The National Times - Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen

Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen


Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen
Hitzewelle: Griechische Behörden ergreifen Schutzmaßnahmen / Foto: © AFP/Archiv

Wegen einer Hitzewelle sind in Griechenland Schutzmaßnahmen für Arbeiter und andere besonders gefährdete Menschen ergriffen worden. Das Arbeitsministerium in Athen ordnete am Dienstag für die Hauptstadt und die meisten anderen Teile des Landes an, dass zwischen 12.00 und 17.00 Uhr Ortszeit nicht im Freien gearbeitet werden darf. In vielen griechischen Städten wurden klimatisierte Räume geöffnet, in denen hitzegeplagte Menschen Zuflucht finden.

Textgröße ändern:

Laut dem nationalen Wetterdienst EMY hatte die aktuelle Hitzewelle am Montag begonnen. Vor Sonntag sei keine Besserung in Sicht, hieß es.

In Athen und Griechenlands zweitgrößter Stadt Thessaloniki wurde für Dienstag mit Temperaturen von bis zu 40 Grad gerechnet, im Zentrum des Landes sollte das Thermometer laut Wetterdienst sogar auf 43 Grad klettern. In Athen soll die aktuelle Hitzewelle demnach am Donnerstag ihren Höhepunkt erreichen. Die Bewohner der Hauptstadt müssen sich dann auf bis zu 41 Grad gefasst machen.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Petersberger Klimadialog berät über Energiewende und Klimafinanzierung

Zum Petersberger Klimadialog werden ab Dienstagmorgen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus mehr als 30 Staaten in Berlin erwartet. Die Beratungen dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November im türkischen Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird. Am Mittwoch wird Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Rahmen des High-Level-Segments des Klimadialogs sprechen.

Petersberger Klimadialog: Verbände fordern von Merz Abkehr von Kohle, Öl und Gas

Umweltverbände fordern im Vorfeld des internationalen Petersberger Klimadialogs kommende Woche in Berlin ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Abschied von Kohle, Öl und Gas. "Wir erwarten von Bundeskanzler Friedrich Merz, hier Akzente zu setzen", sagte Lutz Weischer von Germanwatch am Donnerstag in Berlin. Gerade die aktuelle Energiekrise aufgrund des Iran-Krieges zeige erneut, wie wichtig es sei, eine Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten zu erreichen.

Studie: In vielen Weltregionen droht zunehmende Kombination aus Hitze und Dürren

Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen treiben das gemeinsame Auftreten von Hitzewellen und Dürren an. "Wenn sich an der derzeitigen Klimapolitik nichts ändert, könnte fast ein Drittel der Weltbevölkerung bis zum Ende des Jahrhunderts häufigeren und schwereren Hitze-Dürre-Bedingungen ausgesetzt sein", erklärte die Expertin Di Cai vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven am Dienstag. Das wären fast 2,6 Milliarden Menschen.

Klimaerwärmung in Deutschland: Steigende Temperaturen vor allem in Süden und Osten

Die Klimaerwärmung wird nach Experteneinschätzung zum Ende des Jahrhunderts mutmaßlich insbesondere in Süd- und Ostdeutschland zu steigenden Temperaturen führen. Konkret könne dies dort "eine Zunahme von Hitzewellen, Tropennächten und generell der Hitzebelastung" während der Sommermonate bedeuten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag in Offenbach anlässlich seiner jährlichen Klimapressekonferenz mit.

Textgröße ändern: