The National Times - Peking-"Farce"? Auch Neureuther warnt vor Manipulationen

Peking-"Farce"? Auch Neureuther warnt vor Manipulationen


Peking-"Farce"? Auch Neureuther warnt vor Manipulationen
Peking-"Farce"? Auch Neureuther warnt vor Manipulationen

Auch Felix Neureuther sieht bei den Olympischen Winterspielen in Peking die Gefahr von Betrügereien bei den Coronatests. "Es ist ein Leichtes, diese Spiele zu manipulieren, und da muss man meines Erachtens massiv drauf schauen. Weil sonst werden die Spiele zu einer absoluten Farce", sagte der frühere Weltklasse-Skirennläufer bei RTL/ntv.

Textgröße ändern:

China sei "ein Land, wo ganz klar vorgegeben wird, dass der sportliche Erfolg vorhanden sein muss", begründete Neureuther (37) seine Bedenken: "Und da werden die meines Erachtens sicher mit allen Mitteln versuchen, diesen sportlichen Erfolg auch zu bekommen. Und wie geht es leichter, Konkurrenz auszuschalten als mit einem positiven Corona-Test? Keiner kontrolliert, wie die Tests kontrolliert werden."

Ähnliche Sorgen hatten zuvor bereits der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier oder Michael Hölz, Präsident von Snowboard Germany, geäußert. Das Internationale Olympische Komitee und auch der neue DOSB-Präsident Thomas Weikert halten dies aktuell aber für unbegründet.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Biathlon: Preuß vergibt Medaille beim letzten Schießen

Franziska Preuß hat ihre erste Einzelmedaille bei den Olympischen Spielen auf dramatische Art und Weise aus der Hand gegeben. Die Gesamtweltcupsiegerin führte im Biathlon-Einzel bis zum letzten Schießen, leistete sich dort allerdings zwei Strafminuten und fiel auf Rang zehn zurück. Nach 15 Kilometern fehlte letztlich 1:15 Minute aufs Podest, ohne die beiden Fehlschüsse beim letzten Schießen hätte es zu Silber hinter Siegerin Julia Simon aus Frankreich gereicht.

Keine Medaille: Geiger platzt bei Oftebros Triumph

Der zweimalige Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina eine Medaille im Wettbewerb von der Normalschanze deutlich verpasst. Der Oberstdorfer musste sich beim Sieg des Norwegers Jens Luraas Oftebro unter den Augen von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry mit Rang zehn begnügen. Geigers Traum von einem erneuten Einzel-Coup wie vor vier Jahren in Peking platzte in der Schlussrunde. Bester Deutscher war Johannes Rydzek auf Platz acht.

Helm-Causa: Heraskewytsch und IOC auf Konfrontationskurs

Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) spitzt sich zu und könnte beim Rennen am Donnerstag eskalieren. Während das IOC auf seiner Position beharrt, Heraskewytschs Helm mit den Bildern getöteter Sportlern verstoße gegen die Richtlinien, sieht das der 27-Jährige anders. "Das IOC hat die Situation um den 'Helm des Gedenkens' zu einem absurden Theatherstück gemacht", sagte Heraskewytsch am Mittwoch.

Wie Sailer und Killy: Von Allmen holt drittes Gold

Das Schweizer Ski-Idol Franjo von Allmen hat bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo Geschichte geschrieben und ist in die Riege der Legenden seines Sports gerast. Der 24-Jährige sicherte sich als erster Schweizer Gold im Super-G und damit seinen dritten Olympiasieg in Bormio. Das Triple bei ein und denselben Spielen war bislang nur dem Österreicher Toni Sailer 1956 und dem Franzosen Jean-Claude Killy 1968 gelungen.

Textgröße ändern: