The National Times - "Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht

"Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht


"Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht
"Enorme Schneemengen": Verkehrsminister Schnieder mahnt zu Vorsicht / Foto: © AFP/Archiv

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat die Bürgerinnen und Bürger in Anbetracht des strengen Wintereinbruchs zu größter Vorsicht aufgerufen. Schnieder riet am Donnerstag im Sender Welt dazu, bei den zu erwartenden "enormen Schneemengen" und drohendem Glatteis "auf alles zu verzichten, was nicht unbedingt nötig ist". Grund zur Panik gebe es allerdings nicht.

Textgröße ändern:

"Sicherheit geht immer vor, und nicht alles ist vorhersehbar, gerade nicht im Bereich des Wetters", sagte der Minister. Es gebe Anzeichen dafür, "dass es in Bereichen wirklich sehr gefährlich sein kann", fügte er hinzu. "Das sollte man wissen und es deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen, aber man sollte eben auch nicht übertrieben reagieren." Alle die, die nicht unbedingt unterwegs sein müssten, sollten zu Hause bleiben.

Er habe mit der Autobahn GmbH und der Bahn gesprochen, sagte Schnieder. Tausende Mitarbeiter seien im Verkehrsbereich im Einsatz, um die Sicherheit so gut wie möglich zu gewährleisten. "Alle Verkehrsträger haben sich darauf vorbereitet, dass es zu enormen Schneemengen, zu Glatteis kommen kann."

Im Bereich der Straße sind über 6000 Straßenwärter unterwegs, bei der Bahn über 14.000 Mitarbeiter, "die dafür sorgen, dass die Bahnhöfe, die Bahnsteige, die die Weichen freigeräumt sind und dass der Verkehr fließen kann", sagte der Minister weiter. Klar müsse sein: "Wir sind nicht gefeit vor allen Wetterkapriolen - das muss man einräumen."

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

Taifun "Noul" trifft in China auf Land

Der Taifun "Noul" ist am frühen Sonntagmorgen an der südlichen Küste Chinas auf Land getroffen. Der bislang heftigste Sturm, der das Land in diesem Jahr getroffen hat, erreichte das Festland nahe der Stadt Pinghai in der Provinz Guangdong, etwa 80 Kilometer nordöstlich der Finanzmetropole Hongkong, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Die Windgeschwindigkeiten betrugen bis zu 162 Stundenkilometer.

Warnstufe Rot: 340.000 Menschen in China wegen Taifun "Noul" in Sicherheit gebracht

Wegen des sich nähernden Taifuns "Noul" haben die chinesischen Behörden im Süden der Volksrepublik mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Behörden riefen am Samstagabend die höchste Taifunwarnstufe Rot aus. "Noul" sollte am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 173 Stundenkilometern in der Provinz Guangdong zwischen den Städten Shenzhen und Haifeng an Land treffen.

Über 40 Grad: Japan verzeichnet fünften "grausam heißen Tag" in Folge

Japan hat am Samstag den fünften "grausam heißen Tag" in Folge verzeichnet. Sechs Städte im Zentrum des Landes hätten die Schwelle von 40 Grad überschritten, ab der es sich um einen "Kokushobi" - einen "grausam heißen Tag" - handelt, teilte der japanische Wetterdienst (JMA) mit. Der Begriff wurde angesichts der steigenden Temperaturen vom Wetterdienst offiziell geprägt, um die Bevölkerung vor extremer Hitze zu warnen.

Brände in Frankreich und Spanien: Rund 270.000 Menschen von Evakuierungen betroffen

Die beispiellosen Waldbrände in Frankreich und Spanien haben nach offiziellen Angaben bis Samstag rund 270.000 Menschen in die Flucht getrieben. In Südwestfrankreich brannte im Département Gironde bislang eine Fläche von der vierfachen Größe der Hauptstadt Paris ab, wie Innenminister Laurent Nuñez sagte. in Spanien gab es bei dem Brand nahe Madrid trotz verbesserter Löschbedingungen vorerst keine Entwarnung. In beiden Ländern waren weiter hunderte Feuerwehrleute im Einsatz.

Textgröße ändern: