfjet-Alternative

Nach dem Aus für das deutsch-französische Kampfjet-Projekt FCAS sucht die Bundesregierung nach einer Alternative. Eine der Optionen könnte eine neue Allianz aus acht Rüstungsunternehmen um den Hersteller Airbus sein, die gemeinsam einen europäischen Kampfjet entwickeln wollen. Ein entsprechendes Positionspapier reichte das Bündnis "Team Gen 6" nach Angaben eines Sprechers vom Dienstag beim Bundesverteidigungsministerium ein. Das Scheitern von FCAS stieß derweil auch am Dienstag auf teils heftige Kritik.

Textgröße ändern: