The National Times - Vermeintliche Pinguine in der Westpfalz: Autofahrer verwirrt Polizei

Vermeintliche Pinguine in der Westpfalz: Autofahrer verwirrt Polizei


Vermeintliche Pinguine in der Westpfalz: Autofahrer verwirrt Polizei
Vermeintliche Pinguine in der Westpfalz: Autofahrer verwirrt Polizei / Foto: © AFP/Archiv

Mit der Meldung, er habe zwei Pinguine überfahren, hat ein Autofahrer in Rheinland-Pfalz kurzzeitig Irritationen bei der Polizei ausgelöst. Wie die Beamten in Kaiserslautern am Sonntag mitteilten, hielten sie zunächst auch "eine Beeinflussung des Anrufers durch Alkohol oder andere berauschende Mittel für möglich". Erst im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der 25-Jährige eine eher ungewöhnliche Bezeichnung für Leitpfosten wählte.

Textgröße ändern:

Der Polizei zufolge war der Mann am Samstag bei Weilerbach in der Westpfalz aus Unachtsamkeit von einer Landstraße abgekommen und hatte dabei sein Auto beschädigt. Zudem fuhr er bei dem Malheur zwei der typischen schwarz-weißen Leit- und Begrenzungspfosten am Straßenrand um, was er der Polizei melden wollte. Den Beamten war die Bezeichnung Pinguin dafür aber nicht geläufig.

Alkohol- oder Drogenkonsum bei dem Anrufer waren demnach kein Thema. Die Polizisten verständigen die Straßenmeisterei, damit diese den Schaden behebt. "So ist gewährleistet, dass an der Unfallstelle zeitnah zwei neue Pinguine aufgestellt werden", erklärten die Beamten mit einem Augenzwinkern.

E.Cox--TNT

Empfohlen

DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben

DLRG-Rettungsschwimmer haben im vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben gerettet. Mehr als 700 Rettungen erfolgten dabei direkt im Wasser, wie die Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Mittwoch zur Vorstellung ihrer Jahresbilanz in Bremen mitteilte. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helfer im Jahr 2025 rund 44.000 Menschen Hilfe. Zugleich mahnte DLRG-Präsidentin Ute Vogt mit Blick auf die beginnende Badesaison zur Vorsicht.

Klimawandel und El Niño: Forscher warnen vor extremen Waldbränden

Nach einem Jahresbeginn mit extremen Wetterereignissen haben Forscher vor "besonders heftigen" Waldbränden in den kommenden Monaten gewarnt. Die weltweite Waldbrandsaison habe in diesem Jahr "sehr früh begonnen" und könne so verheerend ausfallen wie noch nie in der jüngeren Geschichte, sagte Theodore Keeping vom Londoner Imperial College am Dienstag. Seine deutsche Kollegin Friederike Otto erklärte, der fortschreitende Klimawandel und seine Folgen seien ein Grund zur Sorge.

Entenküken aus Regenwasserrohr in Dresden gerettet

In Dresden haben Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrere Entenküken aus einem Regenwasserrohr gerettet. Die vier Küken saßen am Samstag in etwa einem Meter Tiefe in dem Fallrohr fest, wie die Dresdner Feuerwehr am Sonntag berichtete.

Copernicus: Oberflächentemperaturen der Meere steuern auf neuen Höchstwert zu

Die Oberflächentemperaturen der Meere steuern dem monatlichen Klimabericht des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zufolge auf einen neuen Höchststand zu. Es sei "nur eine Frage von Tagen", bis der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2024 erreicht werde, sagte Samantha Burgess vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: