The National Times - Preis für Erdgas in Europa erreicht neues Rekordhoch

Preis für Erdgas in Europa erreicht neues Rekordhoch


Preis für Erdgas in Europa erreicht neues Rekordhoch
Preis für Erdgas in Europa erreicht neues Rekordhoch

Der Preis für Erdgas hat in Europa angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine und der Wirtschaftssanktionen gegen Moskau ein neues Rekordhoch erreicht. Am Mittwoch wurde am wichtigen niederländischen Handelspunkt TTF eine Megawattstunde für 194,715 Euro gehandelt. Zuvor war wegen zunehmender Befürchtungen vor den negativen Folgen auf die Energieversorgung bereits der Ölpreis in die Höhe geschnellt.

Textgröße ändern:

Russland ist ein wichtiges Herkunftsland für Rohstoffe. Der Ukraine-Krieg wirkt sich deshalb auch auf die Energiemärkte aus und heizt Debatten über eine energiepolitische Neuausrichtung an. Schon vor dem russischen Angriff auf die Ukraine hatte der Gaspreis in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt, was auch in Deutschland die Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher und die Inflationsrate in die Höhe getrieben hatte.

Ende 2021 lag der Preis beispielsweise bei rund 148 Euro je Megawattstunde. Zum Vergleich: Im langjährigen Mittel bewegte er sich laut Vergleichsportalen zwischen zehn und 25 Euro.

G.Morris--TNT

Empfohlen

Landwirte können mit Kälteeinbruch und Schneesturm gut leben

Das Winterwetter der vergangenen Tage dürfte sich nach Angaben von Bauernverbänden nicht negativ auf die Ernten der Landwirte auswirken. Kälteprobleme gebe es weder bei der derzeitigen Aussaat des Wintergetreides noch für die Nutzpflanzen, sagte Konrad Westphale, Vizechef beim Landvolk Niedersachsen, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstagausgaben). Eher zu erwarten seien sogar positive Folgen der Minustemperaturen.

Bahnverkehr in Norddeutschland läuft nach Wintersturm "Elli" nur schleppend wieder an

Der Bahnverkehr in Norddeutschland ist am Samstag infolge des Wintersturms "Elli" weiterhin stark eingeschränkt. Die ersten Fernzüge auf der Strecke von Berlin über Hannover ins Ruhrgebiet sollten ab 10.00 Uhr wieder fahren, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Weitere Verbindungen sollten im Laufe des Tages folgen, bei einigen Strecken werde es jedoch noch länger dauern, hieß es.

Nach US-Angriff auf Venezuela: Trump fordert Chefs von Ölkonzernen zu Investitionen auf

Nach dem Angriff der USA auf Venezuela hat US-Präsident Donald Trump Ölkonzerne seines Landes zu Investitionen in die Reserven des südamerikanischen Landes aufgerufen. Trump sagte am Freitag im Weißen Haus, seine Regierung und nicht die in Caracas werde nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro entscheiden, welche Unternehmen in Venezuela tätig sein dürften. Der Chef des Ölriesen ExxonMobil zeigte sich jedoch skeptisch.

Trump trifft nach US-Angriff auf Venezuela Chefs von Ölkonzernen

US-Präsident Donald Trump hat sich am Freitag mit den Chefs von Ölkonzernen im Weißen Haus getroffen. "Wir werden darüber sprechen, wie diese großartigen amerikanischen Unternehmen dabei helfen können, Venezuelas marode Ölindustrie rasch wieder aufzubauen und Millionen Barrel Öl zu produzieren, von denen die USA, die Bevölkerung Venezuelas und die ganze Welt profitieren werden", sagte Trump zu Beginn des Treffens.

Textgröße ändern: