The National Times - IAEA sieht Stromausfall in Tschernobyl nicht als bedeutendes Risiko

IAEA sieht Stromausfall in Tschernobyl nicht als bedeutendes Risiko


IAEA sieht Stromausfall in Tschernobyl nicht als bedeutendes Risiko
IAEA sieht Stromausfall in Tschernobyl nicht als bedeutendes Risiko

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) sieht den Stromausfall in der Atomruine von Tschernobyl im Zuge der Kämpfe in der Ukraine nicht als bedeutendes Sicherheitsrisiko. "Die Ukraine hat die IAEA über den Stromausfall informiert", erklärte die UN-Behörde am Mittwoch auf Twitter. Sie sehe "in diesem Fall keine kritischen Auswirkungen auf die Sicherheit".

Textgröße ändern:

Der ukrainische Energiekonzern Ukrenergo hatte zuvor erklärt, die Elektrizitätsversorgung der Anlage und ihrer Sicherheitssysteme sei infolge "der militärischen Aktivitäten des russischen Besatzers komplett gekappt". Wegen der fortdauernden russischen Angriffe gebe es auch "keine Möglichkeit", die Stromversorgung wiederherzustellen.

Im Akw Tschernobyl war es 1986 zu einem verheerenden Unfall gekommen, bei dem hunderte Menschen starben und radioaktives Material sich über ganz Europa ausbreitete. Das Kraftwerk ist seitdem stillgelegt, ein riesiger Schutzmantel soll den Austritt von Radioaktivität verhindern. Die russische Armee hatte das Gelände im Norden der Ukraine am ersten Tag ihres Einmarschs erobert.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

WDR: Hamburger Finanzbeamtin soll wegen Cum-Ex-Affäre vor Gericht

Erstmals soll laut einem Medienbericht eine Vertreterin des Staates im Zuge des Cum-Ex-Skandals vor Gericht. Das Oberlandesgericht Köln ließ die Anklage gegen die Hamburger Finanzbeamtin Daniela P. wegen "Beihilfe zur Steuerhinterziehung" zu, wie der WDR am Freitag unter Verweis auf einen Gerichtsbeschluss vom Montag berichtete. P. steht demnach im Verdacht, der Hamburger Warburg-Bank geholfen zu haben, zu Unrecht vereinnahmtes Steuergeld zunächst zu behalten.

Wegen Chinas Dominanz: Trump verhängt Zölle von bis zu 100 Prozent auf Drohnen

Wegen der Dominanz Chinas auf dem Markt für unbemannte Luftfahrzeuge hat US-Präsident Donald Trump Zölle von bis zu 100 Prozent auf Drohnen und ihre Bestandteile verhängt. Er unterzeichnete am Donnerstag eine entsprechende Anordnung, mit der die Abhängigkeit von chinesischen Importen verringert werden soll. Das Weiße Haus verweist auf die nationale Sicherheit, denn spätestens seit dem Krieg in der Ukraine ist klar, dass auch kommerzielle und Hobby-Drohnen militärisch eingesetzt werden können.

Dax-Konzerne verdienen im zweiten Quartal so viel wie nie - und streichen 41.000 Jobs

Die Unternehmen im Deutschen Aktienindex (Dax) haben einer Analyse zufolge im zweiten Quartal von April bis Juni so viel verdient wie nie: Der operative Gewinn der 40 Konzerne stieg um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf den Rekordwert von 52,6 Milliarden Euro, wie die Beratungsgesellschaft EY am Freitag mitteilte. Getragen werde dies Wachstum aber von wenigen Branchen. Binnen eines Jahres strichen die Dax-Konzerne zudem 41.000 Stellen.

SPD-Rentenexpertin Klose will Übergangszeit bei Aus für "Rente mit 63"

Die SPD-Rentenexpertin Annika Klose hat mit Blick auf die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente für Menschen mit mindestens 45 Versicherungsjahren eine fünfjährige Übergangszeit gefordert. Die Reformkommission für die gesetzliche Rente habe das Aus für die sogenannte "Rente mit 63" zwar empfohlen, aber "unter Berücksichtigung des verfassungsrechtlich gebotenen Vertrauensschutzes", sagte Klose den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "In Rentenfragen bedeutete dies in der Regel fünf Jahre."

Textgröße ändern: