The National Times - Wetterdienst: Temperaturen im Januar erneut auf Niveau von typischem März

Wetterdienst: Temperaturen im Januar erneut auf Niveau von typischem März


Wetterdienst: Temperaturen im Januar erneut auf Niveau von typischem März
Wetterdienst: Temperaturen im Januar erneut auf Niveau von typischem März / Foto: © AFP/Archiv

Die Temperaturen im Januar sind in Deutschland erneut deutlich zu warm ausgefallen und haben nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) eher auf dem Niveau von einem typischen März gelegen. Nach DWD-Angaben vom Montag lag die bundesweite Durchschnittstemperatur bei 3,5 Grad - und damit vier Grad über dem Vergleichswert der für längerfristige Vergleiche herangezogenen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Textgröße ändern:

"Entsprechend lag das diesjährige Januar-Temperaturmittel auf dem Niveau eines typischen Monats März", erklärte der Wetterdienst in Offenbach. Der Januar habe mit Temperaturrekorden und relativ viel Niederschlag begonnen. Erst in der zweiten Monatshälfte sei dank regionaler Schneefälle teilweise "ein wenig Winterfeeling" eingezogen, allerdings vor allen in den Bergen.

Aus meteorologischer Sicht bestätigte der Januar 20234 damit laut DWD einen bereits seit einiger Zeit festgestellten Trend zu einem ungewöhnlich warmen Jahresauftakt. Es gebe eine "Häufung viel zu milder Januarmonate", erklärte der Wetterdienst. Auch der diesjährige Januar sei wieder einer der wärmsten seit Beginn der systematischen Wetteraufzeichnungen in Deutschland 1881.

C.Blake--TNT

Empfohlen

Spahn und Miersch: Gespräche über Heizungsgesetz werden fortgesetzt

Union und SPD sehen sich beim neuen Heizungsgesetz auf der Zielgeraden: Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) und SPD-Fraktionschef Matthias Miersch sagten am Dienstag, die Gespräche über das Gesetz würden am Dienstag fortgesetzt. "Es kann schnell gehen, es kann auch noch ein, zwei, drei Tage länger dauern", sagte Spahn vor Beginn einer Unions-Fraktionssitzung. Miersch bestätigte, heute werde "noch eine Runde" folgen.

Schneesturm trifft US-Ostküste - New Yorks Bürgermeister lässt Verkehr sperren

Ein heftiger Schneesturm hat die US-Ostküste erreicht und die Metropole New York zum Stillstand gebracht. Der neue New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani erließ am Sonntag einen vorübergehenden Verkehrsstopp bis Montagmittag. Der Nationale Wetterdienst (NWS) warnte vor "extrem gefährlichen" Fahrbedingungen. Im benachbarten Bundesstaat New Jersey waren nahezu 23.000 Haushalte und Unternehmen von Stromausfällen betroffen.

Spahn und Miersch zuversichtlich: Eckpunkte für neues Heizungsgesetz in kommender Woche

Nach monatelangem Ringen könnten Union und SPD in der kommenden Woche nach Angaben ihrer Fraktionsvorsitzenden die Eckpunkte für eine Reform des Heizungsgesetzes vorlegen. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) sagte am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin", "wir sind zuversichtlich, das wir auch nächste Woche was vorlegen können". SPD-Fraktionschef Matthias Miersch fügte hinzu, er sei "guten Mutes, dass wir die Eckpunkte diese Woche präsentieren können".

Wetterdienst erwartet "sonnigen Frühling" ab Mitte der Woche

Nach drei regnerischen Tagen bis einschließlich Dienstag erwartet der Deutsche Wetterdienst ab Mittwoch einen "sonnigen Frühling". Dann sollen die Temperaturen einen "Satz nach oben machen", wie der Wetterdienst am Sonntag in Offenbach ankündigte. Höchstwerte von 13 bis 20 Grad werden erwartet, am wärmsten wird es im Westen und Südwesten.

Textgröße ändern: