The National Times - Tischtennis-EM: Männer und Frauen haben Medaille sicher

Tischtennis-EM: Männer und Frauen haben Medaille sicher


Tischtennis-EM: Männer und Frauen haben Medaille sicher
Tischtennis-EM: Männer und Frauen haben Medaille sicher / Foto: © IMAGO/MaJo/SID

Die deutschen Tischtennis-Männer haben bei der Mannschafts-EM im Hexenkessel von Zadar kühlen Kopf bewahrt. Der starke Benedikt Duda, Patrick Franziska und Dang Qiu bezwangen Gastgeber Kroatien im Viertelfinale nach Rückstand mit 3:1 und haben ebenso wie die Frauen eine Medaille sicher. Das Team um Junioren-Weltmeisterin Annett Kaufmann blieb auch gegen Schweden (3:0) ohne Punktverlust.

Textgröße ändern:

Die Männer verloren dagegen erstmals ein Match: Franziska unterlag Kroatiens Topspieler Tomislav Pucar zum Auftakt mit 0:3, die Kresimir-Cosic-Arena bebte. Doch die Mannschaft von Jörg Roßkopf schlug zurück. Der Weltranglistenachte Duda (3:0 gegen Andrej Gacina), Qui (3:1 gegen Filip Zeljko) und erneut Duda (3:1 gegen Pucar) sorgten für den Sieg.

Im Halbfinale geht es nun am Samstag (13.00 Uhr) gegen den Olympia-Dritten Frankreich mit den Brüdern Alexis und Félix Lebrun sowie Simon Gauzy. Zuvor hatte das DTTB-Team gegen die Ukraine, Serbien und Dänemark jeweils 3:0 gewonnen.

Die deutschen Frauen von Bundestrainerin Tamara Boros spielen bei ihrer "Mission Titelverteidigung" nach dem nächsten 3:0-Sieg ebenfalls am Samstag (10.00 Uhr) gegen Portugal oder die Ukraine um den Einzug ins Finale.

"Das war ziemlich solide von uns heute", befand Kaufmann nach dem Sieg gegen Schweden: "Klar freuen wir uns, dass wir eine Medaille sicher haben. Es gab auch einige Überraschungen hier, aber unser Ziel ist die Goldmedaille. Dafür müssen wir aber noch eine Schippe drauflegen. Das wissen wir auch."

Den Grundstein für den Erfolg legte einmal mehr Führungsspielerin Sabine Winter, die gegen Christina Källberg 3:1 gewann. "Das war mein bisher bestes Spiel, aber da ist immer noch Luft nach oben", kommentierte Winter. Anschließend ließ Kaufmann gegen Linda Bergström mit 3:0 keine Zweifel aufkommen. Nina Mittelham setzte den Schlusspunkt, die EM-Einzel-Finalistin von 2022 dominierte Filippa Bergand in drei Sätzen.

Der doppelte Einzug in die Vorschlussrunde bedeutet die 143. und 144. Medaille für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) in der 67-jährigen EM-Geschichte.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Medwedew schießt Fan ab: Djokovic nach Eklat im Finale

Novak Djokovic hat nach einer Disqualifikation von Gegner Daniil Medwedew seine beeindruckende Siegesserie beim ATP-Turnier in Peking fortgesetzt. Djokovic lag im zweiten Satz mit 7:5, 5:3 in Führung und bereits klar auf Finalkurs, als Medwedew für einen Eklat sorgte. Der Russe schlug frustriert einen Ball in Richtung des Publikums, traf damit einen Zuschauer im Gesicht und wurde schließlich disqualifiziert.

Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke

Trotz eines heftigen Leistungseinbruchs hat Tennisstar Carlos Alcaraz seine Durststrecke beendet und das erste Finale auf der ATP-Tour seit knapp einem halben Jahr erreicht. Der im Frühling und Sommer unter gesundheitlichen Problemen leidende 23-Jährige setzte sich im Duell mit seinem spanischen Landsmann Jaume Munar beim Hartplatzturnier in Tokio im Halbfinale mit 5:7, 6:3, 6:1 durch. Der siebenmalige Grand-Slam-Champion kämpfte sich dabei von einem Einbruch zum Ende des ersten Satzes zurück.

Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus

Fußball-Nationalspielerin Giulia Gwinn muss wegen einer Sprunggelenksverletzung mehrere Wochen pausieren. Die Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat laut FC Bayern einen Außenbandriss im linken Knöchel erlitten, wie der Double-Gewinner am Montag mitteilte.

Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner

US-Open-Sieger Alexander Zverev hat auf der Jagd nach dem ersten Platz in der Tennis-Weltrangliste einen Dämpfer kassiert, die Erfüllung seines Traums aber noch immer vor Augen. In der aktuellen Weltrangliste vom Montag kommt Zverev auf 9720 Punkte - von Jannik Sinner (11.000 Punkte) trennen ihn damit noch 1280 Zähler. Durch das Viertelfinalaus gegen Novak Djokovic in Peking verpasste es Zverev, sich noch näher an den italienischen Branchenführer heranzupirschen.

Textgröße ändern: