The National Times - Industrie und Arbeitgeber pochen bei Impfpflicht auf Verhältnismäßigkeit

Industrie und Arbeitgeber pochen bei Impfpflicht auf Verhältnismäßigkeit


Industrie und Arbeitgeber pochen bei Impfpflicht auf Verhältnismäßigkeit
Industrie und Arbeitgeber pochen bei Impfpflicht auf Verhältnismäßigkeit

Industrie und Arbeitgeber haben im Fall der Einführung einer Impfpflicht verhältnismäßige Regeln gefordert. Sollte es "nach Ausschöpfung aller anderen Mittel" doch zu einer verpflichtenden Corona-Impfung kommen, müsse diese "verhältnismäßig, nachvollziehbar und praktikabel sein", forderten die Präsidenten des Industrieverbands BDI und des Arbeitgeberverbands BDA, Siegfried Russwurm und Rainer Dulger, am Mittwoch. Nur so könne eine Impfpflicht dann auch breitere Akzeptanz bei den Betroffenen finden.

Textgröße ändern:

Der Bundestag diskutiert am Mittwochnachmittag in einer sogenannten Orientierungsdebatte erstmals über eine mögliche Impfpflicht. Es geht dabei um einen Austausch von Positionen, Entscheidungen stehen nicht an. Bislang gibt es noch keine konkreten Gesetzentwürfe zu dem Thema.

Es sei "gut", dass der Bundestag intensiv das Für und Wider einer allgemeinen Impfpflicht mit der erforderlichen Sensibilität diskutiere, erklärten die Verbände. Sollte die Pflicht kommen, müsse der Gesetzgeber dann "schnellstmöglich auch Kontrolle und Durchsetzung klar regeln". Dies dürfe "nicht auf Unternehmen abgewälzt werden".

P.Jones--TNT

Empfohlen

Anstieg der Spritpreise: Frankreich will Tankstellen kontrollieren

Angesichts der wegen des Iran-Kriegs steigenden Spritpreise hat die französische Regierung Kontrollen an den Tankstellen angekündigt. Damit solle sichergestellt werden, dass der Anstieg der Kraftstoffpreise "angemessen" sei mit Blick auf den Preis für Rohöl, sagte der französische Wirtschaftsminister Roland Lescure am Mittwoch dem Sender France Info. Er habe die Wettbewerbsbehörde beauftragt, diese Kontrollen zu übernehmen, erklärte er.

Frankreich beruft G7-Finanzministertreffen ein

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs plant Frankreich Anfang kommender Woche ein Treffen der G7-Finanzminister und Zentralbankchefs. "Ich habe mit verschiedenen Partnern gesprochen, insbesondere mit US-Finanzminister Scott Bessent", sagte der französische Wirtschafts- und Finanzminister Roland Lescure am Mittwoch dem Sender France Info. Dabei habe man sich auf ein Treffen geeinigt, das voraussichtlich Anfang kommender Woche stattfinden solle.

Fünfter Kriegstag: Ölpreis steigt weiter

Am fünften Tag des Iran-Kriegs ist der Ölpreis weiter gestiegen. Im asiatischen Handel legte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Ölsorte Brent am Mittwoch um 2,9 Prozent auf 83,7 Dollar zu. Der Preis für die US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) kletterte um 2,6 Prozent auf 76,5 Dollar.

Adidas verlängert Vertrag von Chef Björn Gulden bis Ende 2030

Rekordumsatz und Gewinnsteigerung um 75 Prozent: Der Sportartikelhersteller Adidas verlängert den Vertrag seines Vorstandschefs Björn Gulden bis Ende 2030. "Unter seiner Leitung hat Adidas in einem herausfordernden Umfeld großartige operative und finanzielle Fortschritte erzielt und ein starkes Fundament für zukünftiges nachhaltiges Umsatz- und Gewinnwachstum gelegt", erklärte Aufsichtsratschef Thomas Rabe am Mittwoch. Der Aufsichtsrat sei überzeugt, dass Gulden Adidas "langfristig erfolgreich machen wird".

Textgröße ändern: