The National Times - Warnstufe Rot: 340.000 Menschen in China wegen Taifun "Noul" in Sicherheit gebracht

Warnstufe Rot: 340.000 Menschen in China wegen Taifun "Noul" in Sicherheit gebracht


Warnstufe Rot: 340.000 Menschen in China wegen Taifun "Noul" in Sicherheit gebracht
Warnstufe Rot: 340.000 Menschen in China wegen Taifun "Noul" in Sicherheit gebracht / Foto: © AFP/Archiv

Wegen des sich nähernden Taifuns "Noul" haben die chinesischen Behörden im Süden der Volksrepublik mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Behörden riefen am Samstagabend die höchste Taifunwarnstufe Rot aus. "Noul" sollte am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 173 Stundenkilometern in der Provinz Guangdong zwischen den Städten Shenzhen und Haifeng an Land treffen.

Textgröße ändern:

In zwölf Städten in Guangdong wurde nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua der Schulunterricht, der Betrieb von Unternehmen und der Verkehr ganz oder teilweise ausgesetzt. In der gesamten Provinz soll am Sonntag nach Angaben des Staatssenders CCTV der Zugverkehr zum Erliegen kommen. Neben starken Winden wurde heftiger Regen erwartet.

In der Finanzmetropole Hongkong wurde ebenfalls eine Taifunwarnung ausgesprochen. Am Flughafen von Hongkong fielen am Samstag nach Angaben des Flughafenbetreibers mindestens 49 Flüge aus, mehr als 230 Flüge hatten Verspätungen.

Durch den Taifun "Maysak" waren im Juli bereits zahlreiche Menschen in China ums Leben gekommen - 39 Menschen in der Provinz Guangxi und elf Menschen in der Provinz Hubei. Laut Forschern kommt es durch den menschengemachten Klimawandel zu häufigeren und stärkeren Extremwettereignissen.

P.Barry--TNT

Empfohlen

"Katastrophales Jahr": Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis

Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben den Gletschern in der Schweiz laut einer Studie in diesem Jahr massiv zugesetzt - und damit die anhaltende Gletscherschmelze weiter vorangetrieben. Die Gletscher in der Alpenrepublik verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Das Jahr 2026 verzeichnete demnach den zweitstärksten Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen.

Deutscher Wetterdienst: September außergewöhnlich warm und sonnig

Nach dem Hitzesommer ist auch der September außergewöhnlich warm und sonnig ausgefallen. Vor allem das Monatsende war deutlich wärmer als üblich, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Sommerliche Temperaturen wechselten sich mit herbstlich frischen Nächten und Tagen ab. Insgesamt war der erste Herbstmonat im Jahr 2026 ungewöhnlich warm und vor allem im Süden außergewöhnlich sonnig.

Bilger will mit Ländern weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw prüfen

Mit Blick auf die sinkenden Pegelstände an deutschen Flüssen hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) weitere Ausnahmen vom Sonntagsfahrverbot für Lkw angekündigt. "Die Lage ist weiterhin sehr angespannt. Es hat erneut zu wenig geregnet, und die Wasserstände sind weiterhin sehr niedrig", sagte der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger" von Dienstag. Zusammen mit seinen Länderkollegen prüfe er, wie sich über September hinaus die notwendige Flexibilität für die Unternehmen sicherstellen lasse.

Größter Waldbrand in Frankreich seit 1949 gelöscht

Er hat zwei Monate im Südwesten Frankreichs gewütet und eine Fläche von 42.000 Hektar verwüstet - nun haben die Behörden den größten Waldbrand des Landes seit 1949 für gelöscht erklärt. Die Flammen waren im Juli in der Nähe des Dorfes Saumos in der Region Gironde ausgebrochen. Rund 224.000 Menschen mussten zwischenzeitlich in Sicherheit gebracht werden, darunter auch Touristen.

Textgröße ändern: