The National Times - Handwerk zeigt sich bei Wärmepumpen-Einbau optimistisch

Handwerk zeigt sich bei Wärmepumpen-Einbau optimistisch


Handwerk zeigt sich bei Wärmepumpen-Einbau optimistisch
Handwerk zeigt sich bei Wärmepumpen-Einbau optimistisch / Foto: © AFP/Archiv

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ist optimistisch, den angestrebten Einbau von 500.000 zusätzlichen Wärmepumpen pro Jahr stemmen zu können. "Wenn wir die Anzahl der Wärmepumpen nehmen, dann schaffen wir das", sagte ZDH-Präsident Jörg Dittrich am Montag im Deutschlandfunk. Er verwies allerdings auf mögliche Engpässe bei der Lieferung von Wärmepumpen sowie für notwendige weitere Sanierungsarbeiten.

Textgröße ändern:

"Man darf die Wärmepumpen nicht monothematisch betrachten", betonte Dittrich. Um diese effektiv einsetzen zu können, müsse ein Gebäude auch "gut energetisch saniert sein". Sei dies nicht der Fall, benötige die Wärmepumpe zu viel Strom für die erforderliche Heizleistung.

Daher seien auch für diese Sanierungsarbeiten, insbesondere die Gebäudedämmung "mehr Menschen im Handwerk" erforderlich, stellte Dittrich klar. Zudem verwies er auf Probleme mit langen Lieferzeiten für die Beschaffung von Wärmepumpen.

Das Ziel der Bundesregierung ist, dass ab 2024 jährlich mindestens 500.000 Wärmepumpen in Betrieb genommen werden. Es sollen dann nur noch Heizungen eingebaut werden dürfen, die vorwiegend mit erneuerbarer Energie betrieben werden, wozu auch Wärmepumpen zählen. Um die Ausgestaltung wird aber in der Regierung noch gerungen. Dabei geht es vor allem auch um die finanzielle Förderung.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Taifun "Noul" trifft in China auf Land

Der Taifun "Noul" ist am frühen Sonntagmorgen an der südlichen Küste Chinas auf Land getroffen. Der bislang heftigste Sturm, der das Land in diesem Jahr getroffen hat, erreichte das Festland nahe der Stadt Pinghai in der Provinz Guangdong, etwa 80 Kilometer nordöstlich der Finanzmetropole Hongkong, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete. Die Windgeschwindigkeiten betrugen bis zu 162 Stundenkilometer.

Warnstufe Rot: 340.000 Menschen in China wegen Taifun "Noul" in Sicherheit gebracht

Wegen des sich nähernden Taifuns "Noul" haben die chinesischen Behörden im Süden der Volksrepublik mehr als 340.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die Behörden riefen am Samstagabend die höchste Taifunwarnstufe Rot aus. "Noul" sollte am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 173 Stundenkilometern in der Provinz Guangdong zwischen den Städten Shenzhen und Haifeng an Land treffen.

Über 40 Grad: Japan verzeichnet fünften "grausam heißen Tag" in Folge

Japan hat am Samstag den fünften "grausam heißen Tag" in Folge verzeichnet. Sechs Städte im Zentrum des Landes hätten die Schwelle von 40 Grad überschritten, ab der es sich um einen "Kokushobi" - einen "grausam heißen Tag" - handelt, teilte der japanische Wetterdienst (JMA) mit. Der Begriff wurde angesichts der steigenden Temperaturen vom Wetterdienst offiziell geprägt, um die Bevölkerung vor extremer Hitze zu warnen.

Brände in Frankreich und Spanien: Rund 270.000 Menschen von Evakuierungen betroffen

Die beispiellosen Waldbrände in Frankreich und Spanien haben nach offiziellen Angaben bis Samstag rund 270.000 Menschen in die Flucht getrieben. In Südwestfrankreich brannte im Département Gironde bislang eine Fläche von der vierfachen Größe der Hauptstadt Paris ab, wie Innenminister Laurent Nuñez sagte. in Spanien gab es bei dem Brand nahe Madrid trotz verbesserter Löschbedingungen vorerst keine Entwarnung. In beiden Ländern waren weiter hunderte Feuerwehrleute im Einsatz.

Textgröße ändern: