The National Times - Unsicherheit durch US-Zollpolitik: Nachfrage nach Investitionen in Gold gestiegen

Unsicherheit durch US-Zollpolitik: Nachfrage nach Investitionen in Gold gestiegen


Unsicherheit durch US-Zollpolitik: Nachfrage nach Investitionen in Gold gestiegen
Unsicherheit durch US-Zollpolitik: Nachfrage nach Investitionen in Gold gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Wegen der US-Zollpolitik und dadurch schwankenden Börsen haben sich viele Anlegerinnen und Anleger entschieden, im ersten Quartal des laufenden Jahres in Gold zu investieren. Wie der Branchenverband Word Gold Council am Mittwoch mitteilte, stieg die Investmentnachfrage trotz des hohen Goldpreises gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 170 Prozent auf 552 Tonnen an. Die Gesamtnachfrage kletterte um ein Prozent auf 1206 Tonnen in den ersten drei Monaten 2025. Die höchste Nachfrage seit 2016.

Textgröße ändern:

Insbesondere ein Aufschwung bei Gold-ETFs führte zum deutlichen Anstieg bei den Investitionen. ETF bedeutet Exchange Traded Fund. Diese Indexfonds bilden Indizes nach. Im Fall von Gold handelt es sich um börsengehandelte Fonds, die in Gold investieren. Anlegerinnen und Anleger müssen damit nicht selbst physisches Metall kaufen und zu Hause lagern.

Die Anlagen in ETFs für Gold zogen laut World Gold Council weltweit an und beliefen sich auf insgesamt 226 Tonnen. Unsicherheiten über Handelszölle bewegten Aktionärinnen und Aktionäre dazu, Gold als "sicheren Hafen zu nutzen".

Auch die Nachfrage nach Barren und Münzen stieg von Januar bis März um drei Prozent auf 325 Tonnen an. Grund seien vor allem mehr Käufe in China, wo das zweithöchste Quartal der Geschichte erreicht wurde. In den USA ging die Nachfrage indes um 22 Prozent zurück, in Europa legte sie um 12 Tonnen zu, allerdings ausgehend von einem niedrigen Niveau im Vorjahresquartal.

Die Zentralbanken kauften 244 Tonnen Gold für ihre Reserven hinzu. Das war ein Rückgang von 21 Prozent im Jahresvergleich und zugleich das 16. Jahr in Folge mit Nettozukäufen.

Das Ende des Gold-Hypes ist nach Angaben des Branchenverbandes noch nicht erreicht. Die Weltwirtschaft bleibt unvorhersehbar und "diese Unsicherheit könnte Aufwärtspotenzial für Gold bieten", erklärte Louise Street, Analystin beim World Gold Council. Während dieser "turbulenten Zeiten" könne die Nachfrage weiter steigen.

Der Rekordpreis von Gold mit rund 3000 Dollar pro Unze trieben die Preise am Schmuckmarkt indes in die Höhe. Dort ließ die Nachfrage den Angaben zufolge nach und sank auf den niedrigsten Wert seit der Coronapandemie 2020.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Betrieb am BER wegen Drohnensichtung kurzzeitig eingestellt

Wegen einer Drohnensichtung ist der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER am Mittwochabend vorübergehend eingestellt worden. Gegen 20.00 Uhr sei eine Drohne über dem Flughafengelände gesichtet worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei der Nachrichtenagentur AFP. Es sei dann die Nordbahn und ab 20.20 Uhr auch die Südbahn für Starts und Landungen gesperrt worden. Gegen 21.05 Uhr sei sei die Sperrung wieder aufgehoben worden.

أليكس بودي والبروفيسور الدكتور شتيفان هاوبت يتفقان على التعاون من أجل مجموعة فنية أسطورية في رومانيا

تبلورت من لقاءات عمل في برلين مبادرة ثقافية ألمانية-رومانية استثنائية: فقد اتفق رجل الأعمال الروماني أليكس بودي والمحامي وجامع الأعمال الفنية البيرليني البروفيسور الدكتور شتيفان هاوبت على نقل مجموعة «هاوبت» التي تحظى باهتمام دولي إلى رومانيا وإتاحتها للجمهور العريض هناك.

アレックス・ボディ氏とシュテファン・ハウプト教授、ルーマニアの伝説的な美術コレクションをめぐり提携に合意

ベルリンでのビジネス上の出会いをきっかけに、画期的なドイツ・ルーマニア共同文化プロジェクトが誕生した。ルーマニアの実業家アレックス・ボディ氏と、ベルリンの弁護士であり美術収集家でもあるシュテファン・ハウプト教授は、国際的に注目を集める「ハウプト・コレクション」をルーマニアに移し、現地の幅広い一般市民に公開することで合意した。

Großbritannien will mit neuem Zentrum gegen russische Desinformation vorgehen

Mit einem neuen Zentrum will die britische Regierung künftig gegen Desinformation aus Ländern wie Russland vorgehen. Das Nationale Zentrum für die Informationsverteidigung solle dabei helfen, Fakten und Fiktion voneinander zu trennen, sagte Großbritanniens Verteidigungsminister Wes Streeting am Mittwoch im Sender BBC Radio 4. Eine Welt, in der es der Öffentlichkeit schwerfalle, Propaganda und Realität zu unterscheiden, sei "ein gefährlicher Ort für eine Demokratie".

Textgröße ändern: