The National Times - Chinas Exporte im April um 8,1 Prozent gestiegen - Ausfuhren in die USA geschrumpft

Chinas Exporte im April um 8,1 Prozent gestiegen - Ausfuhren in die USA geschrumpft


Chinas Exporte im April um 8,1 Prozent gestiegen - Ausfuhren in die USA geschrumpft
Chinas Exporte im April um 8,1 Prozent gestiegen - Ausfuhren in die USA geschrumpft / Foto: © AFP

Mitten im Handelskrieg mit den USA hat China seine Exporte in alle Welt kräftig gesteigert: Sie legten im April um 8,1 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie die chinesischen Zollbehörden am Freitag mitteilten. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von zwei Prozent gerechnet. Die Ausfuhren in die USA allerdings schrumpften im April um 17,6 Prozent im Vergleich zum März.

Textgröße ändern:

US-Präsident Donald Trump hat auf die meisten Importe aus China einen Zollsatz von 145 Prozent aufgeschlagen, auf manche Güter sind die Aufschläge sogar noch höher. Peking reagierte mit Zöllen in Höhe von 125 Prozent auf Waren aus den USA.

Die Tatsache, dass "der durch die US-Zölle verursachte Schaden in den Handelsdaten für April nicht sichtbar wurde", könnte teilweise auf "Umschichtungen in andere Länder" zurückzuführen sein, erklärte Analyst Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management. In den kommenden Monaten würden sich die Handelsdaten aber allmählich abschwächen, erwartet er.

Die Importe Chinas fielen im April um 0,2 Prozent im Vorjahresvergleich - auch das ein überraschender Wert. Analysten hatten mit einem Rückgang um sechs Prozent gerechnet.

Am Samstag und Sonntag sind erste hochrangige Handelsgespräche zwischen China und den USA in der Schweiz geplant: In Genf treffen sich der chinesische Vize-Regierungschef He Lifeng sowie US-Finanzminister Scott Bessent und der US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer. Bessent sagte dem Sender Fox News am Mittwoch, er gehe zunächst davon aus, dass über eine mögliche "Deeskalation" gesprochen werde. Ein Handelsabkommen stehe derzeit nicht zur Debatte.

Ökonomen schätzen den derzeitigen Stand im Zollstreit zwischen den USA und China als nicht haltbar ein. Die geltenden Zollsätze von über 100 Prozent kämen einem Embargo gleich, sagte auch Bessent.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Porsche vollzieht Ausstieg aus Bugatti-Joint-Venture - Erlös von einer Milliarde Euro

Der Sportwagenhersteller Porsche hat den Ausstieg aus einem Joint-Venture für die Luxusmarke Bugatti mit dem kroatischen Hersteller Rimac vollzogen. Durch den Verkauf seiner Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group selbst habe Porsche rund eine Milliarde Euro erlöst, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Stuttgart mit. 250 Millionen Euro davon würden für die weitere Finanzierung der Pensionsverpflichtungen verwendet.

Autobahn in die Schweiz gesperrt - "Bild": Sprengstoff-Alarm bei Autokontrolle

In Baden-Württemberg ist die Autobahn A861 in die Schweiz am Mittwoch vollständig gesperrt worden. Die Autobahn sei in beiden Fahrtrichtungen "aufgrund eines polizeilichen Einsatzes" nicht befahrbar, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei in Weil am Rhein der Nachrichtenagentur AFP am Nachmittag. Weitere Details wollte sie nicht nennen. Die "Bild"-Zeitung berichtete von Sprengstoff-Alarm nach einer Fahrzeugkontrolle am Grenzübergang Rheinfelden.

Minister Klingbeil legt Strategie für bessere Finanzbildung von Bürgern vor

Botschafter für Finanzbildung und Schulbesuche bei der Bundesbank: Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat nach Informationen der "Rheinischen Post" eine Strategie vorgelegt, mit der das Finanzwissen der Bürgerinnen und Bürger verbessert werden soll. Dabei geht es um Themen wie Geldanlage, Altersvorsorge und die Funktionsweise des Finanzsystems, wie die Zeitung am Mittwoch berichtete. Demnach richtet sich die Finanzbildungsstrategie vor allem an Jüngere, Frauen und Menschen mit geringen Einkommen.

Iran verschärft Angriffe auf Ziele in Golfregion - Feuer auf mehreren Schiffen

Der Iran hat seine Attacken in der Golfregion verschärft und nach eigenen Angaben 20 Schiffe bei dem Versuch angegriffen, die Straße von Hormus zu durchqueren. Mehrere von ihnen gerieten dabei in Brand, wie die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO am Mittwoch mitteilte. Der Iran kündigte zudem an, seine Verbotszone für Schiffe nahe der strategisch und ökonomisch wichtigen Meerenge auszuweiten.

Textgröße ändern: