The National Times - Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen

Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen


Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen
Umweltministerkonferenz erarbeitet Vorschläge für Umgang mit Walstrandungen / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Drama um den an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Wal lässt die Umweltministerkonferenz nach Angaben aus Mecklenburg-Vorpommern Vorschläge für den Umgang mit künftigen ähnlichen Vorfällen erstellen. Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern solle bis zum Herbst entsprechende Ideen vorlegen, teilte Mecklenburg-Vorpommerns Ressortchef Till Backhaus (SPD) am Freitag in Schwerin mit. "Wir brauchen klare Verantwortlichkeiten, abgestimmte Prozesse und eine gemeinsame Linie."

Textgröße ändern:

Einsätze bei Walstrandungen seien "hochkomplex", fügte der Minister hinzu. Bis zur kommenden Herbsttagung der Umweltministerkonferenz soll die Arbeitsgruppe seinen Angaben zufolge deshalb nun "Vorschläge zum zukünftigen Umgang mit Walstrandungen" vorlegen. Mecklenburg-Vorpommern fordert einen bundesländerübergreifenden "Runden Tisch Walstrandungen".

Rund zwei Monate lang hatte jüngst ein verirrter junger Buckelwal mit wiederholten Strandungen vor der deutschen Ostseeküste für Aufsehen gesorgt. Eine von Unternehmern finanzierte Rettungsinitiative hatte das von Experten und Behörden bereits aufgegebene Tier in der vergangenen Woche mit einem Lastkahn in die Nordsee gebracht. Die Aktion war stark umstritten, das Schicksal des geschwächten Meeressäugers ist unklar. Fachleute des Deutschen Meeresmuseums bezweifeln, dass er noch lebt.

Die Umweltministerkonferenz tagte unter sächsischem Vorsitz in Leipzig, auch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) war angekündigt. Auf dem Programm standen zahlreichen Themen, darunter Beratungen über Klimapolitik und Energiewende sowie die Bekämpfung von Umweltstraftaten.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen

Nach der Tötung zweier Menschen in Bremen hat die Polizei am Sonntag einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Im Zuge ihrer Großfahndung spürten Spezialeinsatzkräfte den 22-Jährigen am Abend in einem Maisfeld im niedersächsischen Schwanewede auf und nahmen ihn fest, wie die Polizei mitteilte.

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Textgröße ändern: