The National Times - Arbeitsmarkt setzt Aufwärtstrend bis kurz vor Beginn des Ukraine-Kriegs fort

Arbeitsmarkt setzt Aufwärtstrend bis kurz vor Beginn des Ukraine-Kriegs fort


Arbeitsmarkt setzt Aufwärtstrend bis kurz vor Beginn des Ukraine-Kriegs fort
Arbeitsmarkt setzt Aufwärtstrend bis kurz vor Beginn des Ukraine-Kriegs fort

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich der Aufwärtstrend bis unmittelbar vor Ausbruch des Kriegs in der Ukraine fortgesetzt. Im Februar waren 2,428 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das waren 34.000 weniger als im Januar. Im Monatsvergleich zum Februar des Vorjahres 2021 bedeutete das demnach einen Rückgang um 476.000.

Textgröße ändern:

Die Arbeitslosenquote in Deutschland sank im Vergleich zum Januar um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Im Februar 2021 hatte sie noch einen Prozentpunkt höher bei 6,3 Prozent gelegen. BA-Chef Detlef Scheele wies am Mittwoch darauf hin, dass "in den aktuellen Indikatoren der Krieg in der Ukraine noch nicht abgebildet" sei.

Bis in den Februar hinein habe der Arbeitsmarkt in Deutschland indessen "seinen Aufwärtstrend fortgesetzt", fügte Scheele hinzu. Der Ausbruch der Corona-Pandemie vor zwei Jahren hatte den deutschen Arbeitsmarkt stark belastet. Neben einer deutlich gestiegenen Arbeitslosigkeit mussten auch Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit gehen. Inzwischen erholte sich der Jobmarkt aber weitgehend wieder.

F.Hughes--TNT

Empfohlen

Bundeswirtschaftsministerin Reiche kritisiert mögliche Lockerung von US-Sanktionen gegen Iran

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat Überlegungen von US-Finanzminister Scott Bessent über eine mögliche Lockerung der Sanktionen für iranisches Öl kritisiert. "Jeder Dollar für Öl aus dem Iran stabilisiert ein Regime, das unseren Werten fundamental entgegensteht", sagte Reiche der "Bild"-Zeitung.

Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump könnte seine Regierung den Kongress um deutlich mehr Geld bitten als der Iran-Krieg kostet. Der Finanzbedarf gehe "über das hinaus, worüber wir im Zusammenhang mit dem Iran sprechen, denn wir leben in einer äußerst instabilen Welt", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Die "Washington Post" hatte berichtet, seine Regierung wolle vom Kongress 200 Milliarden Dollar (rund 174 Milliarden Euro) fordern. Das wäre mehr als die gesamten bisherigen Ukraine-Hilfen der USA.

Erste Hürde für US-Handelsdeal genommen: EU-Parlament stimmt für Zollabschaffungen

Eine Handelsvereinbarung zwischen der EU und den USA aus dem vergangenen Jahr hat nach mehreren Monaten die erste Hürde im Europaparlament genommen. Die Abgeordneten im Handelsausschuss des Parlaments stimmten am Donnerstag dafür, die europäischen Zölle auf US-Industrieprodukte abzuschaffen. Die Abgeordneten stellten dafür aber eine Reihe von Bedingungen, über die sie in den kommenden Monaten mit den 27 EU-Ländern verhandeln müssen. US-Vertreter begrüßten den Schritt.

Weiterer Energiepreisschock nach Angriffen auf Energieinfrastruktur in Nahost

Der Öl- und insbesondere der Gaspreis sind infolge iranischer Angriffe auf Energieinfrastruktur in den Golfstaaten massiv angestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte am Donnerstag zeitweise um mehr als zehn Prozent zu. Der europäische Erdgaspreis stieg zeitweise um mehr als 35 Prozent. Israel hatte am Mittwoch iranische Gasanlagen angegriffen. Teheran nahm daraufhin Öl- und Gasanlagen in Katar, Saudi-Arabien und Kuwait ins Visier.

Textgröße ändern: