The National Times - Batterieproduzent Northvolt plant Bau von Gigafabrik in Schleswig-Holstein

Batterieproduzent Northvolt plant Bau von Gigafabrik in Schleswig-Holstein


Batterieproduzent Northvolt plant Bau von Gigafabrik in Schleswig-Holstein
Batterieproduzent Northvolt plant Bau von Gigafabrik in Schleswig-Holstein

Der schwedische Batteriehersteller Northvolt plant den Bau einer Gigafabrik in Heide in Schleswig-Holstein. Das auf die Herstellung von Batterien für Elektroautos spezialisierte Unternehmen teilte am Dienstag mit, die Fabrik werde eine jährliche Produktion im Umfang von 60 Gigawattstunden haben, genug für eine Million Elektroautos. Mit der Errichtung der Batteriezellfabrik seien 3000 neue Jobs verbunden - Start der Produktion soll 2025 sein.

Textgröße ändern:

Schleswig-Holstein und speziell Heide als "Tal der sauberen Energie" seien wegen der dort starken Windenergie als Standort gewählt worden, erklärte Northvolt. Die Art und Weise der Herstellung einer Batterie spiele für das Unternehmen eine große Rolle, fügte Konzernchef Peter Carlsson hinzu und verwies darauf, dass es einen großen Unterschied mache, ob Kohlestrom oder solcher aus Erneuerbaren für die Produktion genutzt werde.

Zusammen mit der Fabrik in Deutschland erhöhen sich die geplanten Produktionskapazitäten des schwedischen Herstellers auf 170 Gigawattstunden. Zu Firmen, die bereits Bestellungen aufgegeben haben, gehören demnach VW und BMW sowie der schwedische Autobauer Volvo.

Das schwedische Unternehmen war erst 2016 gegründet worden und gehört zu den europäischen Hoffnungsträgern im Bereich der Batterieproduktion. Zu seinen Aktionären gehören neben VW und BMW auch die Bank Goldman Sachs und der Gründer des Streamingdienstes Spotify, Daniel Ek.

Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) begrüßte die Investition von Northvolt als "starkes Signal für den Standort Schleswig-Holstein". Die Produktion in Heide werde dazu beitragen, "die Lieferketten für Elektromobilität in Deutschland und Europa zu stärken", fuhr Habeck fort. Er kündigte eine finanzielle Unterstützung der Bundesregierung für das Projekt an. "In den kommenden Wochen" werde das Unternehmen seinen Förderbescheid erhalten. Die Höhe der Unterstützung ist demnach noch unklar.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner ab 65 Jahren haben noch einen Job

Immer mehr Menschen im Rentenalter arbeiten trotz Rentenbezugs noch weiter. 14 Prozent der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren waren 2025 hierzulande erwerbstätig und damit ein Prozentpunkt mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. In der Regel arbeiteten sie demnach mit reduzierter Arbeitszeit.

Deutlich mehr Firmengründungen in Deutschland im vergangenen Jahr

Die Zahl der Firmengründungen ist laut einer Erhebung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Gründe dafür seien oft Jobverluste oder fehlende Beschäftigungsperspektiven, heißt es nach Angaben der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) im neuen DIHK-Report Unternehmensgründung. Die Zahl der Firmengründungen habe 2025 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20.000 auf gut 171.000 zugenommen.

US-Handelsdefizit geht im Juni leicht zurück

Das Handelsdefizit der USA ist im Juni geschrumpft. Der Wert der Importe von Waren und Dienstleistungen überstieg den der Exporte um 73,3 Milliarden Dollar (rund 63,6 Milliarden Euro), wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Vergleich zum Mai ging das Defizit damit um 5,6 Prozent zurück.

Spotify will Abonnenten Tickets vor dem Start des Vorverkaufs anbieten

Der schwedische Streamingdienst Spotify hat ein neues Angebot angekündigt: Er will zahlenden Abonnenten künftig Tickets für das Konzert eines ihrer Lieblingskünstler bereits vor dem offiziellen Vorverkaufsstart anbieten. Das teilte Spotify am Dienstag bei Vorlage seiner Quartalszahlen mit.

Textgröße ändern: