The National Times - Wieder Party auf der Alm: Bielefeld besiegt Bremen im Pokal

Wieder Party auf der Alm: Bielefeld besiegt Bremen im Pokal


Wieder Party auf der Alm: Bielefeld besiegt Bremen im Pokal
Wieder Party auf der Alm: Bielefeld besiegt Bremen im Pokal / Foto: © FIRO/SID

Arminia Bielefeld hat gegen den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen erneut für eine Überraschung gesorgt und lässt seine Fans von der nächsten magischen Reise im DFB-Pokal träumen. Knapp drei Monate nach dem verlorenen Finale in Berlin gewannen die Ostwestfalen in der ersten Runde durch ein spätes Tor 1:0 (0:0) und vermiesten Horst Steffen das Pflichtspieldebüt als Bremer Trainer.

Textgröße ändern:

In der Neuauflage des Viertelfinales, in dem Bielefeld im Februar die Bremer sensationell bezwungen hatte, agierte der Zweitliga-Aufsteiger auf der heimischen Alm nach einer Gelb-Roten Karte für Leonardo Bittencourt (54.) lange in Überzahl. Den entscheidenden Treffer erzielte der eingewechselte Isaiah Young in der Nachspielzeit (90.+3). Die Arminia hat somit vor eigenem Publikum die letzten sechs Partien gegen höherklassige Gegner in ihrem Lieblingswettbewerb allesamt gewonnen.

Trotz des irrwitzigen Pokalritts in der Vorsaison und der aktuellen Tabellenführung in der 2. Liga hatte Trainer Mitch Kniat im Vorfeld die klare Außenseiterrolle der Ostwestfalen betont - ein Klassenunterschied war aber nicht zu erkennen: Die Arminen waren vor 26.247 Zuschauern (ausverkauft) gut sortiert und zeigten enormen Kampfgeist.

Bremen versuchte es mit steilen Pässen in die Spitze, und Neu-Coach Steffen, der von der SV Elversberg gekommen war und das Spiel größtenteils stehend mit verschränkten Armen beobachtete, sah einige starke Kombinationen seines Teams. Doch Marco Grüll (14.) vergab nach einem sehenswerten Angriff leichtfertig aus spitzem Winkel die Führung.

Daraufhin übernahm die Bremer, auch dank hohen Pressings, die Spielkontrolle und suchten oft den erst 18 Jahre alten Debütanten Patrice Covic auf der linken Außenbahn. Eine präzise Flanke des ballsicheren Kroaten fand Felix Agu, der am zweiten Pfosten freistehend den Ball nicht richtig traf (33.).

Arminia hingegen lauerte auf Konter. Die beste Chance aber ergab sich aber aus einem Freistoß, den Stefano Russo jedoch über das Tor schoss (39.).

Nach dem Platzverweis drängten die Arminen auf die Führung. Julian Kania fehlten bei einem Fernschuss aus über 40 Metern nur Zentimeter (55.), dann scheiterte er per Hacke an Werder-Keeper Michael Zetterer (57.). Der Druck der Gastgeber wurde daraufhin immer größer.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Ronaldo klagt an: "Der Trainer hat sein Wort gebrochen"

Cristiano Ronaldo hat einen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft ausgeschlossen, macht eine Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao aber offenbar von einer Ablösung von Nationaltrainer Jorge Jesus abhängig. "Der Trainer hat sein Wort mir gegenüber gebrochen", behauptete der 41-Jährige in seinem längst erwarteten Statement, in dem er wie angekündigt "die Wahrheit" über seine überstürzte Abreise von der Selecao in der vergangenen Woche ans Licht bringen wollte.

Doppelpack Pejcinovic: U21 löst das EM-Ticket

Die deutschen U21-Fußballer haben sich für die Europameisterschaft 2027 in Albanien und Serbien qualifiziert. Das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo feierte mit dem 2:0 (1:0) in Bielefeld gegen Georgien den neunten Sieg im zehnten Qualifikationsspiel und hielt der Drucksituation im Fernduell mit Griechenland um den Gruppensieg zum Abschluss der Gruppe F stand.

Messi vor Abschiedsspiel: "Ich gehe in Frieden"

Superstar Lionel Messi (39) hat sich vor seinem Abschiedsspiel für die argentinische Fußball-Nationalmannschaft mit einem emotionalen Statement an seine Fans gewandt. "Der Moment ist gekommen. Ich gehe in Frieden, ich habe alles gegeben. Dieses Trikot war mein Traum, mein Stolz und mein Leben", sagte Messi in einem Video, das von Adidas Football in den Sozialen Medien veröffentlicht wurde. Messi bestreitet in der Nacht auf Mittwoch (1.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires gegen den Benin sein 208. und letztes Länderspiel für Argentinien.

"Neugierige" Shiffrin plant weniger Slalom-Rennen

Gute Nachrichten für Emma Aicher: Skikönigin Mikaela Shiffrin, größte Konkurrentin des deutschen Shootingstars im Kampf um den Gesamtweltcup, geht neue Wege - und lässt einige Rennen in ihrer Spezialdisziplin aus. "Ich plane, in dieser Saison weniger Slaloms zu fahren", schrieb Shiffrin in einem längeren Beitrag im Netz.

Textgröße ändern: