The National Times - Microsoft baut erneut tausende Stellen weltweit ab

Microsoft baut erneut tausende Stellen weltweit ab


Microsoft baut erneut tausende Stellen weltweit ab
Microsoft baut erneut tausende Stellen weltweit ab / Foto: © AFP/Archiv

Der Tech-Konzern Microsoft plant nach eigenen Angaben den Abbau von mehreren tausend weiteren Stellen weltweit. Die Gesamtzahl liege bei "weniger als vier Prozent der Belegschaft", teilte das Unternehmen am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Dies entspricht etwa 9000 der insgesamt rund 228.000 Mitarbeiter des Konzerns.

Textgröße ändern:

Mit den Streichungen würden die "organisatorischen Veränderungen" fortgesetzt, die notwendig seien, um das Unternehmen und seine Teams "in einem sich wandelnden Marktumfeld gut zu positionieren".

Microsoft hatte bereits Mitte Mai Pläne für die Entlassung von rund 6000 Mitarbeitern vorgestellt. Seit Jahresbeginn hatte der im US-Bundesstaat Washington ansässige Konzern laut Medienberichten zuvor bereits rund 2000 Stellen und Anfang 2023 rund 10.000 Stellen abgebaut.

Microsoft hatte in den vergangenen Jahren sein Personal andererseits massiv aufgestockt. Im Jahr 2024 arbeiteten bei Microsoft insgesamt 63 Prozent mehr Menschen als im Jahr 2019.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen bei israelischem Drohnenangriff getötet

Im Gazastreifen ist nach Angaben des katarischen Nachrichtensenders Al-Dschasira einer seiner Mitarbeiter bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden. Der für den Sender tätige Journalist Mohammed Wascheha sei getötet worden, als ein israelischer Drohnenangriff am Mittwoch sein Auto in der Stadt Gaza getroffen habe, berichtete der Sender. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.

USA fordern von Iran sofortige Öffnung der Straße von Hormus

Die USA haben den Iran zur sofortigen Öffnung der Straße von Hormus gedrängt. Präsident Donald Trump erwarte, dass die Meerenge "unverzüglich, schnell und sicher wieder geöffnet" werde, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Mittwoch in Washington. Jede Schließung sei "völlig inakzeptabel".

Kabinenpersonal bei der Lufthansa am Freitag zu Streik aufgerufen

Bei der Lufthansa ist das Kabinenpersonal für Freitag zum Streik aufgerufen. Bestreikt werden sollten zwischen 00.01 und 22:00 Uhr Abflüge der Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt am Main und München, teilte die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Mittwoch mit. Grund seien die gescheiterten Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag.

Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen den Iran werden voraussichtlich noch monatelang zu spüren sein. Der Chef der Internationalen Energie-Agentur, Fatih Birol, sprach von "vielen Monaten, wenn nicht Jahren", die eine Normalisierung dauern werde. Energieanalysten hoben die Lage bei Flüssigerdgas (LNG) hervor: Viele Produktionsanlagen in Nahost seien beschädigt. Der Reeder Hapag-Lloyd, kündigte an, die Straße von Hormus vorerst weiter zu meiden.

Textgröße ändern: