The National Times - Struth über Nagelsmanns Marktwert: "40 Millionen"

Struth über Nagelsmanns Marktwert: "40 Millionen"


Struth über Nagelsmanns Marktwert: "40 Millionen"
Struth über Nagelsmanns Marktwert: "40 Millionen"

Bayern Münchens Cheftrainer Julian Nagelsmann ist laut seines Beraters Volker Struth weit mehr wert, als der Rekordmeister beim Transfer des Coaches von RB Leipzig an die Sachsen überwiesen hat. "Wenn Oliver Mintzlaff (Klubchef RB Leipzig, d.Red.) das gewusst hätte, hätte er nicht 20 Millionen gefordert, sondern 40. Das ist Julian meiner Meinung nach absolut wert", sagte Struth im Fußball-Talk Doppelpass bei Sport1.

Textgröße ändern:

Die Bayern sollen die Bundesliga-Trainer-Rekordsumme von rund 20 Millionen Euro für Nagelsmann an Leipzig als Ablöse gezahlt haben. Nagelsmann sei "jetzt schon einer der drei Top-Trainer in Europa", so der Kölner Spielerberater Struth aus der Agentur Sports360.

Dass der FC Bayern wieder souverän die Bundesliga-Tabelle anführt, komme nicht von ungefähr. Struth: "Er ist ein Top-Mensch und ein Top-Trainer. Es ist nichts gespielt, er ist so, wie er rüberkommt. Er ist ein Perfektionist, der emotional ist." Der Wechsel des 34 Jahre alten Fußballlehrers an die Isar sei für die Bayern "ein Glücksfall" gewesen.

Sport1-Experte Stefan Effenberg pflichtete bei: "Es ist entscheidend, dass er die jungen Spieler heranführt und ihnen Spielzeit gibt. Das ist eine Veränderung bei dem Klub und dafür steht er."

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Medien: Möglicher Infantino-Kontrahent tritt nicht an

Den Gegnern von Gianni Infantino gehen offenbar die Optionen für einen starken Kontrahenten bei der FIFA-Präsidentschaftswahl aus. Wie zunächst der Guardian und später die BBC und ESPN unter Berufung auf eigene Quellen berichteten, will der Kanadier Victor Montagliani für eine weitere vierjährige Amtszeit an der Spitze des Fußballverbandes für Nord- und Mittelamerika und die Karibik (CONCACAF) kandidieren und von einer FIFA-Kandidatur absehen.

Gidsel-Rekord: Füchse feiern zweiten Champions-League-Sieg

Welthandballer Mathias Gidsel hat die Füchse Berlin mit einer überragenden Rekordshow quasi im Alleingang zum nächsten Sieg in der Champions League geworfen. Der furiose Däne steuerte am dritten Spieltag in der Königsklasse fantastische 17 Tore zum 40:32 (20:17)-Erfolg seiner Mannschaft gegen den portugiesischen FC Porto bei, für das Team von Trainer Nicolej Krickau ist es der zweite Sieg im laufenden Wettbewerb.

DESG-Zwist: Erfurter Sportler unterschreiben "unter Protest"

Die Eisschnellläuferinnen und Eisschnellläufer am Bundesstützpunkt Erfurt haben die umstrittene Athletenvereinbarung der Deutschen Eisschnelllauf und Shorttrack Gemeinschaft (DESG) "ausdrücklich unter Protest" unterschrieben. Das Vertrauen in das DESG-Präsidium bleibe ungeachtet dessen "erheblich beschädigt", teilten die Athletinnen und Athleten um Hendrik Dombek und Toptalent Finn Sonnekalb in einer Stellungnahme am Donnerstagabend mit. Um 20 Uhr war die Frist der DESG abgelaufen.

Maradona-Prozess: Anklage fordert bis zu zwölf Jahre Haft

Im Prozess um den Tod von Fußball-Ikone Diego Maradona hat die Staatsanwaltschaft Haftstrafen für mehrere damals beteiligte medizinische Fachkräfte gefordert. Dabei sprach sich die Anklage am Donnerstag im Gericht in San Isidro bei Buenos Aires für Freiheitsstrafen von vier bis zwölf Jahren für sechs der Angeklagten aus. So habe laut Staatsanwaltschaft eine "chaotische Organisation" zu einer "Situation der Vernachlässigung" Maradonas geführt, der "seinem Schicksal überlassen" worden sei.

Textgröße ändern: