The National Times - ADAC: Tanken morgens am teuersten - bei Diesel 16 Cent Preisunterschied

ADAC: Tanken morgens am teuersten - bei Diesel 16 Cent Preisunterschied


ADAC: Tanken morgens am teuersten - bei Diesel 16 Cent Preisunterschied
ADAC: Tanken morgens am teuersten - bei Diesel 16 Cent Preisunterschied / Foto: © AFP/Archiv

Wer morgens tankt, zahlt drauf: Die Preisunterschiede an der Zapfsäule betragen zwischen dem Höchststand am Morgen und dem Tiefststand am Abend bei Diesel gut 16 Cent, wie eine am Dienstag veröffentliche Auswertung des ADAC zeigt. Bei Super E10 macht der Unterschied demnach zehn Cent aus. Am teuersten sind die Kraftstoffe morgens nach 07.00 Uhr.

Textgröße ändern:

Zwischen 05.00 und 11.00 Uhr schwanken die Preise laut ADAC ziemlich stark, liegen aber fast immer über dem Niveau des restlichen Tages. Ab Mittag zeigt der Trend nach unten; am günstigsten ist das Tanken zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Auch der Zeitraum zwischen 18.00 und 19.00 Uhr sei "relativ preisgünstig", führte der ADAC aus. Während der Nacht wiederum änderten sich die Preise kaum.

Der Abstand zwischen den höchsten und den niedrigsten Preisen im Tagesverlauf fiel dem Automobilklub zufolge dieses Jahr deutlich größer aus als bei der Erhebung 2021. Damals lag der Unterschied bei Diesel bei sechseinhalb Cent, bei Super E10 waren es gut sieben Cent. Die bei der jüngsten Erhebung im Mai festgestellte Differenz biete somit "einen deutlich größeren Anreiz, zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt eine Tankstelle anzusteuern", befand der ADAC.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Krise beim britischen Rundfunk: BBC streicht bis zu 2000 Stellen

Die britische Rundfunkanstalt BBC will bis zu 2000 Stellen streichen - fast zehn Prozent ihrer Belegschaft. In einer Mitteilung an die Mitarbeiter erklärte Interimschef Rhodri Talfan Davies am Mittwoch, Einzelheiten müssten noch ausgearbeitet werden, "aber die Gesamtzahl der Arbeitsplätze wird um 1800 bis 2000 sinken". Die BBC stehe unter "erheblichem finanziellen Druck, auf den wir zügig reagieren müssen".

USA werden Sanktionslockerung für russisches Erdöl nicht verlängern

Die USA werden im Zuge des Iran-Kriegs beschlossene Sanktionslockerungen für russisches Erdöl nicht verlängern. "Wir werden die Generallizenz für russisches Öl nicht verlängern", sagte US-Finanzminister Scott Bessent am Mittwoch in Washington.

Streik legt Lufthansa am Tag der 100-Jahr-Feier weitgehend lahm

Den dritten Tag in Folge hat ein Streik den Flugbetrieb der Lufthansa stark beeinträchtigt. Wegen eines Arbeitskampfs des Kabinenpersonals der Kernmarke des Konzerns fielen am Mittwoch hunderte Flüge aus. Nahezu alle Inlandsflüge der Lufthansa vom Frankfurter Flughafen und zahlreiche Auslandsflüge wurden gestrichen. Am Münchener Flughafen fielen nach Angaben des Betreibers insgesamt 380 Flüge aus, die meisten davon von der Lufthansa. Aus der Wirtschaft mehrten sich die Rufe nach Änderungen am Streikrecht.

Hubig: Kabinett beschließt kommende Woche Gesetz zur Speicherung von IP-Adressen

Die Bundesregierung will kommende Woche ihre Pläne für eine Speicherung von IP-Adressen durch Internetanbieter auf den Weg bringen. Das Bundeskabinett werde dann einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschieden, sagte Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) am Mittwoch bei einer Regierungsbefragung im Bundestag. Nach dem im Dezember veröffentlichten Referentenentwurf sehen die Pläne vor, dass Internetanbieter IP-Adressen künftig für mindestens drei Monate lang speichern müssen.

Textgröße ändern: