The National Times - Golf: Woods kassiert Acht-Millionen-Bonus für Popularität

Golf: Woods kassiert Acht-Millionen-Bonus für Popularität


Golf: Woods kassiert Acht-Millionen-Bonus für Popularität
Golf: Woods kassiert Acht-Millionen-Bonus für Popularität

Acht Millionen Dollar für enorme Beliebtheit: Golf-Superstar Tiger Woods hat zwar seit über einem Jahr verletzungsbedingt kein Turnier mehr auf der US-Tour bestritten, er gewann aber nun den ersten Bonus des sogenannten Player Impact Program, das die Popularität eines Spielers belohnt. Dies gab die Tour bekannt.

Textgröße ändern:

Der 15-malige Major-Champion gewann vor Phil Mickelson, der sich selbst im Dezember schon als den Sieger gefeiert hatte. "Hoppla", schrieb Woods bei Twitter scherzhaft zu einem Screenshot vom Tweet Mickelsons, in dem sich der sechsfache Major-Sieger bereits bei "all den Verrückten und auch den echten Unterstützern, die mir geholfen haben, den PIP-Award zu gewinnen" bedankt hatte. Sein Trostpflaster nun: immerhin sechs Millionen Dollar.

Insgesamt werden 50 Millionen Dollar Preisgeld an zehn Spieler auf Grundlage eines "Impact Score" ausgezahlt. Dieser setzt sich aus ihrer Popularität bei Internetsuchen, der Anzahl einzigartiger Nachrichtenartikel, einem Social-Media-Score, der Fernsehsponsorenpräsenz sowie einem "allgemeinen Bekanntheitsgrad" in der breiten US-Bevölkerung zusammen.

Woods hat seit dem verschobenen Masters im November 2020 kein PGA-Tour-Turnier mehr bestritten. Derzeit erholt sich der 46-Jährige von einer weiteren Rückenoperation in Folge seines schweren Autounfalls vom Februar 2021. Zuletzt hatte Woods gesagt, dass er nicht wisse, wann er wieder für hochkarätige Wettkämpfe bereit sein werde.

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

Fiasko in Foxborough: DFB-Desaster gegen Paraguay

Aus der Traum! Die Nationalmannschaft und mit ihr Bundestrainer Julian Nagelsmann sind bei ihrer Titelmission krachend gescheitert, der deutsche Fußball liegt nach dem nächsten bitterbösen WM-Desaster mal wieder am Boden. Die DFB-Auswahl zerschellte in einer hochdramatischen Hitzeschlacht von Foxborough an den knüppelharten Defensivkünstlern aus Paraguay und schied erstmals seit 64 Jahren in der ersten K.o.-Runde aus.

Nagelsmann bringt Undav für Musiala

Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtet im WM-Sechzehntelfinale der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Paraguay in seiner Startelf überraschend auf Jamal Musiala. Der noch nicht in Bestform spielende Münchner wird durch Super-Joker Deniz Undav ersetzt. Im Gegensatz zur Niederlage beim Abschluss der Vorrunde gegen Ecuador (1:2) kehrt zudem der zuletzt leicht angeschlagene Nathaniel Brown nach seinen Adduktorenbeschwerden als Linksverteidiger zurück.

Samba in Houston: Brasilien ringt Japan nieder

Erst keinerlei Feuer, dann doch noch eine Samba-Party in letzter Sekunde in Texas: Brasilien träumt nach einem ersten K.o.-Kraftakt weiter vom sechsten WM-Stern. Der anfangs enttäuschende Rekordweltmeister fand gegen unbeugsame Japaner in Houston immer besser ins Spiel und zog dank eines ganz späten Joker-Tores von Gabriel Martinelli (90.+5.) letztlich verdient mit 2:1 (0:1) ins Achtelfinale ein. Dort wartet auf die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti am 5. Juli Norwegen oder die Elfenbeinküste.

Gündogan fordert "klare Struktur" und mehr "Disziplin"

Ilkay Gündogan sieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft im ersten K.o.-Spiel der WM gegen Paraguay körperlich im Nachteil, hat aber ein Rezept parat. "Der Schlüssel gegen körperlich überlegene Gegner sind spielerische Lösungen", schrieb der ehemalige DFB-Kapitän in seiner WM-Kolumne für den Spiegel, das bedeute vor allem: "Dass der Gegner gar nicht erst in die Situation kommt, in einen 50:50-Zweikampf mit dir zu gehen. Also Duelle, die er mit reiner Physis gewinnen kann. Dafür braucht es eine klare Struktur auf dem Rasen und Disziplin der Spieler."

Textgröße ändern: