The National Times - Umstrittener Mega-Staudamm am Nil nach äthiopischen Angaben nun fertiggestellt

Umstrittener Mega-Staudamm am Nil nach äthiopischen Angaben nun fertiggestellt


Umstrittener Mega-Staudamm am Nil nach äthiopischen Angaben nun fertiggestellt
Umstrittener Mega-Staudamm am Nil nach äthiopischen Angaben nun fertiggestellt / Foto: © AFP

Das umstrittene äthiopische Großprojekt eines Nil-Staudamms zur Stromproduktion ist nach Angaben des Regierungschefs Abiy Ahmed nun abgeschlossen. Der Grand-Ethiopian-Renaissance-Staudamm (Gerd) "ist nun fertiggestellt und wir bereiten uns auf die offizielle Eröffnung vor", sagte Abiy am Donnerstag vor dem Parlament des Landes. Diese soll im September stattfinden.

Textgröße ändern:

"Unsere Botschaft an unsere flussabwärts gelegenen Nachbarn Ägypten und Sudan ist klar: Der Renaissance-Staudamm ist keine Bedrohung, sondern eine gemeinsame Chance", fuhr Abiy fort. Die entstehende "Energie und Entwicklung" werde nicht nur Äthiopen voranbringen.

Das Gerd-Projekt hatte zu erheblichen Spannungen mit den beiden nördlichen Nil-Anrainern geführt, die ihre Wasserversorgung bedroht sehen. Addis Abeba hatte den Bau des 145 Meter hohen und 1,8 Kilometer langen Wasserkraftwerk im Westen trotz scharfer Proteste im Jahr 2011 in die Wege geleitet. Die äthiopische Regierung argumentiert, die Talsperre sei unerlässlich für die Versorgungssicherheit des Landes.

Im Februar 2022 wurde dort erstmals Strom produziert. Bislang erreichte die Anlage aber noch nicht ihre volle Kapazität - diese liegt bei einer Speicherkapazität von 74 Milliarden Kubikmetern Wasser und einer Leistung von mehr als 5000 Megawatt.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

KI-Assistent für vernetzte Mobilität: Akkodis und der Hamburger Verkehrsverbund präsentieren hvv mia auf der InnoTrans 2026

Basierend auf dem Synergeticon AI Conversational Service Hub von Akkodis bündelt die gemeinsam mit dem Hamburger Verkehrsverbund entwickelte Lösung hvv mia Reiseinformationen, Routenplanung, Ticketauskünfte und weitere Mobilitätsservices in einer zentralen, dialogbasierten Anwendung.

Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"

Die Heizkosten sind 2025 nach einer Entspannung in den beiden Vorjahren wieder gestiegen - und auch für 2026 rechnet die Beratungsgesellschaft co2online mit weiteren Kostensteigerungen. Langfristig werden fossile Heizungen "immer teurer", erklärte co2online am Dienstag. Laut dem jährlich zusammen mit dem Deutschen Mieterbund erhobenen Heizspiegel können 90 Prozent aller Haushalte ihre Heizkosten heute senken.

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

Textgröße ändern: