The National Times - Formel 1 fährt auch in den nächsten Jahren nicht in Russland

Formel 1 fährt auch in den nächsten Jahren nicht in Russland


Formel 1 fährt auch in den nächsten Jahren nicht in Russland
Formel 1 fährt auch in den nächsten Jahren nicht in Russland

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel und Co. werden nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine auch in den nächsten Jahren nicht in Russland fahren. Die Formel 1 hat wegen des Krieges den Vertrag mit dem Veranstalter des Grand Prix von Russland gekündigt. Das gab die Königsklasse des Motorsports am Donnerstag bekannt. In der Vorwoche war zunächst nur das für September geplante Rennen in Sotschi abgesagt worden.

Textgröße ändern:

"Die Formel 1 kann bestätigen, dass sie ihren Vertrag mit dem russischen Grand-Prix-Veranstalter gekündigt hat, was bedeutet, dass Russland in Zukunft kein Rennen mehr ausrichten wird", hieß es in einer Mitteilung.

Die Formel 1 fuhr seit 2014 in Sotschi auf dem Gelände des Olympiaparks am Schwarzen Meer. Ab dem nächsten Jahr sollte das Rennen eigentlich in St. Petersburg stattfinden - dem Geburtsort von Wladimir Putin.

Vettel hatte bereits vor der offiziellen Absage des Sotschi-Rennens betont, dass er ein Rennen in Russland boykottieren würde. "Menschen werden aus dummen Gründen getötet", sagte der Aston-Martin-Pilot, Russland habe eine "sehr seltsame und verrückte Führung". Deshalb wolle er nicht in Russland fahren: "Ich sollte nicht gehen, ich werde nicht gehen."

In der nächsten Woche stehen in der Formel 1 die abschließenden Testfahrten in Bahrain auf dem Programm, ehe dort in der Wüste auch die Saison startet (20. März).

B.Scott--TNT

Empfohlen

"Signal": BVB verlängert mit umworbenem Nmecha

Der umworbene Fußball-Nationalspieler Felix Nmecha bleibt dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund erhalten. Der BVB bestätigte am Mittwoch, dass der 25-Jährige seinen Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2030 verlängert hat. Bislang war Nmecha bis zum 30. Juni 2028 an die Dortmunder gebunden gewesen. Von einem "Durchbruch" in den Vertragsgesprächen zwischen dem BVB und den Beratern des Mittelfeldspielers hatten zuvor Sky und Bild berichtet.

Bayern "zunächst" ohne Musiala, Davies und Urbig

Der FC Bayern muss "zunächst" auf seine Profis Jamal Musiala, Alphonso Davies und Jonas Urbig verzichten. Das gaben die Münchner nach dem 6:1 (3:0)-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atalanta Bergamo bekannt, bei dem das Trio sich Verletzungen zugezogen hatte.

Biathlon: Eisenbichler tritt Bitterling-Nachfolge an

Ein alter Bekannter soll das deutsche Biathlon-Team nach den zahlreichen Olympia-Enttäuschungen wieder zu neuen Glanzleistungen führen: Bernd Eisenbichler kehrt zum 1. Mai nach vier Jahren zum Deutschen Skiverband zurück und wird als Sportdirektor die Nachfolge von Felix Bitterling antreten. Der 48-Jährige wechselt nach dem Winter zur Internationalen Biathlon Union (IBU).

Am Tag nach der Disqualifikation: Walter holt Bronze

Langläuferin Leonie Maria Walter hat eine starke Reaktion auf ihre Disqualifikation gezeigt und bei den Paralympischen Winterspielen ihre zweite Medaille gewonnen. Die 22-Jährige kam gemeinsam mit Guide Christian Krasman über die Mitteldistanz der Sehbehinderten auf Rang drei und holte nach dem Biathlon-Sprint zum zweiten Mal in Norditalien Bronze. Gold ging wie schon im Langlauf-Sprint souverän an Anastasija Bagijan, die damit die insgesamt bereits vierte Goldmedaille für Russland holte.

Textgröße ändern: