The National Times - "Eine Medaille": Eishockey-Frauen setzen sich neue WM-Ziele

"Eine Medaille": Eishockey-Frauen setzen sich neue WM-Ziele


"Eine Medaille": Eishockey-Frauen setzen sich neue WM-Ziele
"Eine Medaille": Eishockey-Frauen setzen sich neue WM-Ziele / Foto: © www.imago-images.de/SID

Der Bundestrainer spricht ganz offensiv von "einer Medaille", auch die Spielerinnen wollen sich "nicht verstecken": Die deutschen Eishockey-Frauen setzen sich bei der WM in Tschechien neue Ziele. "Natürlich ist uns bewusst, dass nach den engen Spielen im letzten Jahr nach vorne alles möglich ist", sagte Stürmerin Laura Kluge vor dem Auftakt am Mittwoch (11.00 Uhr/MagentaSport) in Budweis gegen Schweden.

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"Dafür müssen wir erstmal unsere Hausaufgaben in der Gruppenphase machen", mahnte die 28-Jährige, die seit Februar als erste deutsche Feldspielerin in der Profiliga PWHL unter Vertrag steht: "Aber wir brauchen uns auf keinen Fall zu verstecken."

Im vergangenen Jahr hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nach Platz eins in der Vorrunde denkbar knapp mit 0:1 gegen Tschechien das Halbfinale verpasst. Auch im Spiel um Platz fünf und um den Aufstieg in die stärkere Gruppe A fehlte beim 2:3 nach Verlängerung gegen die Schweiz nicht viel.

"Wir wollen eine Medaille", hatte Bundestrainer Jeff MacLeod zu Beginn der WM-Vorbereitung gesagt. Kluge, die ihre neunte Weltmeisterschaft bestreitet, hat einen Mentalitätswandel festgestellt: "Gerade in der Anfangszeit war das Ziel immer, nicht abzusteigen". Mittlerweile habe man den Anspruch, "nicht nur die Gruppenphase zu überstehen, sondern sie zu gewinnen, um nach vorne angreifen zu können."

Weitere Gegner in der schwächeren Gruppe B sind Norwegen, Ungarn und Japan. Die ersten drei Teams erreichen das Viertelfinale, der Gruppensieger geht wahrscheinlich den Topfavoriten USA und Kanada zunächst aus dem Weg.

V.Bennett--TNT

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