The National Times - BP will wieder stärker auf Öl und Gas setzen - und weniger auf Klimaschutz

BP will wieder stärker auf Öl und Gas setzen - und weniger auf Klimaschutz


BP will wieder stärker auf Öl und Gas setzen - und weniger auf Klimaschutz
BP will wieder stärker auf Öl und Gas setzen - und weniger auf Klimaschutz / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der britische Energiekonzern BP will wieder stärker auf Öl und Gas setzen und zugleich sein Engagement für eine klimafreundliche Energieerzeugung zurückfahren. Unternehmenschef Murray Auchincloss kündigte am Mittwoch in London eine Verlagerung von Investitionen in "unsere profitabelsten Geschäftszweige" an, um das Wachstum und "den langfristigen Börsenwert" des Konzerns zu steigern. Er präzisierte damit vorherige Ankündigungen.

Textgröße ändern:

Auchincloss äußerte sich im Vorfeld einer Präsentation für Investoren in London. Dabei kündigte er auch ein zurückhaltenderes Vorgehen bei Investitionen in Transformationsprozesse für mehr Klimaschutz an. Konkret vorgesehen ist demnach, die Investitionen von BP in Öl und Gas jährlich um etwa zehn Milliarden Dollar zu erhöhen, diejenigen in eine klimafreundlichere Energieversorgung hingegen pro Jahr um mehr als fünf Milliarden Dollar zu senken.

Kritik an dem Kurswechsel äußerte die Umweltschutzorganisation Greenpeace. "Das ist ein Beweis, dass fossile Ölkonzerne kein Teil von Lösungen für den Klimaschutz sein können", erklärte Charlie Kronick von der britischen Sektion von Greenpeace.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

Bundesgerichtshof: Einzelner Eigentümer kann Kunst an Hochhausfassade nicht verbieten

Eine Eigentümergemeinschaft darf per Mehrheitsbeschluss entscheiden, ein großes Gemälde auf die Fassade malen zu lassen. Das geht auch, wenn nicht alle einzelnen Eigentümer einverstanden sind, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag entschied. Es ging um ein Hochhaus in Wuppertal. (Az. V ZR 165/25)

Rhein kritisiert im Bundesrat Stopfen von Haushaltslöchern

Bei den Beratungen über den Bundeshaushalt für das kommende Jahr hat Hessens Regierungschef Boris Rhein (CDU) das Stopfen von Haushaltslöchern kritisiert und vor Steuererhöhungen gewarnt. Es wäre "ein schwerer Fehler, die Steuern für Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen", sagte er am Freitag in der Länderkammer. Das werde den Alltag weiter verteuern und das Vertrauen der Menschen beschädigen.

US-Ölsektor warnt vor möglichem Exportverbot für Diesel

Der von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachte Exportstopp von Diesel stößt in der heimischen Ölindustrie auf Widerstand. Dutzende US-Organisationen der Branche sowie mehrere Handelskammern riefen Trump in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief dazu auf, von dem Vorhaben abzusehen. Andernfalls drohten Preisanstiege und Versorgungsprobleme.

Auftragseinbruch für das Baugewerbe im Juli

Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe haben im Juli deutlich weniger Aufträge erhalten: Im Vergleich zum Vormonat sank der Auftragseingang um 9,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Mai und Juni war der Auftragseingang noch ordentlich gestiegen. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Wert denn auch um 2,7 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor.

Textgröße ändern: