The National Times - Schnee im Nordosten der Türkei - Westen des Landes kämpft zeitgleich gegen Waldbrände

Schnee im Nordosten der Türkei - Westen des Landes kämpft zeitgleich gegen Waldbrände


Schnee im Nordosten der Türkei - Westen des Landes kämpft zeitgleich gegen Waldbrände
Schnee im Nordosten der Türkei - Westen des Landes kämpft zeitgleich gegen Waldbrände / Foto: © DHA (Demiroren News Agency)/AFP

Im Nordosten der Türkei hat es am Freitag ungewöhnlicherweise geschneit, während der Rest des Landes unter Hitze ächzt und die Feuerwehr im Westen gegen Waldbrände kämpft. Bilder in Onlinenetzwerken zeigten schneebedeckte Felder. In mehreren Bergregionen in der Nähe der Stadt Rize im Nordosten des Landes fielen die Temperaturen plötzlich. Die schneebedeckten Flächen in der für ihre Viehhaltung bekannten bergigen Region erstreckten sich auf eine Distanz von mindestens 100 Kilometern.

Textgröße ändern:

"Es hat vier oder fünf Stunden lang geschneit", sagte Journalist Gencaga Karafazlioglu der Nachrichtenagentur AFP. "Ich bin 65 Jahre alt, ich habe fast mein ganzes Leben in Rize gelebt und das ist das erste Mal, dass ich im Juli Schnee gesehen habe", fügte er hinzu.

Während im Nordosten des Landes Schnee liegt, kämpft die Feuerwehr in der Region Izmir, etwa 1600 Kilometer westlich, gegen Waldbrände. In den kommenden Tagen werden dort Temperaturen von 40 Grad Celsius erwartet.

Durch den menschengemachten Klimawandel werden Wetterextreme wie Dürren, Hitzewellen und Hagelstürme Experten zufolge häufiger und extremer.

R.Evans--TNT

Empfohlen

Verbände dringen auf mehr Anstrengungen zur Senkung der Emissionen

Die Umweltverbände Germanwatch und WWF dringen auf zusätzliche Anstrengungen in Deutschland zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Die Bundesregierung müsse "ein ehrliches Klimaschutzprogramm vorlegen", das "einen Pfad zur Klimaneutralität 2045 zeichnet", verlangte die Organisation Germanwatch. Die Regierung muss dieses Programm noch im März vorlegen, zuvor will das Umweltbundesamt (UBA) an diesem Samstag die Emissionsdaten für 2025 veröffentlichen.

Grüne fordern von Koalition günstigeres Deutschlandticket und weitere Entlastungen

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise fordern die Grünen zusätzliche Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger bei Deutschlandticket, Stromkosten und dem Einbau klimafreundlicher Heizungen. Bundeskanzler "Friedrich Merz muss heute beim Koalitionsausschuss Lösungen vorlegen, um das Leben wieder bezahlbar zu machen", sagte Fraktionschefin Katharina Dröge am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Dafür müsse die Abhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern verringert werden.

EU-Atompolitik: Umweltminister Schneider kritisiert "rückwärtsgewandte Strategie"

Nach den Äußerungen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zur Atomkraft hat Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) der EU eine "rückwärtsgewandte Strategie" vorgeworfen und bekräftigt, dass Deutschland am Ausstieg aus der Kernkraft festhält. Es spreche Bände, dass der Kern dieser Strategie aus neuen Subventionen für Kernkraftwerke bestehe, erklärte Schneider am Dienstag. "Wenn eine Risiko-Technologie nach einem dreiviertel Jahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt und es längst bessere Alternativen gibt, sollte man daraus Konsequenzen ziehen."

US-Forscher: Meereisfläche in der Antarktis hat sich dieses Jahr etwas erholt

Die Eisschicht auf dem Meer rund um den Südpol hat sich nach vier Jahren extremer Tiefststände etwas erholt: Wie Forscher des Nationalen Schnee- und Eisdatenzentrums der USA (NSIDC) am Montag mitteilten, wurde das jährliche Minimum der von Meereis bedeckten Fläche der Antarktis für 2026 mutmaßlich am 26. Februar erreicht und betrug 2,58 Millionen Quadratkilometer. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1979 sei die gemessene Fläche lediglich 15 Mal kleiner gewesen als in diesem Jahr.

Textgröße ändern: