The National Times - NFL: Seahawks folgen Patriots in den Super Bowl

NFL: Seahawks folgen Patriots in den Super Bowl


NFL: Seahawks folgen Patriots in den Super Bowl
NFL: Seahawks folgen Patriots in den Super Bowl / Foto: © SID

Die Seattle Seahawks sind den New England Patriots in den Super Bowl gefolgt und greifen nach ihrem zweiten Titel in der NFL. Angeführt von Quarterback Sam Darnold besiegten die Seahawks die Los Angeles Rams im heimischen Lumen Field mit 31:27 und sicherten sich die Krone der National Football Conference (NFC). Zuvor hatten sich die Patriots im letztlich heftigen Schneetreiben bei den Denver Broncos mit 10:7 durchgesetzt.

Textgröße ändern:

Im Levi's Stadium in Santa Clara (Kalifornien) kommt es am 8. Februar (Ortszeit) im Super Bowl LX damit zum Rematch von 2015, als die Patriots um Superstar Tom Brady dramatisch mit 28:24 gewannen. Ein Jahr zuvor hatten die Seahawks ihren bisher einzigen Super-Bowl-Triumph gefeiert (43:8 gegen die Denver Broncos). Rekordsieger New England peilt bereits den siebten Titelgewinn an - jedoch den ersten nach der Brady-Ära.

"Es ist unglaublich, dass ich das mit diesen Jungs in dieser Umkleidekabine und mit diesem Trainerstab erleben kann – das bedeutet mir sehr viel", sagte Darnold, der für drei Touchdowns und 346 Yards Raumgewinn warf. Der 28-Jährige war nach erfolglosen Stationen bei vier anderen Teams erst vor der Saison zu den Seahawks gekommen. Die Rams müssen hingegen weiter auf ihren ersten Titel seit 2022 warten.

Die Patriots um Spielmacher Drake Maye hatten sich in einem defensiv geprägten Spiel zuvor die Krone der AFC gesichert. "Mit dem Schnee in der zweiten Halbzeit war es nicht ideal. Aber wir werden besser spielen. Und, Junge, im Moment bin ich einfach nur stolz auf dieses Team", sagte Maye, der mit 23 Jahren zum zweitjüngsten Starting-Quarterback der Geschichte in einem Super Bowl hinter Miami-Legende Dan Marino werden wird.

T.Ward--TNT

Empfohlen

Wer trägt die deutsche Fahne? Draisaitl auf Kandidatenliste

Eishockeystar Leon Draisaitl gehört zum Kreis der Kandidaten für die Wahl zum deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. Februar). Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) nominierte neben Draisaitl auch Kombinierer Johannes Rydzek und Rodler Tobias Wendl. Bei den Frauen stehen Ramona Hofmeister (Snowboard), Laura Nolte (Bob) und Katharina Schmid (Skispringen) zur Wahl.

NBA: OKC verliert erneut

Meister Oklahoma City Thunder hat in der NBA seine zweite Niederlage in Serie kassiert. Der Titelverteidiger, der weiter ohne den deutschen Center Isaiah Hartenstein (Wadenverletzung) auskommen musste, verlor gegen die Toronto Raptors mit 101:103, thront mit einer Bilanz von 37:10 aber weiter an der Liga-Spitze.

Arsenal: 2:3 gegen United "gehört zum Gewinnen dazu"

Der schwächelnde Premier-League-Spitzenreiter FC Arsenal will sich von seiner ersten Heimpleite in dieser Saison nicht beirren lassen. Als "eine wirklich schmerzhafte Niederlage" bezeichnete Teammanager Mikel Arteta das 2:3 (1:1) im prestigeträchtigen Duell gegen Manchester United, doch: "Wir müssen daraus lernen. Niederlagen gehören zum Gewinnen dazu, und man muss sie so hinnehmen, weil das Team daran erinnert werden muss, wie gut es ist."

"Das nervt": Undav kontert Kritiker

Trotz eines letztlich souveränen 3:0-Erfolges wirkte Deniz Undav unzufrieden. Das lag weniger am Spiel selbst als an der zuvor geäußerten Kritik am Nationalspieler. "Ich bin immer wieder der schlechteste Stürmer, wenn ich zwei Spiele mal kein Tor schieße", sagte der Angreifer des VfB Stuttgart nach dem Auswärtserfolg bei Borussia Mönchengladbach bei DAZN: "Das nervt einfach. Deswegen wollte ich mal andeuten, dass man den Mund halten soll."

Textgröße ändern: