The National Times - FC Bayern: "Abschiedsspiel" für Müller - Neuer kehrt zurück

FC Bayern: "Abschiedsspiel" für Müller - Neuer kehrt zurück


FC Bayern: "Abschiedsspiel" für Müller - Neuer kehrt zurück
FC Bayern: "Abschiedsspiel" für Müller - Neuer kehrt zurück / Foto: © SID

Thomas Müller bekommt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) sein "Abschiedsspiel" mit Meisterschale beim FC Bayern in der Allianz Arena. "Ich bin ja nicht doof", sagte Trainer Vincent Kompany am Freitag lachend auf die Frage, ob Müller gegen Borussia Mönchengladbach auch spielen werde, "ich möchte die Party nicht zerstören."

Textgröße ändern:

Außerdem bestätigte der Belgier, dass Manuel Neuer sein Comeback geben werde. "Manu ist hoffentlich, wenn alles gut läuft, wieder dabei", sagte Kompany. Kapitän Neuer hatte bei seinem bislang letzten Einsatz Anfang März gegen Bayer Leverkusen eine Wadenverletzung erlitten.

Müllers Abschied aus München nach 25 Jahren und seinem dann 750. Pflichtspiel für die Bayern werde "hochemotional für alle Beteiligten", sagte Sportvorstand Max Eberl und betonte: "Man kann sich die Zukunft gar nicht vorstellen, wenn Thomas nicht mehr im rot-weißen Trikot aufläuft."

Müller selbst gebe sich "sehr entspannt, aber man weiß nicht, wie es in ihm aussieht". So oder so werde es "ein ganz besonderer Tag in der Geschichte des FC Bayern".

Auch Kompany sprach von einem "wichtigen Spiel", trotz gewonnener Meisterschaft habe der FC Bayern "nicht weniger Druck. Wir wollen gewinnen, weil es das letzte Spiel von Thomas Müller in der Allianz Arena und ein Feiertag für alle ist. Wir wollen den perfekten Samstag." Trotz aller Abschiedsgedanken wolle Müller aber "erstmal zeigen, wie gut er noch ist".

Nach der Partie findet in der Arena die Übergabe der "Salatschüssel" statt - Rekordmeister Müller darf die Schale schon zum 13. Mal in die Luft stemmen. Sein letztes Bundesligaspiel wird er am 17. Mai bei der TSG Hoffenheim bestreiten, tags darauf steigt die Meisterfeier auf dem Münchner Marienplatz. Im Sommer (14. Juni bis 13. Juli) spielt Müller noch die Klub-WM für den FC Bayern, bei dem er irgendwann noch ein "echtes" Abschiedsspiel bekommen wird.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Matchball um 1.21 Uhr: Zverev im Viertelfinale von Madrid

Alexander Zverev steht beim ATP-Masters in Madrid im Viertelfinale. Der deutsche Tennisstar setzte sich zu später Stunde in der Runde der letzten 16 gegen den Tschechen Jakub Mensik mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch, um 1.21 Uhr verwandelte der Weltranglistendritte seinen ersten Matchball mit einem Ass und riss die Arme nach oben. Körperliche Probleme wie im Match zuvor waren bei Zverev nicht ersichtlich.

Bayern-Schwur von Paris: "Ist noch was möglich"

Nach dem aberwitzigen Offensivspektakel im Prinzenpark leisteten die Münchner Mentalitätsmonster selbstbewusst einen Final-Schwur. "Man sitzt in der Kabine und hat das Gefühl: Da ist noch was möglich", sagte Joshua Kimmich bei Prime Video nach dem vogelwilden, historischen 4:5 (2:3) des FC Bayern im Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei Titelverteidiger Paris Saint-Germain und betonte: "Wir müssen in Anführungszeichen nur gewinnen."

Drama in Paris: Bayern-Traum am seidenen Faden

Was für ein aberwitziges Spiel, was für ein unglaubliches Drama! Der große Triple-Traum des FC Bayern ist nach einem historischen Offensivspektakel der Extraklasse in höchster Gefahr. Der Rekordmeister verlor das packend-wilde Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim eiskalten Titelverteidiger Paris Saint-Germain ohne ihren gesperrten Trainer Vincent Kompany 4:5 (2:3). Beim Wiedersehen am Mittwoch kommender Woche braucht es einen Heimsieg der Münchner Mentalitätsmonster, um das Endspiel am 30. Mai in Budapest noch zu erreichen.

Auch ohne Kapitän: Eisbären vor zwölftem Titelgewinn

Auch ohne ihren Kapitän Kai Wissmann können die Eisbären Berlin den Champagner für die zwölfte Meisterfeier kalt stellen. Nach dem erneut überzeugenden 5:1 (1:1, 2:0, 2:0) im dritten Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Adlern Mannheim fehlt dem Titelverteidiger und Rekordchampion nur noch ein Sieg zum erneuten Triumph - obwohl schon früh Führungsspieler Wissmann nach einem Check gegen den Kopf vom Eis geschickt wurde und nun mit einer Sperre rechnen muss.

Textgröße ändern: