The National Times - Prozess um Kindesmissbrauch in München: 81-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt

Prozess um Kindesmissbrauch in München: 81-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt


Prozess um Kindesmissbrauch in München: 81-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt
Prozess um Kindesmissbrauch in München: 81-Jähriger zu Haftstrafe verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

In einem Prozess um sexuellen Kindesmissbrauch sind zwei Angeklagte im Alter von 81 und 31 Jahren am Mittwoch in München zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht München I sah es einem Sprecher zufolge als erwiesen an, dass der jüngere Beschuldigte dem pädosexuellen älteren Angeklagten gegen Bezahlung zwei Kinder aus seinem privaten und familiären Umfeld zugeführt hatte.

Textgröße ändern:

Der 81-Jährige wurde unter anderem wegen schweres sexuellen Missbrauchs von Kindern zu vier Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Der 31-Jährige erhielt fünfeinhalb Jahre Haft unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs, schwerer Zwangsprostitution und Erpressung. Er hatte den 81-Jährigen parallel mit heimlichen Ton- und Videoaufzeichnungen erpresst.

Laut Urteil ereigneten sich die Taten in den Jahren 2020 und 2021. Der 31-Jährige führte dem wohlhabenden pädosexuellen 81-Jährigen demnach auf dessen Drängen hin zunächst eine achtjährige Verwandte und später die fünfjährige Tochter einer Bekannten zu. Zu sexuellen Handlungen an der Achtjährigen kam es nicht, die Fünfjährige wurde hingegen missbraucht.

Zudem besprachen beide Angeklagte nach Feststellungen des Gerichts weitere Zuführungen von sechs Kindern, zu denen es jedoch nicht kam. Die Männer hatten sich demnach 2018 über eine Internetplattform kennengelernt. Der Ältere nahm gegen Bezahlung sexuelle Dienstleistungen des 31-Jährigen in Anspruch und konsumierte dabei kinderpornografisches Material.

Später fragte er diesen laut Gericht immer wieder auch nach Kindern für Missbrauchstaten. In dem Verfahren ging es auch um den Besitz und die Herstellung von kinderpornografischem Material. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

I.Paterson--TNT

Empfohlen

Betrieb am BER wegen Drohnensichtung kurzzeitig eingestellt

Wegen einer Drohnensichtung ist der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER am Mittwochabend vorübergehend eingestellt worden. Gegen 20.00 Uhr sei eine Drohne über dem Flughafengelände gesichtet worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei der Nachrichtenagentur AFP. Es sei dann die Nordbahn und ab 20.20 Uhr auch die Südbahn für Starts und Landungen gesperrt worden. Gegen 21.05 Uhr sei sei die Sperrung wieder aufgehoben worden.

أليكس بودي والبروفيسور الدكتور شتيفان هاوبت يتفقان على التعاون من أجل مجموعة فنية أسطورية في رومانيا

تبلورت من لقاءات عمل في برلين مبادرة ثقافية ألمانية-رومانية استثنائية: فقد اتفق رجل الأعمال الروماني أليكس بودي والمحامي وجامع الأعمال الفنية البيرليني البروفيسور الدكتور شتيفان هاوبت على نقل مجموعة «هاوبت» التي تحظى باهتمام دولي إلى رومانيا وإتاحتها للجمهور العريض هناك.

アレックス・ボディ氏とシュテファン・ハウプト教授、ルーマニアの伝説的な美術コレクションをめぐり提携に合意

ベルリンでのビジネス上の出会いをきっかけに、画期的なドイツ・ルーマニア共同文化プロジェクトが誕生した。ルーマニアの実業家アレックス・ボディ氏と、ベルリンの弁護士であり美術収集家でもあるシュテファン・ハウプト教授は、国際的に注目を集める「ハウプト・コレクション」をルーマニアに移し、現地の幅広い一般市民に公開することで合意した。

Großbritannien will mit neuem Zentrum gegen russische Desinformation vorgehen

Mit einem neuen Zentrum will die britische Regierung künftig gegen Desinformation aus Ländern wie Russland vorgehen. Das Nationale Zentrum für die Informationsverteidigung solle dabei helfen, Fakten und Fiktion voneinander zu trennen, sagte Großbritanniens Verteidigungsminister Wes Streeting am Mittwoch im Sender BBC Radio 4. Eine Welt, in der es der Öffentlichkeit schwerfalle, Propaganda und Realität zu unterscheiden, sei "ein gefährlicher Ort für eine Demokratie".

Textgröße ändern: