The National Times - Nochmals viele Unfälle durch Schneefall von Hessen bis Bayern

Nochmals viele Unfälle durch Schneefall von Hessen bis Bayern


Nochmals viele Unfälle durch Schneefall von Hessen bis Bayern
Nochmals viele Unfälle durch Schneefall von Hessen bis Bayern / Foto: © AFP/Archiv

Schneereiches Winterwetter hat am Donnerstag von Hessen bis Bayern nochmals für zahlreiche Verkehrsunfälle gesorgt. Es blieb laut Polizei überwiegend bei Blechschäden. Im hessischen Offenbach etwa setzten Schnee und Glätte am frühen Morgen ein. Mit Beginn des Berufsverkehrs kam es daher zu zahlreichen Unfällen. Mehrere Autos rutschten in Straßengräben.

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Auf der Autobahn 661 bei Langen ereignete sich ein Unfall, bei dem eine Frau verletzt wurde. Auf der A3 kam es zwischen Würzburg und Frankfurt zu einem kilometerlangen Stau, weil Lastwagen quer feststeckten. Die Strecke blieb über Stunden gesperrt. Ähnliches ereignete sich auf der A5 zwischen Kassel und Frankfurt.

Am Flughafen Frankfurt am Main kam es durch die Witterungsbedingungen zu Verzögerungen und zu einzelnen Flugausfällen. Auf der Homepage wurden Fluggäste gebeten, frühzeitig anzureisen.

Auch im öffentlichen Nahverkehr kam es zu Einschränkungen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund musste in einigen Regionen den Betrieb zeitweise einstellen. Dazu gehörten die Kreise Limburg-Weilburg und der Lahn-Dill-Kreis.

In einigen Landkreisen in Hessen sagten Schulen den Präsenzunterricht ab. So waren beispielsweise vereinzelt Schulen im Rheingau-Taunus-Kreis davon betroffen. Dort gab es stattdessen Distanzunterricht.

Nahe Niederheimbach in Rheinland-Pfalz ließ der Schnee Bäume umstürzen. Dadurch kam es zu zwei Unfällen. Ein Autofahrer umfuhr zunächst einen auf der Bundesstraße 9 liegenden Baum, wie die Polizei in Bingen mitteilte. Kurze Zeit später fiel ein zweiter Baum direkt vor das Auto. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte dagegen.

Währenddessen fuhr ein weiterer Autofahrer aus entgegengesetzter Richtung dort entlang. Mehrere Äste wurden durch den starken Wind auf die Fahrbahn geweht. Beide Autos wurden beschädigt, verletzt wurde niemand. Für die Aufräumarbeiten musste die B9 in dem Abschnitt zeitweise voll gesperrt werden.

In Bayern kam es durch den Schnee ebenfalls zu Behinderungen. In Unterfranken rückte die Polizei zu 90 wetterbedingten Einsätzen aus, wie die Beamten mitteilten. Dazu zählten 55 Unfälle. Meistens handelte es sich um liegengebliebene Lastwagen und Autos, die von der Straße abkamen. Ein Mensch wurde leicht verletzt, sonst blieb es bei Sachschäden.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz vor Schnee und Frost gewarnt. In Staulagen seien bis zu 20 Zentimeter Schnee möglich, hieß es. Die Warnungen wurden am späten Vormittag aufgehoben. In Teilen von Baden-Württemberg und Bayern ging der Schnee in Regen über.

Jedoch warnte der Wetterdienst vor einsetzendem Schnee in Bayern ab dem Mittag. An den Alpen sei zwischen 20 und 30 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. In Staulagen könne es noch höher werden. Der Schneefall soll am Freitag nachlassen. Am Wochenende soll es milder werden.

H.Davies--TNT

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