The National Times - Vergabe von Großveranstaltungen: Loch fordert Nachhaltigkeit

Vergabe von Großveranstaltungen: Loch fordert Nachhaltigkeit


Vergabe von Großveranstaltungen: Loch fordert Nachhaltigkeit
Vergabe von Großveranstaltungen: Loch fordert Nachhaltigkeit / Foto: © SID

Der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat sich für eine nachhaltigere Vergabe von Großveranstaltungen ausgesprochen. "Immer noch größer, immer noch mehr, davon muss man weg", sagte Loch im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten/Stuttgarter Zeitung: "Eigentlich brauchen wir nur fünf Standorte für Olympische Spiele, damit könnten wir die Spanne von 20 Jahren überbrücken – mehr erlebt ein Athlet im Normalfall sowieso nicht."

Textgröße ändern:

Auch Deutschland käme für den 32-Jährigen als Gastgeberland in Frage. Während Winterspiele "wohl nur in Kooperation mit Österreich" ausgetragen werden könnten, wären Sommerspiele für Loch aktuell eher im Bereich des Möglichen: "Und wenn, dann in Berlin - ich finde, so eine Veranstaltung gehört in die Hauptstadt."

Den aktuell weitreichenden Ausschluss russischer Athletinnen und Athleten aus der Sportwelt befürwortet der 13-malige Weltmeister: "Es gibt garantiert viele Menschen in Russland, die gegen diesen Krieg sind. Sollte sich aber ein russischer Sportler für diesen Krieg aussprechen, möchte ich ihn in Wettkämpfen nicht mehr sehen." Generell seien Sport und Politik nicht voneinander zu trennen. Wer behaupte, die beiden Bereiche hätten nichts miteinander zu tun, ist für Loch "so weit weg vom Sport wie ich vom Stricken".

Neben der Vorbereitung auf die kommende Saison engagiert sich Loch aktuell für die Menschen in der Ukraine. Mit dem Verein "Athletes for Ukraine" hat er Spielnachmittage für geflüchtete Kinder organisiert und war auch bereits mit einem Hilfskonvoi an der polnisch-ukrainischen Grenze.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

NHL: Oilers für Playoffs qualifiziert

Auch ohne den verletzten deutschen Superstar Leon Draisaitl sind die Edmonton Oilers zum siebten Mal hintereinander in die Playoffs der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL eingezogen - und können nun das dritte Stanley-Cup-Finale in Folge anvisieren. Zwar verlor das Team mit Draisaitls deutschem Teamkollegen Joshua Samanski in der Nacht auf Sonntag deutscher Zeit 0:1 gegen die Los Angeles Kings, dennoch ist dem Zweitplatzierten der Pacific Division das Ticket nun nicht mehr zu nehmen.

Union trennt sich von Baumgart - Eta erste Bundesliga-Trainerin

Union Berlin hat auf die schwache Rückrunde unter Steffen Baumgart reagiert und Marie-Louise Eta zur ersten Trainerin in der Fußball-Bundesliga gemacht. Der Tabellenelfte trennte sich am Samstagabend nach der 1:3-Pleite beim Schlusslicht 1. FC Heidenheim von Baumgart und dessen Co-Trainern Danilo de Souza und Kevin McKenna. Das Team übernimmt im Kampf um den Klassenerhalt die bisherige Trainerin der U19-Junioren.

96 siegt am Böllenfalltor: Erste Heimniederlage für Darmstadt

Hannover 96 hat die "Festung" Böllenfalltor gestürmt und in der 2. Fußball-Bundesliga erstmals seit Ende September den Aufstiegs-Relegationsplatz erobert. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz gewann das umkämpfte Duell bei Darmstadt 98 mit 2:0 (1:0) und bescherte den Hessen die erste Heimniederlage in der Liga seit dem 3. Mai 2025. Damals unterlagen die Darmstädter am 32. Spieltag der Vorsaison dem späteren Aufsteiger Hamburger SV.

Musiala kontert Kahn: "Ich will auf jeden Fall zur WM"

Fußball-Nationalspieler Jamal Musiala kann dem Vorschlag von Oliver Kahn, auf eine Teilnahme an der WM 2026 zu verzichten, nichts abgewinnen. "Für mich eigentlich nicht, nein. Auf jeden Fall will ich zur WM gehen", sagte Musiala nach dem 5:0 beim FC St. Pauli am Sky-Mikrofon.

Textgröße ändern: