The National Times - "One Battle After Another" und "Blood & Sinners" bei Bafta-Nominierungen vorn

"One Battle After Another" und "Blood & Sinners" bei Bafta-Nominierungen vorn


"One Battle After Another" und "Blood & Sinners" bei Bafta-Nominierungen vorn
"One Battle After Another" und "Blood & Sinners" bei Bafta-Nominierungen vorn / Foto: © AFP/Archiv

Der beiden US-Filme "One Battle After Another" und "Blood & Sinners" gehen außer bei den Oscars auch bei den britischen Bafta-Filmpreisen als Favoriten ins Rennen. Paul Thomas Andersons tragikomische Action-Thriller "One Battle After Another" mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle wurde am Dienstag für 14 Bafta-Awards nominiert. Die Macher des Vampir-Horrorfilms "Blood & Sinners" können sich bei der Bafta-Verleihung kommenden Monat immerhin in 13 Kategorien Hoffnungen machen.

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Die beiden US-Filme sind jeweils auch in der Königskategorie "Bester Film" nominiert. Darin konkurrieren sie unter anderem mit "Hamnet" von Chloe Zhao. Das britische Historiendrama, in dem es um die Trauer von William Shakespeare und seiner Frau um ihren Sohn geht, wurde insgesamt elf Mal nominiert und damit genauso oft wie der US-Fim "Marty Supreme", in dem Timothée Chalamet einen an die Weltspitze strebenden Tischtennisspieler spielt.

Der fünfte Film, der in der Kategorie "Bester Film" gelistet wurde, ist das insgesamt acht Mal nominierte Drama "Sentimental Value". Die norwegisch-französisch-dänisch-deutsch-schwedische Koproduktion war Mitte Januar mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet worden. An dem Werk des norwegischen Regisseurs Joachim Trier war auch das erfolgreiche deutsche Produktionstrio Maren Ade, Janine Jackowski und Jonas Dornbach von der Berliner Firma Komplizen Film beteiligt.

Die Bafta-Trophäen werden am 22. Februar vergeben - drei Wochen vor der Oscar-Gala in Hollywood. Für den Regie-Preis wurden Anderson, Coogler, Zhao, Trier sowie "Marty Supreme"-Macher Josh Safdie nominiert. In der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" treten DiCaprio, Chalamet und "Blood & Sinners"-Hauptdarsteller Michael B. Jordan gegeneinander an. Außerdem wurden Ethan Hawke, Jesse Plemons und Robert Aramayo nominiert.

Die Chance auf einen Bafta als beste Hauptdarstellerinnen haben Jessie Buckley ("Hamnet"), Chase Infiniti ("One Battle After Another"), Kate Hudson ("Song Sung Blue"), Renate Reinsve ("Sentimental Value") und Oscar-Preisträgerin Emma Stone für ihre Rolle in Giorgos Lanthimos' Mystery-Komödie "Bugonia". Die britische Produktion mit den meisten Nominierungen ist "I Swear". Der fünfach nominierte Film basiert auf einer wahren Geschichte: Robert Aramayo spielt darin einen Schotten, der unter dem Tourette-Syndrom leidet.

Bafta-Chefin Jane Millichip sagte der Nachrichtenagentur AFP zu der diesjährigen Auswahl, einige Filmemacher hätten sich an "ziemlich große Themen" herangetraut. Dazu zählte sie den in "Blood & Sinners" thematisierten Rassismus und den Extremismus in "One Battle After Another". Es seien aber auch einige "wirklich intime und persönliche Filme" in der Auswahl wie "Hamnet" und "Sentimental Value".

Die Bafta-Nominierungen ähneln den vergangenen Donnerstag bekanntgegebenen Oscar-Nominierungen stark. Allerdings schnitt dort "Blood & Sinners" etwas besser ab: Mit 16 Oscar-Nominierungen stellte der Film von Regisseur Ryan Coogler einen Allzeit-Rekord auf und wurde in drei Kategorien mehr gelistet als "One Battle After Another".

L.A.Adams--TNT

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