The National Times - SAS will für Milliardenbetrag 55 Embraer-Flugzeuge kaufen

SAS will für Milliardenbetrag 55 Embraer-Flugzeuge kaufen


SAS will für Milliardenbetrag 55 Embraer-Flugzeuge kaufen
SAS will für Milliardenbetrag 55 Embraer-Flugzeuge kaufen / Foto: © Ritzau Scanpix/AFP/Archiv

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS will mehr als 50 Flugzeuge des brasilianischen Herstellers Embraer kaufen. Es sei ein Vertrag für den Erwerb von 55 Maschinen des Typs E195-E2 unterzeichnet worden, teilte Unternehmenschef Anko van der Werff am Dienstag in Kopenhagen mit. Der Kaufpreis wurde mit 25 Milliarden dänischen Kronen (3,35 Milliarden Euro) angegeben.

Textgröße ändern:

Den Unternehmensangaben zufolge ist zunächst der Kauf von 45 Flugzeugen geplant. Zusätzlich sei eine Option für den Erwerb von zehn weiteren Maschinen vereinbart worden. Es handelt sich um die erste größere Investition von SAS seit Jahren, nachdem das Unternehmen in Verbindung mit der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war. Die deswegen erforderliche Sanierung war im August 2024 abgeschlossen worden.

Die ersten der neuen Embraer-Flugzeuge sollen den Angaben zufolge 2027 ausgeliefert werden. Sie sollen vor allem in den nordischen Ländern zum Einsatz kommen. Die Embraer E195-E2 bietet je nach Bestuhlung Platz für bis zu 146 Passagiere.

SAS hob hervor, dass die neuen Maschinen energieeffizienter und leiser seien als die bislang von der Fluggesellschaft eingesetzten Modelle. SAS ist ein Gemeinschaftsunternehmen Dänemarks und Schwedens sowie der Fluggesellschaft Air France-KLM.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Wirtschaftsweiser Felbermayr erwartet dauerhaft hohe Benzin- und Dieselpreise

Trotz der jüngsten Entspannung an den Ölmärkten werden die Spritpreise in Deutschland nach Einschätzung des Wirtschaftsweisen Gabriel Felbermayr auch in den nächsten Monaten auf hohem Niveau bleiben. "Tankstellenpreise von unter zwei Euro sind illusorisch", sagte Felbermayr der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Auch wenn sich die Lage im Nahen Osten weiter beruhige, müsse sich "das gesamte System erst in ein neues Gleichgewicht bewegen".

Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen bei israelischem Drohnenangriff getötet

Im Gazastreifen ist nach Angaben des katarischen Nachrichtensenders Al-Dschasira einer seiner Mitarbeiter bei einem israelischen Drohnenangriff getötet worden. Der für den Sender tätige Journalist Mohammed Wascheha sei getötet worden, als ein israelischer Drohnenangriff am Mittwoch sein Auto in der Stadt Gaza getroffen habe, berichtete der Sender. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht dazu.

USA fordern von Iran sofortige Öffnung der Straße von Hormus

Die USA haben den Iran zur sofortigen Öffnung der Straße von Hormus gedrängt. Präsident Donald Trump erwarte, dass die Meerenge "unverzüglich, schnell und sicher wieder geöffnet" werde, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Mittwoch in Washington. Jede Schließung sei "völlig inakzeptabel".

Kabinenpersonal bei der Lufthansa am Freitag zu Streik aufgerufen

Bei der Lufthansa ist das Kabinenpersonal für Freitag zum Streik aufgerufen. Bestreikt werden sollten zwischen 00.01 und 22:00 Uhr Abflüge der Lufthansa AG von den Flughäfen Frankfurt am Main und München, teilte die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Mittwoch mit. Grund seien die gescheiterten Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag.

Textgröße ändern: