The National Times - Habeck verteidigt Energieimporte aus Russland zur Wahrung der Energiesicherheit

Habeck verteidigt Energieimporte aus Russland zur Wahrung der Energiesicherheit


Habeck verteidigt Energieimporte aus Russland zur Wahrung der Energiesicherheit
Habeck verteidigt Energieimporte aus Russland zur Wahrung der Energiesicherheit

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Energielieferungen aus Russland verteidigt und auf die Energiesicherheit im Land verwiesen. Er sage "mit großem Bedauern", dass Deutschland "von russischen Energieimporten abhängig ist", sagte Habeck am Donnerstag in Berlin. Die Regierung strebe an, "so schnell wie möglich unabhängig davon zu werden".

Textgröße ändern:

Das, was in den vergangenen zehn bis 15 Jahren "bewusst aufgebaut wurde", nämlich die Abhängigkeit von Russland noch zu erhöhen, könne "nicht in wenigen Tagen oder drei Monaten komplett verändert werden", betonte Habeck. Die Energiezufuhren aus Russland würden benötigt, um Energiesicherheit und Preisstabilität in Deutschland herzustellen. Es gehe auch darum, die soziale Stabilität in Deutschland zu gewährleisten, fuhr der Minister fort.

Gleichwohl werde an Lösungen gearbeitet, um die Abhängigkeit zu verringern. Noch sei das aber "nicht gelungen". Derzeit bezieht Deutschland bei Gas 55 Prozent seiner Importe aus Russland, beim Erdöl sind es 35 Prozent und bei der Kohle 50 Prozent.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Deutscher Serientäter wegen Mordes an französischem Jungen vor Gericht

Auf den Tag genau 22 Jahre nach dem Fund einer Kinderleiche in einem See in Frankreich muss sich ein bereits wegen dreifachen Kindesmordes verurteilter Deutscher in Nantes vor Gericht verantworten. Am Dienstag begann der Prozess gegen den 55 Jahre alten Martin N., der in Deutschland als "Maskenmann" bekannt geworden war. Er soll 2004 einen zehn Jahre alten Jungen aus einem Schullandheim im westfranzösischen Saint-Brévin-les-Pins entführt und getötet haben.

Zahl der Kreuzfahrtgäste auf See 2025 auf neuen Rekord gestiegen

Kreuzfahrten sind beliebt: Die Zahl der Menschen, die im vergangenen Jahr an einem deutschen Hafen eine Kreuzfahrtreise auf hoher See antraten, ist auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Es waren 1,51 Millionen Kreuzfahrtgäste und damit 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Flusskreuzfahrten und Kreuzfahrten, die an einem Ort im Ausland starteten, sind dabei nicht berücksichtigt.

Auto-Experte Dudenhöffer kritisiert E-Auto-Prämie: "Schade um das Steuergeld"

Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer hat die staatliche Prämie für den Kauf eines Elektroautos als Steuergeldverschwendung kritisiert. "Das Geld hätte man sich sparen können, das hätte der Markt selbst geregelt", sagte Direktor des Bochumer Center Automotive Research der "Augsburger Allgemeinen" vom Dienstag. "Schade um das Steuergeld, das nun an anderer Stelle wieder eingespart werden muss."

CDU-Politiker Heilmann warnt Regierung vor Rückschritten beim Klimaschutz

Der CDU-Umweltpolitiker Thomas Heilmann hat die Bundesregierung vor Rückschritten beim Klimaschutz gewarnt. Er halte besonders das von Union und SPD geplante neue Heizungsgesetz für verfassungsrechtlich problematisch, sagte Heilmann am Dienstag dem Bayerischen Rundfunk. Die darin enthaltenen Vorgaben seien "eindeutig nicht ambitioniert genug".

Textgröße ändern: