The National Times - Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen

Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen


Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen
Weltkriegsgedenken in Berlin: Polizei meldet kleinere Störungen / Foto: © AFP

Das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 80 Jahren ist in Berlin bei kleineren Vorfällen gestört worden. So kletterten nach Polizeiangaben am Donnerstagmorgen acht Menschen mit einer Leiter auf das Dach eines Nebengebäudes am Brandenburger Tor. Dort hätten sie zwei Banner und eine Fahne aufhängen wollen. Die Polizei verhinderte das aber.

Textgröße ändern:

Die acht Menschen wurden dazu aufgefordert, vom Dach herabzusteigen. Dann kamen sie vorerst in Polizeigewahrsam, Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs wurden eingeleitet.

Bei einer Kranzniederlegung am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten habe ein Mann mit einer nicht verbotenen Fahne das ruhige Gedenken gestört, teilte die Polizei weiter mit. Er sei von den Einsatzkräften angesprochen und wegbegleitet worden. Nähere Angaben zu beiden Fällen machte die Polizei auf Anfrage nicht.

In Europa wird der 8. Mai als "Tag der Befreiung" gefeiert. Damit wird an die Kapitulation Nazi-Deutschlands gegenüber den Streitkräften der westlichen Alliierten und der Sowjetunion im Jahr 1945 erinnert. Diese beendete den Zweiten Weltkrieg auf dem Kontinent.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Bär wirbt für "Wertepartnerschaften" bei Raumfahrt

Mit Blick auf die Raumfahrtpolitik hat Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) den Ausbau von Partnerschaften mit Nicht-EU-Ländern gefordert. "In diesen geopolitisch herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass wir auch außerhalb der Europäischen Union enge Partnerinnen und Partner haben", sagte Bär am Donnerstag am Rande eines internationalen Raumfahrttreffens in Paris. Ziel sei es, solche "Wertepartnerschaften" neu aufzubauen oder zu verstärken. Bär verwies dabei insbesondere auf Norwegen, von wo am Samstag erstmals eine in Deutschland konzipierte Trägerrakete ins All gestartet war.

Sieben Jahre nach Samsung: Apple stellt faltbares iPhone vor

Apple hat erstmals ein faltbares iPhone vorgestellt. Der neue Konzernchef John Ternus präsentierte das neue iPhone Duo am Mittwoch am Apple-Sitz in Cupertino im US-Bundesstaat Kalifornien. Der Konkurrent Samsung bietet bereits seit rund sieben Jahren ein faltbares Handy an.

Washington: Chinas Unternehmen kopieren "systematisch" KI-Modelle aus den USA

Vor einem möglichen Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington hat die US-Regierung chinesischen Unternehmen erneut vorgeworfen, sie würden für ihre KI-Modelle "systematisch" die Technologie von US-Unternehmen kopieren. Mehrere Bundesbehörden, darunter der Geheimdienst NSA, veröffentlichten am Dienstag eine Untersuchung, wonach chinesische Unternehmen wie Deepseek oder Alibaba die US-Technologie nicht etwa nur zur Ergänzung nutzten, sondern zur grundlegenden Entwicklung ihrer eigenen Produkte.

Ministerin Bär zu internationalem Raumfahrt-Treffen in Paris erwartet

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) wird am Mittwoch zu einem internationalen Raumfahrt-Treffen in Paris erwartet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lud zu dem zweitägigen Treffen Vertreter aus rund 120 Staaten ein. Mehrere US-Unternehmen sagten ihre Teilnahme kurzfristig ab, darunter SpaceX und Blue Origin. Der Gipfel sei eine Gelegenheit für die europäischen Staaten, ihre Raumfahrtstrategie für die kommenden Jahre zu koordinieren, erklärte das französische Präsidialamt.

Textgröße ändern: