The National Times - Uniper beantragt beim Bund Stabilisierungsmaßnahmen

Uniper beantragt beim Bund Stabilisierungsmaßnahmen


Uniper beantragt beim Bund Stabilisierungsmaßnahmen
Uniper beantragt beim Bund Stabilisierungsmaßnahmen / Foto: © AFP

Der in Finanzschwierigkeiten steckende Energiekonzern Uniper hat am Freitag bei der Bundesregierung einen Antrag auf Stabilisierungsmaßnahmen gestellt. Wie das Unternehmen in Düsseldorf mitteilte, zielen diese Maßnahmen unter anderem darauf ab, "das derzeitige Auflaufen erheblicher Verluste zu beenden" sowie den "Liquiditätsbedarf von Uniper zu decken". Uniper war bereits mit dem Bund in entsprechenden Gesprächen über Hilfsmaßnahmen.

Textgröße ändern:

Der Vorschlag sieht laut Uniper auch Eigenkapitalkomponenten vor, die zu einer "relevanten Beteiligung des Bundes" an dem Unternehmen führen würden. "Wir hoffen, auf Basis unseres Antrages kurzfristig die nötigen Hilfestellungen zu erhalten", sagte Firmenchef Klaus-Dieter Maubach bei einer Pressekonferenz.

Auch Unipers Großaktionär Fortum führt laut Unternehmensmitteilung Gespräche mit der deutschen Regierung - dieser Vorschlag sieht demnach "eine Restrukturierung von Uniper mit dem Ziel der Gründung einer Versorgungssicherheitsgesellschaft im Eigentum des Bundes vor".

Kurz zuvor hatte nach dem Bundestag auch der Bundesrat grünes Licht für eine Reihe von Gesetzen gegeben, die unter anderem Staatshilfen für angeschlagene Energiefirmen erleichtern.

G.Morris--TNT

Empfohlen

Umfrage: Zwei Drittel bewerten gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht

Das soziale Miteinander in Deutschland hat sich nach Einschätzung vieler Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verschlechtert. In einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK-Gesundheit gaben mit 77 Prozent mehr als drei Viertel der Befragten an, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich gelitten habe. Sie berichteten etwa von mehr Respektlosigkeit und Aggressivität.

Haribo steigert weltweiten Absatz 2025 um 4,5 Prozent

Der Goldbären-Hersteller Haribo hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben deutlich mehr Süßigkeiten verkauft. "Unser Absatz legte weltweit um 4,5 Prozent zu", sagte der Haribo-Manager Herwig Vennekens dem "Handelsblatt" vom Montag. Ein Viertel des globalen Wachstums entfalle auf Neuprodukte.

Statistikamt: Fast sechs Prozent mehr Beamte als vor zehn Jahren

Die Zahl der Beamtinnen und Beamten in Deutschland ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Zum Stichtag am 30. Juni 2024 gab es 1,96 Millionen Beamte, Richter und Soldaten, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das waren 5,8 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst stieg in dem Zeitraum insgesamt um 15,6 Prozent auf 5,38 Millionen.

US-Videospielkette Gamestop will für fast 56 Milliarden Dollar Ebay kaufen

Die US-Videospielkette Gamestop will für rund 55,5 Milliarden Dollar (47,3 Milliarden Euro) die Online-Plattform Ebay kaufen, um einen "wahren Konkurrenten" zum Online-Handelsriesen Amazon zu schaffen. Gamestop habe bereits seit Anfang Februar Aktien an Ebay gekauft und besitze so aktuell rund fünf Prozent der Anteile, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Für weitere Ebay-Aktien bietet Gamestop 125 Dollar pro Stück, das wären demnach 46 Prozent mehr als der Durchschnittskurs seit Anfang Februar.

Textgröße ändern: