The National Times - Nord Stream 2 AG ist pleite

Nord Stream 2 AG ist pleite


Nord Stream 2 AG ist pleite
Nord Stream 2 AG ist pleite

Die Betreibergesellschaft der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 ist nach Angaben aus der Schweiz pleite. Die Nord Stream 2 AG mit Sitz in Zug sei "wegen der Sanktionen aus den USA" in der vergangenen Woche "zahlungsunfähig" geworden, sagte die Regierungsrätin des Kantons Zug, Silvia Thalmann-Gut, am Dienstag dem Sender SRF. Vor einer Woche hatten die USA wegen des Konfliktes mit Russland das Unternehmen mit Sanktionen belegt.

Textgröße ändern:

"Wir wurden heute informiert, dass dieses Unternehmen nicht weitergeführt werden kann", sagte die Politikerin dem Sender weiter. Alle Beschäftigten hätten die Kündigung erhalten und würden nun über ihre Rechte und Pflichten informiert. Sie könne zudem nicht ausschließen, dass weitere Unternehmen mit Sitz in der Schweiz "betroffen sein werden".

Die Nord Stream 2 AG ist der Transportnetzbetreiber der Pipeline. Bereits vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine hatte die Bundesregierung das umstrittene Projekt wegen des Konflikts auf Eis gelegt.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Tarifeinigung bei Lufthansa City Airlines

Die Gewerkschaft Verdi hat sich mit der Fluglinie Lufthansa City Airlines auf einen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge für das Cockpit- und Kabinenpersonal geeinigt. Die Vereinbarung sehe vor, dass die Airline für alle Cockpit- und Kabinen-Beschäftigten eine "rein arbeitgeberseitig finanzierte" betriebliche Altersvorsorge über eine Unterstützungskasse anbiete, erklärte die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag. In diese Kasse zahle die Fluglinie "zusätzlich zum regulären Gehalt monatlich fünf Prozent des individuellen Einkommens".

Ausbau von Stromspeichern in Deutschland nimmt Fahrt auf

Der Ausbau von Stromspeichern in Deutschland hat deutlich an Fahrt aufgenommen. "In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 wurden mehr als eine halbe Million neue Batteriespeicher mit einer Kapazität von insgesamt rund 8,2 Gigawattstunden (GWh) in Betrieb genommen", erklärte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) am Donnerstag unter Verweis auf Daten der Bundesnetzagentur. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeute dies ein Plus von 91 Prozent.

Spotify meldet elf Millionen mehr Nutzer im dritten Quartal

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat im dritten Quartal einen deutlichen Anstieg seiner Nutzerzahlen verbucht. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzenden sei um elf Millionen auf 788 Millionen gestiegen, erklärte das schwedische Unternehmen am Donnerstag. Im Vergleich zum Vorjahr sei dies ein Anstieg um elf Prozent.

Bundesinstitut: Nahezu flächdeckend feste Regeln für Handys an Schulen

An deutschen Schulen gelten inzwischen nahezu flächendeckend feste Regeln für den Umgang mit Smartphones durch Schüler. Das ergab eine am Donnerstag vorgestellte Elternbefragung durch das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden. Demnach berichteten rund Zweidrittel der Eltern von Grundschulkindern, dass Smartphones an den Einrichtungen ihrer Kinder ganztägig verboten seien. Weitere zwölf Prozent gaben an, dass die Geräte im Unterricht abgegeben werden müssen.

Textgröße ändern: