The National Times - Missbrauchsprozess gegen ehrenamtlichen Kinderbetreuer in Berlin begonnen

Missbrauchsprozess gegen ehrenamtlichen Kinderbetreuer in Berlin begonnen


Missbrauchsprozess gegen ehrenamtlichen Kinderbetreuer in Berlin begonnen
Missbrauchsprozess gegen ehrenamtlichen Kinderbetreuer in Berlin begonnen

Vor dem Landgericht Berlin hat am Donnerstag ein Prozess gegen einen ehrenamtlichen Kinderbetreuer wegen des Verdachts des sexuellen Kindesmissbrauchs und der Herstellung von Kinderpornografie begonnen. Die Öffentlichkeit wurde noch vor der Verlesung der Anklage zum Schutz der Opfer ausgeschlossen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Der 28-jährige Sönke G. soll von 2015 bis 2020 mehr als 20 Jungen sexuell missbraucht beziehungsweise kinderpornografisches Material von ihnen erstellt haben.

Textgröße ändern:

Der Gerichtssprecherin zufolge treten die Eltern der betroffenen Kinder als Nebenkläger auf. Insgesamt gebe es somit 20 Nebenkläger. Die Opfer waren dem Angeklagten jeweils zur Betreuung anvertraut worden. Zum Teil habe ihn eine Firma als ehrenamtlichen Kinderbegleiter in die Familien vermittelt. In anderen Fällen hätten ihn die Eltern der Betroffenen über das Internet als Babysitter engagiert.

Insgesamt werden ihm laut Gericht knapp hundert Missbrauchstaten sowie rund hundert Fälle der Herstellung von Kinderpornografie zur Last gelegt. Bei der Verhandlung stehe auch eine psychische Erkrankung des Angeklagten als Ursache für die mutmaßlichen Taten im Raum. Für das Verfahren sind zunächst 13 weitere Verhandlungstermine bis Anfang Mai angesetzt.

T.Allen--TNT

Empfohlen

EU und Indien schließen Gespräche über Freihandelsabkommen ab

Die EU und Indien rücken wirtschaftlich enger zusammen. Brüssel und die Regierung in Neu-Delhi schlossen am Montag ihre Gespräche über ein Freihandelsabkommen erfolgreich ab. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Indiens Regierungschef Narendra Modi wollen das Abkommen am Dienstag in Neu Delhi unterzeichnen.

Nordsee-Staaten wollen Windenergie ausbauen - Merz sieht aber nur "Übergangstechnologie"

Beim Nordseegipfel in Hamburg haben die Anrainerstaaten der Nordsee einen beschleunigten Ausbau der Offshore-Windenergie vereinbart. Die Staats- und Regierungschefs von neun Ländern unterzeichneten am Montag in Hamburg eine entsprechende Erklärung. Ziel ist demnach eine sicherere Energieversorgung und Unabhängigkeit von russischem Gas. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete die Windenergie dennoch als "Übergangstechnologie" - er setze auf die Kernfusion, die alle anderen Stromerzeugungsmethoden mittelfristig überflüssig machen werde.

Indischer Regierungsvertreter: EU und Indien beschließen Freihandelsabkommen

Die EU und Indien haben ihre Gespräche über ein Freihandelsabkommen nach Angaben eines indischen Regierungsvertreters erfolgreich abgeschlossen. Die Verhandlungen seien beendet und beide Seiten bereit, die Einigung am Dienstag zu verkünden, sagte der indische Handels-Staatsekretär Rajesh Agrawal am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

Merz: Windkraft ist "Übergangstechnologie" auf Weg zu Fusionsenergie

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht die Windenergie lediglich als "Übergangstechnologie". Die Windkraft "wird uns zehn Jahre, 20 Jahre, vielleicht 30 Jahre begleiten", sagte Merz am Montag beim Nordseegipfel in Hamburg. Er setze aber darauf, "dass Deutschland den ersten Fusionsreaktor der Welt ans Netz nimmt". Strom werde dann so günstig sein, dass es keine anderen Erzeugungsmethoden mehr brauche.

Textgröße ändern: