The National Times - Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen

Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen


Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen
Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen / Foto: © AFP

Das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 80 Jahren ist in Berlin bei kleineren Vorfällen gestört worden. So kletterten nach Polizeiangaben am Donnerstagmorgen acht Menschen mit einer Leiter auf das Dach eines Nebengebäudes am Brandenburger Tor. Dort hätten sie zwei Banner und eine Fahne aufhängen wollen. Die Polizei verhinderte das aber.

Textgröße ändern:

Die acht Menschen wurden dazu aufgefordert, vom Dach herabzusteigen. Dann kamen sie vorerst in Polizeigewahrsam, Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs wurden eingeleitet.

Bei einer Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten habe ein Mann mit einer nicht verbotenen Fahne das ruhige Gedenken gestört, teilte die Polizei weiter mit. Er sei von den Einsatzkräften angesprochen und wegbegleitet worden. Nähere Angaben zu beiden Fällen machte die Polizei auf Anfrage nicht.

In Europa wird der 8. Mai als "Tag der Befreiung" gefeiert. Damit wird an die Kapitulation Nazi-Deutschlands gegenüber den Streitkräften der westlichen Alliierten und der Sowjetunion im Jahr 1945 erinnert. Diese beendete den Zweiten Weltkrieg auf dem Kontinent.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Studie zu Chip-Forschung: Europa verliert Anschluss - China holt bei Patenten auf

Die Forschung und Entwicklung bei Halbleitertechnik findet nach Angaben des Münchener Ifo-Instituts zunehmend außerhalb Europas statt - vor allem in Asien. Zwischen den Jahren 2000 und 2021 sei ein Drittel aller Halbleiterpatente auf Japan (35 Prozent) entfallen, gefolgt von den USA (18 Prozent) und Südkorea (15 Prozent), erklärte das Institut am Donnerstag unter Verweis auf Forschungsergebnisse des europäischen Netzwerks EconPol Europe. Deutschland liegt demnach mit 5,6 Prozent der Patente hinter Taiwan (neun Prozent) und China (sieben Prozent).

GA-ASI erreicht neuen Meilenstein mit halbautonomem CCA-Flug

Unbemannter Kampfjet YFQ-42A absolviert Test zur Missionsautonomie

Vorfall am Flughafen El Paso schürt Spekulationen zu US-Angriffen auf Drogenbanden in Mexiko

Der Verkehr am internationalen US-Flughafen El Paso an der Grenze zu Mexiko ist stundenlang zum Erliegen gekommen. Ein US-Verantwortlicher machte am Mittwoch mexikanische Drogenkartelle verantwortlich, die den Luftraum mit Drohnen verletzt hätten. Unklar war, ob die USA den Vorfall zum Anlass nehmen könnten, die Kartelle in Mexiko anzugreifen, wie Präsident Donald Trump im Januar angedroht hatte.

Studie: Klimawandel trug zu Bedingungen für Waldbrände in Argentinien und Chile bei

Der menschengemachte Klimawandel hat laut einer Studie die Bedingungen verstärkt, die zu den jüngsten tödlichen Waldbränden in Chile und Argentinien führten. Wie die internationale Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) am Mittwoch erklärte, hat die globale Erwärmung die während der Brände aufgetretenen Wetterbedingungen "etwa 2,5 bis drei Mal wahrscheinlicher" gemacht. In Chile waren durch die Waldbrände Mitte Januar mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: