The National Times - Universität Frankfurt überprüft Plagiatsvorwürfe gegen Springer-Chef Döpfner

Universität Frankfurt überprüft Plagiatsvorwürfe gegen Springer-Chef Döpfner


Universität Frankfurt überprüft Plagiatsvorwürfe gegen Springer-Chef Döpfner
Universität Frankfurt überprüft Plagiatsvorwürfe gegen Springer-Chef Döpfner / Foto: © AFP/Archiv

Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main hat damit begonnen, die Doktorarbeit von Springer-Chef Mathias Döpfner auf Plagiate hin zu überprüfen. Eine Prüfkommission sei eingerichtet worden, sagte ein Sprecher der Hochschule am Freitag. Die Prüfung daure noch an. Die Universität nehme die "Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis sehr ernst". Weitere Angaben wurden nicht gemacht.

Textgröße ändern:

Döpfner hatte im Jahr 1990 mit seiner Arbeit mit dem Titel "Musikkritik in Deutschland nach 1945: Inhaltliche und formale Tendenzen – eine kritische Analyse" promoviert. Nach Informationen des "Spiegel" forderte Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder die Universität im Februar zu einer formellen Untersuchung auf, weil Döpfner in seiner Doktorarbeit abgeschrieben haben soll.

Dem österreichischem Plagiatsjäger Stefan Weber zufolge soll die Dissertation 28 verdächtige Stellen enthalten. Döpfner äußerte sich gegenüber dem "Spiegel" nicht im Detail. Er sei über den Vorgang informiert, teilte der Springer-Verlag dem Magazin mit. Döpfner habe "volles Vertrauen in die Arbeit der Kommission der Universität Frankfurt".

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht

Tech-Milliardär Elon Musk hat zum Börsenstart seines Raumfahrtkonzerns SpaceX eine Mars-Mission in Aussicht gestellt. SpaceX wolle Menschen zum Mond bringen, "zum Mars und letztlich darüber hinaus", sagte Musk am Freitag im SpaceX-Hauptquartier in Texas vor jubelnden Mitarbeitern. Sein Ziel sei es, "Star Trek Wirklichkeit werden zu lassen".

KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen

KI statt Krake: Bei den Vorhersagen für die derzeitige Fußball-Weltmeisterschaft setzen viele Fans statt auf Tier-Orakel auf die Künstliche Intelligenz. Allerdings sind die Prognosen der sogenannten Chatbots unterschiedlich. So sagen ChatGTP des Unternehmens OpenAI und Claude von Anthropic Spanien als Weltmeister voraus, Le Chat der französischen Firma Mistral hingegen tippt auf Frankreich, und die chinesischen Programme Deepseek und Qwen sehen Argentinien als Favoriten.

Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender

Die Folgen der Erderwärmung werden laut einer Studie immer besorgniserregender. Mehr als 70 Wissenschaftler aus 17 Ländern, darunter Experten des Weltklimarats IPCC, erklärten am Donnerstag, die Erde sei "ein Patient, der immer stärker beunruhigende Symptome zeige". Zusätzlich werde das Klima heute "durch geopolitische Entscheidungen geschwächt oder bedroht", erklärte die französische Klima-Expertin und frühere Leiterin einer IPCC-Arbeitsgruppe, Valérie Masson-Delmotte.

Millionen Kadaver: Chinesische Forscher entdecken größten Wal-Friedhof der Welt

Forscher aus China haben am Grund des Indischen Ozeans den größten Wal-Friedhof der Welt entdeckt. Er sei "erstaunt" gewesen über die vielen Kadaver, die zum Teil Millionen Jahre alt sind, erklärte der Forscher Xiaotong Peng am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Er war 2023 mehrfach mit einem kleinen Tauchboot zur Fundstätte vor der Westküste Australiens hinabgetaucht.

Textgröße ändern: