The National Times - Neuer Nationalpark in Chile soll Gletscher vor Klimafolgen schützen

Neuer Nationalpark in Chile soll Gletscher vor Klimafolgen schützen


Neuer Nationalpark in Chile soll Gletscher vor Klimafolgen schützen
Neuer Nationalpark in Chile soll Gletscher vor Klimafolgen schützen

Ein riesiger neuer Nationalpark in Chile soll hunderte Gletscher in den Anden vor den Folgen des Klimawandels schützen. Der nationale Gletscherpark werde 75.000 Hektar Land umfassen, sagte der chilenische Präsident Sebastian Piñera am Samstag bei der Ankündigung des Projekts. Damit schaffe Chile es, 368 Gletscher zu schützen.

Textgröße ändern:

"Die Gletscher enthalten 32 Mal so viel Wasser wie der El Yeso", sagte Piñera mit Blick auf einen großen Stausee, der die Bevölkerung der Hauptstadt Santiago de Chile mit Wasser versorgt. Die Gründung des Parks sei ein "grundlegender Schritt, den unser Land unternimmt, um der Zerstörung der Natur den Kampf anzusagen".

Die Universität von Chile hatte kürzlich eine Studie veröffentlicht, die vor der Schmelze der Gletscher des Landes warnte. Chile gehört neben Kanada, den USA, Russland und China zu den zehn Ländern mit der höchsten Gletschermasse weltweit.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Polarforscher wegen Ausbreitung der Vogelgrippe in der Antarktis alarmiert

Polarforscher haben wegen der Ausbreitung der Vogelgrippe in der Antarktis Alarm geschlagen. Eine besonders gefährliche Variante des Virus, die sein Team im April 2024 auf dem weißen Kontinent habe nachweisen können, sei in der Lage, "100 Prozent" der infizierten Tiere zu töten, sagte der chilenische Veterinärmediziner Víctor Neira am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Variante habe sich mittlerweile stark ausgebreitet.

US-Energieminister: "Klima-Kult" belastet Europas Wirtschaft

US-Energieminister Chris Wright hat Europa einen zu starken Fokus auf die Bekämpfung des Klimawandels vorgeworfen. Ein "Klima-Kult" habe Europas Energiepreise in die Höhe getrieben, während der Kontinent weniger davon produziere, sagte Wright am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP. Diese Konzentration auf das Klima habe "die wirtschaftlichen Chancen für Europäer verringert", fügte er hinzu.

Schädlicher Weichmacher im Urin von Kindern und Jugendlichen nachgewiesen

Im Urin von Kindern und Jugendlichen sind nach Angaben des Umweltbundesamts (UBA) erneut Rückstände eines schädlichen Weichmachers gefunden worden. In 92 Prozent der zwischen April und Juli vergangenen Jahres gesammelten Proben wurde ein Abbauprodukt eines Weichmachers nachgewiesen, der als fortpflanzungsschädigend gilt und in der EU nicht zugelassen ist, wie die Behörde am Dienstag in Dessau mitteilte. Quelle waren wie schon in früheren Untersuchungen Sonnenschutzmittel.

Russische Schattenflotte auf Ostsee: Greenpeace warnt vor Ölpest bei Havarie

Greenpeace hat vor schweren Umweltschäden durch eine mögliche Havarie eines Öltankers der sogenannten russischen Schattenflotte auf der Ostsee gewarnt. Von Finnland über Schweden und Deutschland bis nach Dänemark wären im Falle einer Ölpest Meeres- und Küstenschutzgebiete betroffen, die für das Überleben von Seevögeln, Meeressäugern und als Kinderstube vieler Fischbestände entscheidend seien, erklärte die Umweltschutzorganisation am Montag in Hamburg.

Textgröße ändern: