The National Times - DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben

DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben


DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben
DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben / Foto: © AFP/Archiv

DLRG-Rettungsschwimmer haben im vergangenem Jahr 1154 Menschen das Leben gerettet. Mehr als 700 Rettungen erfolgten dabei direkt im Wasser, wie die Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Mittwoch zur Vorstellung ihrer Jahresbilanz in Bremen mitteilte. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helfer im Jahr 2025 rund 44.000 Menschen Hilfe. Zugleich mahnte DLRG-Präsidentin Ute Vogt mit Blick auf die beginnende Badesaison zur Vorsicht.

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Mehr als 51.000 Ehrenamtliche engagierten sich demnach 2025 im Wasserrettungsdienst. Die Helfer verbrachten insgesamt rund 2,6 Millionen Stunden im Einsatz an Stränden, Seen, Flüssen und in Schwimmbädern. Zusätzlich gab es knapp 4000 Einsätze zum Schutz von Sachwerten, Tieren oder zur Abwehr von Umweltgefahren.

Die DLRG verzeichnete darüber hinaus ein wachsendes Interesse von Kindern und Jugendlichen am Rettungsschwimmen. Erstmals wurden innerhalb eines Jahres mehr als zehntausend sogenannte Juniorretterabzeichen vergeben. Insgesamt legten 2025 rund 10.239 Kinder die Prüfung ab.

"Viele Kinder haben Interesse daran, sich nach dem Schwimmenlernen auch mit dem Rettungsschwimmen zu beschäftigen", erklärte Vogt. "Das lässt mich sehr optimistisch in die Zukunft blicken."

Zugleich verzeichnete die DLRG erneut steigende Mitgliederzahlen. Ende 2025 gehörten der Organisation nach eigenen Angaben mehr als 642.000 Menschen an - so viele wie nie zuvor.

Mit Blick auf die beginnende Badesaison warnte Vogt davor, Risiken zu unterschätzen. "Wer übermütig handelt, riskiert unter Umständen sein Leben", erklärte sie. Im Mai und Juni seien Gewässer oft noch kalt, daran müsse sich der Körper erst gewöhnen.

Auch Alkohol und Drogen seien "schlechte Begleiter an sonnigen Badetagen", warnte Vogt. Sie würden den Körper stressen und zu übermütigem Verhalten verleiten. Die DLRG empfahl, möglichst nur in Schwimmbädern und an bewachten Badestellen zu baden.

Die DLRG ist eine private Wasserrettungsorganisation. Zu Wachgebieten der DLRG zählen nach eigenen Angaben jeweils über 1200 Schwimmbäder und Freigewässer, darunter auch mehr als 80 Strandabschnitte an Nord- und Ostsee.

B.Cooper--TNT

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